JAMES BAY – K√ĖLN, PALLADIUM (18.03.2016)

James Bay, © André Techert
Geschätzte Lesezeit: 2 Minute(n)

Woran erkennt man, dass James Bay am 18.03.2016 im Palladium, K√∂ln gespielt hat? ‚Äď nat√ľrlich an einem ausverkauften Haus und jungen Erwachsenen, die sich wieder wie kreischende Teenies auff√ľhren. Um 18:30 Uhr √∂ffnen sich die Pforten und 4.000 Leute verteilen sich in der Halle und auf den oberen R√§ngen des industriell angehauchten Palladiums. Das Publikum setzt sich aus 4.000 Leuten aller Altersklassen zusammen, wobei vor allem alternative Pers√∂nlichkeiten vertreten sind.

Um 20 Uhr betritt die Londonerin Rukhsana Merrise mit ihrer Band die B√ľhne und stimmt die Leute mit Coversongs, wie zum Beispiel I Can‚Äôt Feel My Face¬†und Originalen wie Two Hearts¬†und Money auf James Bay ein. Als diese die B√ľhne wieder verlassen, steigt die Aufregung, die Fans jubeln und klatschen bis endlich die Hintergrundmusik und die Lichter gedimmt werden.

Auf der B√ľhne ist nur ein riesiger wei√üer Vorhang zu sehen, bis das erste Lied Collide angespielt wird und hinter dem Vorhang Scheinwerfer die Silhouette von James Bay abzeichnen. 10 Sekunden sp√§ter befinden wir uns mitten im Song, der Vorhang f√§llt und nicht nur die Stimme des S√§ngers zieht die Leute in ihren Bann, sondern auch die Lichtshow √ľberzeugt. Einige Lieder werden nur von der rechten und linken Seite der B√ľhne beleuchtet, andere bekommen das volle Programm der Lichterkulisse. Kaum ein Besucher bleibt stumm, es wird mitgesungen und mitgetanzt, die Band scheint es sichtlich zu genie√üen.

‚ÄěYOU SOUND SO GOOD‚Äú

Als der Brite¬†wenige Minuten sp√§ter auf deutsch in die Menge fragt, ob alles klar w√§re, sind auch die letzten dahin geschmolzen. Bei Liedern wie Let It Go¬†oder Best Fake Smile¬†werden dann die Smartphones¬†gez√ľckt um diese Momente festzuhalten. Wie sch√∂n die Location auch ist, leider konnte man nur vorne in der Mitte wirklich was von dem B√ľhnenbild sehen, da die Stahltr√§ger vielen die Sicht versperrten und gerade so kleine Pers√∂nchen wie ich grunds√§tzlich nicht alles sehen. Und James Bay hat sich auch nicht so viel auf der B√ľhne bewegt, dass man die Chance gehabt h√§tte ihn dann doch mal zu Gesicht zu bekommen, aber das hat ihm bei dem Flair und nach der ein oder anderen Tanzeinlage keiner B√∂se genommen. Als dann noch als Zugabe Hold Back The River¬†angespielt wurde, lie√ü sich der S√§nger noch einmal richtig feiern und bot mit dem Song einen wundervollen Abschluss, bei dem bei einigen sogar die Tr√§nen kullerten. Um 23 Uhr war dann das ganze Spektakel vorbei und die angesetzten 38 Euro boten meiner Meinung nach ein gutes Preis/Leistungsverh√§ltnis und ich kann jedem der gerne den Stil mag empfehlen, bei einer James Bay Show mal ganz vorne dabei zu sein.

Setlist JAMES BAY @ Köln, Palladium (18.03.2016):

01. Collide
02. Craving
03. When We Were On Fire
04. If You Ever Want To Be In Love
05. Need The Sun To Break
06. Running
07. Let It Go
08. Scars
09. Move Together
10. Best Fake Smile
11. Get Out While You Can
12. Incomplete (Z)
13. Rolling On The River-PROUD MARY (Z)
14. Hold Back The River (Z)

Fotos: André Techert

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Geschrieben von
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