ANGELS AND AGONY & LEGACY OF MUSIC – RĂŒsselsheim, Das Rind (16.04.2008)

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Für mich war Angels & Agony das erste Highlight des Jahres im Rind. Die
niederländische Formation rund um Sänger Reinier Kahle gibt es seit nunmehr
fast 13 Jahren. Sie haben vor mehr als einem Jahr ihr drittes Studioalbum
"Unison" veröffentlicht. Im April diesen Jahres waren sie zunächst in
insgesamt 5 Clubs in Deutschland unterwegs.

Der Abend startete für mich gemütlich im CafĂ© des Rinds, wo ich mich zunächst
mit Freunden traf. Kurz vor 21:00 Uhr machte ich mich dann auf den Weg zum
Saal. Gleich am Eingang gab es eine signierte Promo-CD der Vorband Legacy Of
Music.

Im Rind herrschte zunächst noch gähnende Leere. Doch ein paar Leute trafen
in den nächsten Minuten doch noch ein. Gegen 21:15 traten Legacy Of Music
auf die Bühne. Das aus Dresden stammende Electro-Duo hat kürzlich sein 2.
Album "[ex]pedition" veröffentlicht.

Sänger Nick – mit Designerbrille und ebenfalls sehr speziellen Jacke legte
gleich los. Die melodischen Synthie-Klänge waren der optimale Einstieg für
diesen Abend. Das Publikum blieb zunächst noch dezent im Hintergrund. Erst
nach einigen Songs wurde dann doch mitgetanzt. Sänger Nick geriet wohl doch
etwas ins Schwitzen, so dass er es dann vorzog, im Unterhemd weiter zu
machen. Nach gut 30 Minuten endete die Vorstellung.

Nach einem kurzem Umbau war es gegen 22:15 Uhr soweit. Reinier und seine
Leute betraten die Bühne, die gleich in Nebel gehüllt wurde. Inzwischen war
das Publikum auf ca. 50 Leute angestiegen.

Nach dem Intro starteten Angels & Agony zunächst mit "Stronghold" vom
Vorgängeralbum "Avator". Es folgten Songs wie "Division" und "Wreckage" – überhaupt bestand das Repertoire haupsächlich aus Songs der letzten beiden Alben.

Die Band besticht durch vielschichtigen Einsatz der elektronischen Klänge,
gepaart mit dezenten Einsatz von Gitarre und Bass. Diese Abwechslung konnte
man im Laufe des Abends spüren, als Keyboarder Erik Wierenga bei einigen
Liedern zur E-Gitarre griff. Doch auch Drummer Fried Bruggink wollte nicht
den ganzen Abend im Hintergrund bleiben. So spielte er auch noch
Bassgitarre. Keyboarder Marco van Belle untersützte Sänger Reinier auch im
Gesang. Nach ca. 70 Minuten beendeten Angels & Agony den Abend mit den
Zugaben "Traveler" und "Unison" vom aktuellen Album.

Zum Schluss erschien die Band noch mal am Merchandising-Stand, gab noch
bereitwillig Autogramme und unterhielt sich mit Fans. Obwohl nur sehr wenig
Leute im Rind waren, war es doch ein gelungener Abend. Ich hoffe, Angels &
Agony demnächst mal wieder live zu sehen.


Setlist:

01. Intro
02. Stronghold
03. Division
04. Wreckage
05. Salvation
06. Surrender
07. Karma
08. Inner Light
09. Forever
10. Lifelight
11. Forward
12. Darkness
13. Traveler (Z)
14. Unison (Z)

Bilder des Konzerts gibt es in unserer Concert-Pictures-Sektion.

Angels And Agony:


Legacy Of Music:

Autor : Thomas Bunge

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