CAPUT MEDUSAE eröffnen 2026 mit „Schwarzschild“: Neue Single, Video und Mini-Album zwischen Darkwave und Synthpop

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Lesedauer: 2 Minuten

Mit der Single „Schwarzschild“ startet das Münchner Duo Caput Medusae am 2. Januar 2026 in ein Jahr, das für die Band programmatisch angelegt ist. Der Song markiert den Auftakt zu einem gleichnamigen Mini-Album und erscheint samt Musikvideo, das am Veröffentlichungstag um 17 Uhr Premiere feiert. Inhaltlich wie ästhetisch positioniert sich das Projekt klar im Spannungsfeld von Darkwave, Synthpop und New Romantic, mit deutlichen Referenzen an frühe elektronische Popentwürfe der Achtzigerjahre.

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Das Musikvideo zu dem Song kannst du dir hier ansehen:


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Musikalisch basiert „Schwarzschild“ auf einem straffen, pulsierenden Fundament aus Bass und Synthesizerflächen. Die Produktion bleibt kontrolliert und kühl, vermeidet Überfrachtung und lässt dem Song Raum, sich über Spannung und Wiederholung zu entwickeln. Der Gesang bewegt sich zwischen nüchterner Beobachtung und melodischer Zuspitzung, ohne theatrale Überhöhung. Inhaltlich greift der Titel den physikalischen Begriff des Schwarzschild-Radius auf, also jenen Punkt, an dem in einem Schwarzen Loch keine Umkehr mehr möglich ist.

Diese Metapher prägt auch den Text. Zeilen wie „Random choice – no choice at all“ oder „Written future locked in code“ verhandeln Fragen von Determinismus, Vorherbestimmung und Kontrollverlust. Immer wieder tauchen Bilder von Raum, Zeit und Auflösung auf, etwa wenn es heißt: „Event horizon reached / Space becomes time / Time becomes space“. Der Song arbeitet weniger mit klassischen Narrativen als mit Zustandsbeschreibungen, die sich zwischen wissenschaftlicher Terminologie und existenzieller Reflexion bewegen. Der wiederkehrende Ruf „Schwarzschild“ fungiert dabei fast mantraartig und verstärkt den Eindruck eines unwiderruflichen Übergangs.

Das Musikvideo, produziert von designbaustelle.de, übersetzt diese Motive in eine reduzierte, kosmisch geprägte Bildsprache. Abstrakte Visuals, Dunkelheit und Bewegung stehen im Vordergrund, konkrete Orte oder erzählerische Figuren treten in den Hintergrund. Dass das Video für das International Short Film Festival Oberhausen 2026 nominiert wurde, verweist auf den Anspruch, Musik und Bild als zusammenhängendes künstlerisches Konzept zu denken und nicht lediglich als Promotioninstrument.

„Schwarzschild“ fungiert zugleich als erstes Kapitel des Mini-Albums Schwarzschild, das am 19. Februar 2026 erscheinen soll. Das Werk knüpft thematisch an die Single an und widmet sich Grenzzuständen, emotionalen wie gedanklichen, zwischen Nähe und Distanz, Bindung und Auflösung. Caput Medusae setzen dabei auf eine klare ästhetische Linie, die klassische Darkwave-Elemente mit zeitgenössischem Electropop verbindet. Inhaltlich ziehen sich kosmische und mythologische Bilder ebenso durch das Album wie Reflexionen über Identität und zwischenmenschliche Abhängigkeiten.

Veröffentlicht wird das Mini-Album über recordJet. Neben digitalen Formaten sind mehrere limitierte physische Editionen angekündigt, darunter Vinyl-Varianten und eine Digipak-CD, die sich gezielt an das sammlerorientierte Publikum der Szene richten. Das Album folgt auf das Debüt „You Can’t Negotiate With Zombies“ und dokumentiert die stilistische Entwicklung des Duos seit seiner Gründung 2019, weg von gitarrenlastigen Ansätzen hin zu einer klar elektronischen Handschrift.

Konkrete Tourdaten im Zusammenhang mit dem neuen Material wurden bislang nicht bekannt gegeben.

Weblinks CAPUT MEDUSAE:

Facebook: caputmedusaeofficial
Instagram: caputmedusaeofficial
Bandcamp: caputmedusae.bandcamp.com


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