Labelcompilation: ARENBERG RECORDS

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Unsere Bewertung:


7 Gesamtnote

7

Das Wiener Label Arenberg Records, welches vor knapp zwei Jahren erst von Michael Ruin (Mastermind bei Sharon Next) gegrĂŒndet wurde, kann in seiner kurzen Geschichte bereits mit Stolz auf einige KĂŒnstler der österreichischen Szene blicken. Zeit also fĂŒr eine Werkschau, die sich mit beachtlichem Material sehen lassen kann.

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

Neben den Labeleigenen Bands Colacoaster, dAVOS und natĂŒrlich Sharon Next hat man noch einige Acts aus dem Umfeld des Labels eingeladen, das Projekt zu vervollstĂ€ndigen. Die Compilation ist so vollgepackt mit feinsten Dark-Electro-Dance Tracks, dass es mir fast schwerfĂ€llt, einzelne Perlen herauszufiltern. Aber ich versuche es mal und bleibe gleich zu Anfang bei der Formation CELL hĂ€ngen, welche von Clemens Haipl ins Leben gerufen wurde. Clemens ist neben seiner Rolle als Gitarrist bei Sharon Next ein Multitalent. Seine Vita liest sich schon beachtlich: Angesehener Autor, Komponist, Moderator und Musiker im Alpenland. HĂ€tte ich das gewusst, wĂ€re ich wahrscheinlich bei unserem ersten Treffen im letzten Jahr vor Ehrfurcht auf die Knie gegangen. Ach ja, und freundlich und sehr redegewandt ist er auch noch dazu. Seine Tracks Believe und Sat24 sind schon recht interessant. Davon will ich mehr hören.

Colacoaster ist ein österreichisches Ein-Mann-Projekt um den Musiker Gregor Errath. Leider, ja leider muss ich sagen, ist Colacoaster ein reines Instrumentalprojekt. WĂ€hrend No Vale La Pena ein mystischer Soundteppich ist, der eher Soundtrackcharakter hat, ist Not more than you and me so ein Track, bei dem ich verzweifelt darauf warte, dass eine Stimme mit schönem Timbre diesem StĂŒck ernsthaftes Leben einhaucht.

Die Band dAVOS ist gleich mit vier Tracks vertreten, wobei ich mich bei der Auswahl wirklich schwer tue. Im Endeffekt hat es What I prefer im tollen Diorama-Remix auf meinen Favoritenthron geschafft. Die Ähnlichkeit mit Diorama ist natĂŒrlich nicht von der Hand zu weisen. Aber ja, der Track macht Laune und ĂŒbersteht auch den LautstĂ€rketest bravourös. Den Nachbarn scheint es auch zu gefallen.

Eine positive GĂ€nsehaut wird mir dadurch beschert, dass ich, entgegen meiner ĂŒblichen Gepflogenheiten, bei Compilations schnell mal das Interesse zu verlieren, es bei Arenberg tatsĂ€chlich schaffe, bis zum letzten Track zu kommen. Das SahnehĂ€ubchen auf der Sachertorte ist das stellenweise vielleicht Oldschool klingende Kill as many people der Formation Heirstyle. Auch wenn der Track bereits von ihrem 2009er Album With Suffering & With Christ stammt, gehe ich bei der AtmosphĂ€re total ab.

So gesehen ist Arenberg eine wirklich unterhaltsame Compilation, welche sich hinter den Massen an Szenesamplern nicht zu verstecken braucht. Das Label ist noch jung, und von daher ist es hoffentlich noch ein langer Weg, der musikalisch beschritten werden soll. Daumen hoch!

Arenberg [Explicit]

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Tracklist ARENBERG RECORDS – Labelcompilation
  1. CELL – Believe
  2. R.U.I.N. – Showbox (featuring Richard Pustina)
  3. dAVOS – Best Informed Boy
  4. COLACOASTER – No Vale La Pena
  5. THE MORROW – It Pours When It Rains
  6. CELL – Sat 24
  7. dAVOS – Collite
  8. RADIO DCS – Alone
  9. dAVOS – What I Prefer (Diorama Mix)
  10. COLACOASTER – Not More Than You And Me
  11. HEIRSTYLE – Hölle
  12. dAVOS – See Clear
  13. COLACOASTER – Habe
  14. SHARON NEXT – RealitĂ€t
  15. GERD HALL – Days Gone By
  16. KURENBACH – It’s Alright (featuring Mick)
  17. SHARON NEXT – GRAVITY
  18. dAVOS – Stakkato Frames
  19. HEIRSTYLE – Kill As Many People
Weblinks ARENBERG RECORDS:

Homepage: http://arenbergrecords.com/
Facebook: https://www.facebook.com/ArenbergRecords/

Geschrieben von
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