AREA 4 Festival 2010: Editors, Biffy Clyro, Black Rebel Motorcycle Club u.a. bestätigt

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Die nächste Bestätigungswelle für das Area 4 Festival, das vom 20. bis 22. August auf dem Flugplatz Borkenberge in Lüdinghausen stattfindet, wird von den Editors angeführt. Das Quartett aus Birmingham hat sich mit dem aktuellen Album ?In This Light And On This Evening? einmal mehr neu erfunden: Nach den zwei überaus erfolgreichen Vorgänger-Alben gesellen sich zu den Indie-Rock-Hits nun auch elektronische Klänge. Neues gibt es auch vom Black Rebel Motorcycle Club: Mit der frisch eingestiegenen Schlagzeugerin und dem gerade veröffentlichten Album ?Beat The Devil?s Tattoo? meldeten sich BRMC in diesem Frühjahr in gewohnter Qualität zurück. Auf Qualität setzt auch das schottische Trio Biffy Clyro, und dies nicht nur bei Videodrehs. Nachdem der Clip zu ?The Captain? vom NME als bestes Video ausgezeichnet wurde, entstand der Nachfolger ?Bubbles? in einer Lagerhalle der NASA.

Ebenfalls zugesagt für das Area 4 Festival 2010 haben Comeback Kid und Frank Turner.

Alle bislang bestätigten Bands:
Placebo * Blink-182 * Billy Talent * Queens Of The Stone Age *
The Gaslight Anthem * Editors * Monster Magnet * Gogol Bordello * Bela B y Los Helmstedt * Caliban * Biffy Clyro * All Time Low * The Sounds * Black Rebel Motorcycle Club * Donots * Comeback Kid * Parkway Drive * Frank Turner

Tickets:
3-Tages-Tickets inklusive Camping sind für 94,- Euro inkl. Gebühren und zzgl. 5- Euro Müllpfand unter www.area4.de und www.eventim.de sowie telefonisch unter 0 180 5 -853 653 (0,14 ?/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 ?/Min.) erhältlich. Im Vorverkauf erworbene 3-Tages-Tickets beinhalten die kostenfreie einmalige Hin- und Rückfahrt im Personennahverkehr in den Geltungsbereichen des Münsterland-Tarifes (VGM) inkl. Kreis Unna sowie im Verbundtarifraum Rhein-Ruhr (VRR).

Das AREA 4 Festival findet vom 20. bis 22. August 2010 zum fünften Mal statt und erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Rockmusikfans aus Nordrhein-Westfalen und der ganzen Republik. Der Flugplatz Borkenberge, umgeben von Wiesen, Wäldern und Feldern, bietet das perfekte Ambiente für ein Wochenende mit Camping, Party und Rockmusik. Im vergangenen Jahr begeisterten Die Toten Hosen, Faith No More und 27 weitere nationale und internationale Topacts mehr als 20.000 Besucher.

Weitere Informationen finden Sie auf www.area4.de.

Die Neuzugänge in Kurzform (und alphabetischer Reihenfolge):

Biffy Clyro:
?Big Imagination For Feeling Young ´Cos Life Yearns Real Optimism?, das könnte das Akronym für den recht seltsamen Namen der Band Biffy Clyro sein, allerdings gibt es auch noch eine andere, recht lustige Geschichte, in der der Name in Verbindung mit einem Stift gebracht wird, auf dem Cliff Richard abgebildet war. Wie auch immer der Name zustande gekommen ist ? die 1995 in Schottland gegründete Band hat in den letzten Jahren eine Wandlung von Alternative Rock hin zum Progressive Rock vollzogen. Jetzt sind sie angekommen und das, ohne ihren unverkennbaren eigenen Sound zu verlieren, welcher durch aufwühlend ungerade Tempi, kratzende und unvorhersehbare Gitarrensätze, Vocals mit herrlichen Melodien und animalischen Schreien gekennzeichnet ist. Warum man Biffy Clyro nicht so häufig im Radio hört, liegt vielleicht daran, dass sie die Meinung vertreten, Single-Auskopplungen würden ein falsches Bild einer Band projizieren, man müsse das gesamte Album hören um die Geschichte zu verstehen, die sie erzählen wollen. Ihr neues, aktuelles Album "Only Revolutions" ist, kurz gesagt, ein Rock-Monster. Es ist das packende Dokument einer Band, die sich kaum Grenzen setzt.

Black Rebel Motorcycle Club:
Seit März diesen Jahres ist endlich das neue Album von Black Rebel Motorcycle Club ?Beat the Devil?s Tattoo? in den Regalen. Der Sound des Albums kommt von überall und nirgendwo her, er zeichnet eine Landkarte quer durch die amerikanische Musik. Nachdem der durch Drogenexzesse gezeichnete Drummer Nick Jago aus der Band ausstieg, wird BRMC mit Leah Shapiro am Schlagzeug durch ein weibliches Mitglied verstärkt. Mit der neuen Besetzung gehen sie nun auch wieder back to the roots und knüpfen damit an die Erfolge von ?B.R.M.C.? und ?Take Them On, On Your Own? an. Womit bewiesen wäre, dass ein Blick zurück manchmal nicht das Schlechteste ist.

Comeback Kid:
Eigentlich sollte es nur ein Nebenprojekt von Andrew Neufeld und Jeremy Hiebert, den Mitgliedern der Band Figure Four, werden, doch heute ist Comeback Kid einer der größten Namen in der Hardcore-Punk-Rock-Szene. Sie touren durch die ganze Welt von Japan über Europa bis Amerika und sind mit den Großen unterwegs, wie Rise Against oder Bad Religion. Ihr Sound hat sich zu ihrem Album 2007 etwas geändert, denn der Gitarrist wurde zum Sänger. Doch das hat der Band keineswegs geschadet, sie sind immer noch laut, schnell und verdammt gut. Die Jungs überzeugen einfach durch die punkigen Gitarrenläufe und eingestreuten Soli oder auch mit den immer wieder vereinzelt eingesetzten melodischen Momenten beim Gesang.

Editors:
Erst 2007 mit ?An End has A Start? auf Platz 1 der UK Charts, dann 2009 mit ? In This Light and on This Evening? wieder auf Platz 1 der UK Charts und auf Platz 8 der deutschen Charts. Die Editors schaffen es doch immer wieder, sich selbst zu toppen. Und diese Erfolgsgeschichte fing mit ihrer Gründung im Herbst 2003 in Birmingham an. Seit ihrem sensationellen Debüt-Album ?The Back Room? geht es immer weiter die Karriereleiter rauf. Mit ihrem aktuellen Album haben sie sich auch an einen Stilbruch gewagt. Früher immer verglichen mit den Doves, Joy Division und anderen Indie-Rock-Pop Bands, haben sie sich nun an einen neuen elektronischen Sound gewagt und ihren Gitarren einen neuen Klang verpasst. Und genau damit haben sie wieder alles richtig gemacht. Die vier Briten zeigen was sie alles können, neue Instrumente, neue Texte, neue Fans.

Frank Turner:
Manchmal darf man sich schon wundern, dass ein ehrlicher Künstler und ein einfacher Arbeiter im Weinberg der Musik doch endlich mal Erfolg hat. Da spielt sich Frank Turner jahrelang durch die Clubs, zunächst mit seiner Punkband Million Dead, später solo als Singer/Songwriter, wartet auf den großen Erfolg und bleibt dabei immer schön bescheiden und klug. Und auf einmal kommt die Fee und sagt: ?Hey, alle Konzerte sind ausverkauft. Ganz Deutschland und Europa liegen Dir zu Füßen, und wenn die nächste Platte erscheint, gehst Du sogar auf Welttournee mit Deiner Band, die Du da inzwischen als Familie um dich versammelt hast.? Und dieser moderne Billy Bragg, dieser fröhliche Moralist, dieser wunderbare Geschichtenerzähler sitzt da, selbstbewusst und trotzdem ein bisschen verlegen und sagt ?Dankeschön!? Dabei ist diese Karriere doch so etwas wie ein Gottesbeweis oder gibt einem wenigstens Hoffnung, dass es so etwas wie Gerechtigkeit in der Welt gibt.

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