ONLY HUMAN setzen mit „Breach“ den vorläufigen Schlusspunkt vor ihrem Debütalbum „Planned Obsolescence“ (VÖ: 27. März)

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ONLY HUMAN gehören zu jenen jungen Bands, die nicht einfach nur klingen wollen, sondern etwas erzählen möchten. Das Kopenhagener Quintett bewegt sich im Spannungsfeld von Progressive Metal, Djent und modernen elektronischen Texturen und verhandelt in seinen Songs eine Gegenwart, in der Technik zunehmend zum Taktgeber menschlicher Entscheidungen wird. Mit „Breach“ veröffentlichen sie nun den finalen Vorboten ihres Debütalbums „Planned Obsolescence“, das am 27. März 2026 über Season of Mist erscheint.

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Der neue Song markiert innerhalb des Albums den emotionalen Endpunkt. Während frühere Singles wie „Automata“ und „Steep Descent“ vor allem die Mechanik technologischer Kontrolle thematisierten, richtet „Breach“ den Blick auf den Moment nach dem Kipppunkt. Die Band arbeitet hier mit dichten Rhythmen, zerrissenen elektronischen Strukturen und einer Atmosphäre, die weniger auf Eskalation als auf innere Leere zielt. Es ist ein Stück, das nicht auf Erlösung setzt, sondern den Zustand der Überforderung bewusst stehen lässt – ohne ihn als ausweglos zu markieren.

„Planned Obsolescence“ ist als geschlossenes Konzeptalbum angelegt. Die acht Songs kreisen um technokratische Systeme, algorithmische Steuerung und die Frage, wie viel Autonomie dem Menschen in einer zunehmend optimierten Welt bleibt. Musikalisch verbinden ONLY HUMAN polyrhythmische Grooves mit flächigen Synthesizern und modernen Produktionsansätzen, die klar im zeitgenössischen Progressive Metal verortet sind, ohne sich in reiner Virtuosität zu verlieren. Die Platte wirkt weniger wie eine Sammlung einzelner Tracks, sondern wie eine durchkomponierte Erzählung über Kontrollverlust, Entfremdung und Widerstand.

Auch visuell zieht die Band ihre Linie konsequent durch. Das Artwork zum Album stammt von Nikolaj Bransholm, das Video zur Single „Automata“ übersetzt die thematische Kälte der Songs in eine reduzierte, dystopische Bildsprache. Inhaltlich formuliert Sänger Patrick Grønbæch Christensen die zentrale Idee hinter dem Projekt klar: Es geht nicht um Technikfeindlichkeit, sondern um die Frage, wie viel Menschlichkeit in Systemen übrig bleibt, die Effizienz und Profit über alles stellen. Die Songs setzen dabei weniger auf Parolen als auf Stimmungen, die Unbehagen erzeugen – und genau dadurch wirken.

Tracklist:
01. Drift
02. The Sun and the Moon
03. Steep Descent
04. Death Cult
05. Techno Fascist
06. Automata
07. Aspire
08. Breach

Das Album vorbestellen: ONLY HUMAN – Planned Obsolescence

Live stehen für die Dänen erste markante Stationen an. Mit Auftritten beim Sweden Rock Festival sowie weiteren Festivalterminen positioniert sich die Band früh auf größeren Bühnen – noch bevor das Debütalbum überhaupt erschienen ist. Das wirkt weniger wie ein schneller Hype als wie ein bewusst gesetzter Einstieg in eine Szene, die derzeit offen für neue Spielarten zwischen Progressive Metal, Elektronik und gesellschaftlicher Reflexion ist. Bleibt zu hoffen, dass die Band bald auch deutsche Bühnen bespielt und eine Tour folgt.

Only Human formierten sich 2022 in Kopenhagen und arbeiten seitdem in fester Besetzung: Patrick Grønbæch Christensen (Gesang), Martin Hastrup und JaCK Kijne (Gitarren), Guillaume Blanjean (Bass) sowie Andreas Pröll (Schlagzeug). Klanglich speist sich der Sound der Band aus Einflüssen von Periphery, TesseracT, Northlane und Spiritbox, ergänzt um Referenzen an die späten 1990er-Jahre zwischen elektronischer Musik und Metal. Selbst der Bandname verweist auf eine Schlüsselszene aus The Matrix – ein kleiner, aber bezeichnender Hinweis auf das thematische Fundament des Projekts, das seine dystopischen Motive nicht zufällig gewählt hat.

ONLY HUMAN warnen mit „Automata“ vor der technokratischen Zukunft und kündigen Debütalbum „Planned Obsolescence“ an

Weblinks ONLY HUMAN:

Webseite: onlyhuman.band
Facebook: @OnlyHumanDK
Instagram: @onlyhumandk
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @onlyhumandk


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