BEHEMOTH veröffentlichen neues Musikvideo – „Nomen Barbarvm“ und die Lust an der Grenzüberschreitung

Screenshoot Musikvideo
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Lesedauer: 3 Minuten

Mit dem neuen Musikvideo zu „Nomen Barbarvm“ setzen Behemoth ihre visuelle und inhaltliche Offensive rund um ihr aktuelles Album „The Shit Ov God“ fort. Der Song stammt vom 13. Studioalbum der Band, das am 9. Mai 2025 über Nuclear Blast Records erschienen ist, und zählt zu den prägnantesten Stücken der Platte. Das Video ist ab sofort online verfügbar und markiert den nächsten konsequenten Schritt in einer Albumkampagne, die weniger auf Zurückhaltung als auf klare Zuspitzung setzt.

🔊 Lass Dir den Beitrag vorlesen (KI-Stimme):

Das Video zu dem Song kannst du dir hier ansehen:


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Der Song selbst gehört zu den auffälligsten Momenten des Albums. „Nomen Barbarvm“ verbindet eine ungewöhnlich melodische Grundstruktur mit massiver Groove-Lastigkeit, ohne an Aggression zu verlieren. Nergal nutzt den Track als Sprachrohr für ein zentrales Motiv des Albums: Selbstermächtigung durch Sprache, Wille als schöpferischer Akt. Inhaltlich schwingen okkulte und philosophische Bezüge mit, die weniger erklären als behaupten – typisch Behemoth, typisch polarisierend.

Diese Haltung setzt das Video konsequent fort. Regisseur Dariusz Szermanowicz inszeniert eine düstere, apokalyptische Bildwelt, in der religiöse Ikonografie gezielt gebrochen und umgedeutet wird. Rituale, Symbole und Körperlichkeit verschmelzen zu einer Ästhetik, die nicht gefallen will, sondern fordert. Es ist großes Kino im Behemoth-Sinne: monumental, bewusst überhöht und bis ins Detail kontrolliert.

„Nomen Barbarvm“ funktioniert damit weniger als einzelner Song, sondern als Verdichtung dessen, was Behemoth seit Jahren antreibt: die bewusste Überschreitung moralischer, religiöser und ästhetischer Grenzen – nicht als Provokation um der Provokation willen, sondern als künstlerisches Prinzip.

Dieses Prinzip prägt auch das Album „The Shit Ov God“, erschienen am 9. Mai 2025 über Nuclear Blast Records. Mit nur acht Songs und rund 42 Minuten Laufzeit ist es eines der konzentriertesten Werke der Band. Produziert von Jens Bogren, schlägt das Album eine Brücke zwischen dem rohen Blackened Death Metal früherer Jahre und der monumentalen Klangarchitektur der jüngeren Behemoth-Phase. Inhaltlich kreist alles um Tod, Ablehnung von Erlöserfiguren und den offenen Trotz gegenüber religiöser Autorität – ein Album, das bewusst spaltet.

Tracklist:
01. The Shadow Elite
02. Sowing Salt
03. The Shit Ov God
04. Lvciferaeon
05. To Drown The Svn In Wine
06. Nomen Barbarvm
07. O Venvs, Come!
08. Avgvr (The Dread Vvltvre)

Das Album könnt ihr hier bestellen: Behemoth – The Shit Ov God

Live wird diese Ästhetik im Herbst 2026 weiter zugespitzt. Unter dem Banner „In League With Satan“ gehen Behemoth gemeinsam mit Dimmu Borgir auf große Europa-Tour. Zwei Bands, zwei Ausprägungen extremer Musik, vereint durch eine gemeinsame Vorstellung von Dunkelheit, Macht und Inszenierung. Diese Tour ist kein Rückblick, sondern eine Machtdemonstration – laut, visuell überbordend und klar in ihrer Haltung.

Tourdaten „In League With Satan“ – Europa 2026:
09.10.2026 Zürich (CH), Halle 622
10.10.2026 Zwickau (DE), Sparkassen-Arena Zwickau
11.10.2026 Esch-sur-Alzette (LU), Rockhal
13.10.2026 Mailand (IT), Alcatraz
14.10.2026 München (DE), Zenith
17.10.2026 Paris (FR), Zenith
18.10.2026 Den Bosch (NL), Mainstage
20.10.2026 Köln (DE), Palladium
21.10.2026 Hamburg (DE), Inselpark Arena
22.10.2026 Berlin (DE), Columbiahalle
24.10.2026 Brünn (CZ), Hala Vodova
27.10.2026 Helsinki (FI), Ice Hall
29.10.2026 Stockholm (SE), Hovet
30.10.2026 Kopenhagen (DK), K.B. Hallen

Tickets für die Tour bekommst du hier: Eventim

Black Metal-Großereignis 2026: Dimmu Borgir, Behemoth & Dark Funeral kündigen monumentale „In League With Satan“-Tour an

BEHEMOTH – The Shit ov God

Weblinks BEHEMOTH:

Webseite: www.behemoth.pl
Facebook: @behemoth
Instagram: @behemothofficial
YouTube: @behemothofficial


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