DARKSWOON veröffentlichen ihr viertes Album „Antivenom“ über Viasonde

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Mit „Antivenom“ legen Darkswoon ihr aktuelles Studioalbum vor und verschieben dabei den Fokus hörbar. Das Trio aus Portland bleibt zwar seinem Sound treu, öffnet ihn aber stärker in Richtung persönlicher und gesellschaftlicher Themen. Was sich auf früheren Veröffentlichungen bereits angedeutet hat, tritt hier deutlicher hervor – weniger Andeutung, mehr Haltung.

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Im Zentrum steht der gleichnamige Track „Antivenom“, der als Reaktion auf den Tod von Nex Benedict entstanden ist. Der Song funktioniert nicht als bloße Referenz, sondern als direkte Verarbeitung. Trauer und Wut stehen nebeneinander, ohne sich gegenseitig aufzuheben. Musikalisch trägt eine reduzierte, fast zeremonielle Struktur diese Spannung, während breite Synthflächen und Gitarrenräume den nötigen Raum schaffen. Der Titel selbst wird zur Metapher: Musik als Gegengewicht, als Möglichkeit, Schmerz nicht isoliert stehen zu lassen.


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Das Album greift diesen Ansatz auf und zieht ihn konsequent durch. Stücke wie „Thread“ eröffnen das Material mit einer dichten, fast durchgehenden Atmosphäre, die sich weniger über einzelne Songs definiert als über das Zusammenspiel. Inhaltlich geht es um Verlust, Angst und soziale Ungleichheit – Themen, die nicht abstrakt bleiben, sondern aus persönlicher Perspektive formuliert werden. Gerade dadurch entsteht eine Dringlichkeit, die sich nicht auf schnelle Wirkung verlässt.

Klanglich bewegt sich das Album an der Schnittstelle von Darkwave, Post-Punk und Shoegaze. Die elektronische Basis bleibt kühl und kontrolliert, während Gitarrenflächen stärker in den Vordergrund treten und dem Sound zusätzliche Tiefe geben. Der Gesang von Jana Cushman bleibt dabei der Ankerpunkt, getragen von den Basslinien von Norah Lynn und den klar gesetzten Strukturen von Rachel Ellis. Diese Balance zwischen Kontrolle und emotionaler Offenheit prägt das gesamte Album.

Veröffentlicht wurde „Antivenom“ am 03. April 2026 über das Label Viasonde und ist als Vinyl, CD und digital erhältlich. Damit bleibt das Album nicht nur als Stream präsent, sondern auch als physisches Format Teil der Szene – ein Aspekt, der gerade in diesem Umfeld weiterhin Gewicht hat.

Tracklist:
01. Connective Tissue
02. Antivenom
03. Pacific City
04. Thread
05. Monochrome
06. Small Death
07. Devour My Eyes
08. Blood Let
09. x3
10. Going Dark

Das Album kaufen: Antivenom | Darkswoon

Seit den Anfängen als Soloprojekt im Jahr 2014 hat sich Darkswoon Schritt für Schritt zu einer festen Größe entwickelt. Mit „Antivenom“ erreicht die Band einen Punkt, an dem Sound, Haltung und Ausdruck zusammenlaufen. Kein Bruch mit dem bisherigen Weg, sondern eine klare Weiterentwicklung – und ein Album, das seine Wirkung nicht sucht, sondern setzt.

Weblinks DARKSWOON:

Facebook: @darkswoon.pdx
Instagram: @darkswoon
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @darkswoon


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