THE DISTRICTS – Dresden, Ostpol (08.08.2019)

The Districts, © Claudia Helmert
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Taucht mit durch den Abend mit The Districts:

Der sch√∂nste Ostpol, der alles daran setzt, das Heimische aus der DDR in die Gegenwart zu holen, h√§lt trotz dessen oder genau deswegen immer ein liebenswert vorfreudiges Publikum bereit. Jenes schwitzt heute im kleinen Konzertsaal mit der √ľppigen Beleuchtungsausstattung zumeist in rot, selten in blau aber immer im Takt des wabernden Rock der Gruppe The Districts aus Philadelphia.

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The Districts starten ihren Auftritt mit If Before I Awake bei dem die sichere Stimme von Unsicherheiten singt. Darauf folgt Gitarrenzerren und wenig r√§umliche Bewegungsfreiheit auf der B√ľhne, was die Performenden nicht st√∂rt oder davon abh√§lt, die aufgeheizte Luft mit ihren t√§nzelnden Zappeln zu durchschneiden. √Ąhnlich wie das Publikum wackeln und schwitzen sie im Takt ihrer melancholischen Kl√§nge, der unbeschwerten Sommerhitze und dem Berauschtsein. Mal treibt das Schlagzeug, mal die verzwirbelte Gitarrenmelodie, aber die gr√∂√üte G√§nsehaut kommt immer da, wo beides zusammenkommt. So sch√∂n, wie die dichtgedr√§ngten T√∂ne den Schwei√ü und den Alltag vorbei rinnen lassen, um das gute Gef√ľhl der erfrischenden Luft im Konzertanschluss mit wohligen Erinnerungen paaren zu k√∂nnen. Der gew√ľnschte Sommerregen bleibt an jenem Abend leider aus, aber der Mond scheint daf√ľr doppelt so hell und spendet Licht f√ľr die strahlenden Publikumsgesichter.

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