LINKIN PARK – Oberhausen, K├Ânig-Pilsener-Arena (09.11.2014)

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Der 11. September 2014 war ein toller Tag in meiner ÔÇ×KarriereÔÇť als Konzertfotograf, denn zwei gro├čartige Acts wie Linkin Park und Thirty Seconds To Mars fotografiert man nicht alle Tage in einer solch beeindruckenden Location wie dem Verizon Wireless Amphitheater im kalifornischen Irvine. Das in einen Berg eingelassene Amphitheater, bei dem man den Blick jenseits der B├╝hne ├╝ber die Lichter der Stadt schweifen lassen konnte, war wundersch├Ân und auch wenn die K├Ânig-Pilsener-Arena in Oberhausen einen durchaus anderen Charme verspr├╝ht, freute ich mich sehr auf einen Nachschlag bei der Deutschlandtour der amerikanischen Chartrocker Linkin Park.

Als ich die Halle endlich betreten darf, ist das Publikum in der bis auf den letzten Platz randvoll ausverkauften K├Âpi-Arena bereits von Of Mice And Men ordentlich aufgew├Ąrmt worden, auch wenn der Sound hier noch zum Teil zu w├╝nschen lie├č. Kein Wunder also, dass Linkin Park sofort leichtes Spiel haben und ihre Fans nach dem Mashup Intro sofort voll dabei sind. Guilty All The Same besorgt dann den Rest und l├Ąngst ist es um die gut 12.000 Zuschauer geschehen. Die Halle kocht und die Band ist gekommen um diesen Zustand konstant aufrecht zu erhalten. Wir schon beim Konzert in den USA haben Linkin Park ihre Lieder ├╝berarbeitet, einige Strophen eingestampft oder beschleunigt und sorgen dadurch f├╝r ein wahres Feuerwerk und keine Chance still zu stehen. Das ├Ąndert sich erst zu Castle Of Glass und dem zugeh├Ârigen Balladenteil. Lange Zeit auszuruhen gibt es aber nicht, denn es steht noch so mancher Hit auf dem Programm und wie willkommen Songs wie Final Masquerade und vor allem die alten Gassenhauer wie Numb oder In The End sind, kann man leicht am Applaus ablesen. Nach 21 Tracks ist das Mainset nach gerade einmal knapp 75 Minuten mit Faint beendet, aber keine Sorge, die Jungs von Linkin Park haben bei den Zugaben noch einiges mit ihrem Publikum vor. Denn zun├Ąchst einmal wird dieses mit eingebunden um Frontmann Chester Bennington beim Mildred J. Hill Cover Happy Birthday zu unterst├╝tzen, der den Song seinen beiden Zwillingst├Âchtern Lily und Lila widmet, die an diesem Tag 3 Jahre alt werden und ohne ihren Dad feiern m├╝ssen. ├ťberhaupt zeigt sich Chester gemeinsam mit seinem Kollegen und musikalischen Kopf der Band, Mike Shinoda, auch in Oberhausen wieder ├Ąu├čerst Fan nah, sie sch├╝tteln H├Ąnde oder filmen die Szenerie f├╝r die Fans aus ihrer Sicht. Und wer jetzt noch auf weitere Klassiker wartet, f├╝r den haben Linkin Park noch u.a. Crawling, Until ItÔÇÖs Gone und das hymnische What IÔÇÖve Done im Gep├Ąck, bevor das Konzert nach etwas ├╝ber 100 energiegeladenen Minuten sein Ende findet und alle ersch├Âpft aber gl├╝cklich den Heimweg antreten.

Linkin Park haben wieder alles richtig gemacht und es wird wohl kaum jemanden im Rund der K├Ânig-Pilsener-Arena gegeben haben, der sich nicht ├╝ber eine m├Âglichst baldige Wiederholung freuen w├╝rde. Ich bin jedenfalls schon wieder bereit!

Setlist LINKIN PARK:
01. Mashup Intro #2
02. Guilty All the Same
03. Given Up
04. Points of Authority
05. One Step Closer
06. Blackout
07. Papercut
08. Rebellion
09. Runaway
10. Wastelands
11. Castle of Glass
12. Leave Out All the Rest / Shadow of the Day / Iridescent
13. Robot Boy
14. Joe Hahn Solo
15. Burn It Down
16. Waiting for the End
17. Final Masquerade
18. Wretches and Kings / Remember the Name / Skin to Bone
19. Numb
20. In the End
21. Faint
22. Happy Birthday (Mildred J. Hill cover) (Z)
23. Lost in the Echo (Z)
24. New Divide
25. Crawling
26. Until It’s Gone
27. What I’ve Done
28. Bleed It Out

Fotos: Michael Gamon

Geschrieben von
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Fotos: FLASH FORWARD

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