The Rope – The Rope

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8 Bewertung

8

Das selbstveröffentlichte Mini-Album der amerikanischen Band The Rope ist nun auch hierzulande als TontrĂ€ger erhĂ€ltlich. Das Quartett aus Minneapolis hatte das gleichnamige Album 2011 herausgebracht und es ĂŒber Bandcamp weltweit publik machen können. Die vier Mannen haben sich dem Post-Punk verschrieben, was man schon in dem ersten Track The Silence ausmachen kann. Dumpfe Drums und ein drĂŒckender Bass treiben das Lied vor sich her und lĂ€sst den Hörer an einstige Ikonen wie Play Dead oder gar Veröffentlichungen der FrĂŒhphase von The Psychedelic Furs erinnern. Auch Jericho weist die klassischen Hinweise dieser Musikrichtung auf – ruppig und direkt attackiert es die Lauscher. Die charismatische, dunkle und gelegentlich kratzige Stimme von SĂ€nger Jesse Hagon tut ihr ĂŒbriges hinzu. Aber The Rope kann auch anders; der gar in ein Video gepackte Song Water To Wine lĂ€sst des Hörers Bein melodiös mitwippen und frisst sich wurmartig ins Ohr. Marie hingegen ist ein wirklich wunderbar melancholischer und ruhiger Song, der Freunde des gesitteten Wave ansprechen sollte. Die deutsche Hardware-Ausgabe bietet nach dem eigentlich abschließenden dunklen Song Poison Hill noch einen rauen Livemittschnitt des Songs Eyes. Ein ‚full-length‘ Album war fĂŒr Ende letzten Jahres angekĂŒndigt und nach dieser E.P. lohnt sich das lĂ€ngere Warten bestimmt!

Tracklist:
1. The Silence
2. Water To Wine
3. Marie
4. Jericho
5. Poison Hill
6. Eyes (Live)

Autor: Ralf Michael Benfer

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