JACK WHITE – Köln, E-Werk (27.06.2012)

JACK WHITE - Köln, E-Werk (27.06.2012)
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JACK WHITE - Köln, E-Werk (27.06.2012)Am 27.06.
spielte der 36 jährige Jack White im ausverkauften Kölner E-Werk und hatte sein
erstes Soloalbum "Blunderbuss" dabei, welches er dem Kölner Publikum
präsentierte. Was White auch anfasst scheint zu Gold zu werden, so einst seine
Projekte The Raconteurs, The Dead Weather und nicht zu vergessen seine Ex -Band
The White Stripes mit Meg White dessen Trennung nun endgültig ist. Doch bevor
Jack die Bühne betrat, machten mit First Aid Kit zwei junge Schwestern aus
Schweden den Anfang. Die beiden trugen ihre wunderschönen Folksongs in
Hippiekleidern vor und verzauberten mit ihrem Gesang das Publikum für eine
halbe Stunde. Ganz sicher wird man vom den Duo demnächst noch mehr hören.

Danach
folgte ein Umbau den einige Roadies in schwarzer Uniform und Hütten vornahmen,
bevor um kurz nach 21.00 Uhr die Musik verstummte und die Bühne in ein sanftes
blau getaucht wurde. Jack White ganz in schwarz gekleidet und schwarzer Gitarre
betritt mit seiner Frauenband den Peacocks die Bühne des ausverkauften Kölner
E-Werks. Der Opener Sixteen Salteens
reißt die Menge sofort mit und das bei den Temperaturen. Es ist warm und
stickig aber davon lässt sich die Menge nicht stören. Hin und wieder zieht immer
einer kleiner Windstoß durch und sorgt für eine kleine kurze Abkühlung, die es
bei diesem Set auch braucht. Seine Frauenband macht mindestens genauso viel
Krach wie seine Männerband. Aber es gibt auch ein paar ruhige Momente und so
spielt er We Are Going To Be Friends,
Freedom At 21 und Trash Tongue Talker am Klavier und sorgt
für eine kleine Verschnaufpause. Zwischendurch macht Jack immer wieder kleine
Ansagen und scheint sichtlich zufrieden zu sein. Weitere besondere Momente sind
natürlich Hotel Yorba von den White
Stripes sowie Stripes To Yourself
(The Raconteurs) undBall And Biscuit
(The White Stripes). Jack spielt gekonnt mit Rock, Punk, Blues und einer Prise
Country und verleiht damit seinen Songs das gewisse Etwas. Hinzu kommt seine
markante Stimme, die bis in den letzten Reihen klar zu hören ist. Steady As She Goes (The Raconteurs) ist
schließlich der letzte Song des gelungen Konzertabends. Nach gut 75 Minuten
verlässt er leider schon die Bühne. Viele hätten gerne noch mehr gehört, aber
da nutzen auch keine fast 10 minütigen Zugaberufe. Das nächste Mal wird White
sicherlich mehr Songs dabei haben und dann auch länger spielen. Ein großartiges
Konzert war es trotzdem, auch wenn es zu früh für manche endete.

Setlist:
01. Sixteen Saltines
02. Missing Pieces
03. Dead Leaves and the Dirty Ground (The White Stripes)
04. Love Interruption
05. Top Yourself (The Raconteurs)
06. Hotel Yorba (The White Stripes)
07. We’re Going to Be Friends (The White Stripes)
08. I Guess I Should Go to Sleep
09. Weep Themselves to Sleep
10. Hypocritical Kiss
11. Screwdriver (The White Stripes)
12. Blue Blood Blues (The Dead Weather)
13. Cannon (The White Stripes)
14. Little Room (The White Stripes)
15. Ball and Biscuit (The White Stripes)
16. Freedom At 21 (Z)
17. Steady, As She Goes (The Raconteurs) (Z)
18. Take Me With You When You Go (Z)

Autorin: Stefanie Arps

 

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