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Lesedauer: 2 MinutenMit „Bestiarium“ kündigen Irdorath ihr bislang umfassendstes Projekt an. Das neue Album der belarussischen Pagan-Folk-Band erscheint am 26. April 2026 und verbindet Musik, Mythologie und Literatur zu einem ungewöhnlichen Gesamtkonzept. Gleichzeitig markiert die Veröffentlichung einen wichtigen Moment in der Geschichte der Gruppe: Es ist das erste große Werk nach politischer Haft, Exil und dem Neustart ihres künstlerischen Lebens in Europa.
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Das Album widmet sich vollständig der belarussischen Mythologie. Die zehn Stücke erzählen von Wesen aus alten Legenden – von Waldgeistern über Wasserwesen bis hin zu Gestalten aus düsteren Volksmärchen. Dabei stehen nicht klassische Monsterbilder im Mittelpunkt, sondern vielschichtige Figuren mit eigenen Geschichten, Emotionen und Widersprüchen.
Auch musikalisch bleibt das Projekt fest in jener Welt verwurzelt, die die Band seit Jahren prägt. Traditionelle Instrumente, mittelalterlich anmutende Klangfarben und treibende Rhythmik verbinden sich mit einer Atmosphäre, die irgendwo zwischen Folk-Ritual, Fantasy-Erzählung und moderner Produktion liegt. Der Sound erschafft eine mythische Kulisse, die die Geschichten der einzelnen Wesen musikalisch zum Leben erweckt.
Besonders bemerkenswert ist die Entstehungsgeschichte des Albums. Teile des Materials wurden bereits während der politischen Haft der Bandmitglieder entwickelt. Nach ihrer Freilassung und dem Umzug nach Berlin wurde das Projekt mit neuem Line-up weiter ausgearbeitet und schließlich fertiggestellt – ein Prozess, der sich über mehrere Jahre erstreckte.
„Bestiarium“ erscheint nicht nur als klassisches Album, sondern auch als erweitertes audioliterarisches Werk. Neben der Musik wird ein rund 80-seitiges Begleitbuch veröffentlicht, das Illustrationen, Songtexte und Hintergrundgeschichten zu den mythologischen Figuren enthält. Das zweisprachige Buch in Belarussisch und Englisch öffnet die erzählte Welt auch für ein internationales Publikum.
Zur Veröffentlichung geht die Band auf eine kurze Europa-Tour, bei der das Album erstmals vollständig live präsentiert wird. Gleichzeitig werden diese Konzerte die einzigen Auftritte der Gruppe im Jahr 2026 sein: Die beiden Bandleader erwarten im Sommer ihr erstes Kind und planen anschließend eine Livepause bis mindestens 2027. Die „Bestiarium“-Shows versprechen damit nicht nur eine Reise durch belarussische Mythologie, sondern auch eine seltene Gelegenheit, dieses Kapitel der Bandgeschichte live zu erleben.

Tracklist:
01. Lesavik (Waldgeist)
02. Rusalka (Meerjungfrau/Wassergeist)
03. Balotnik (Sumpfgeist)
04. Lojma (eine Art Waldhexe/Dämonin)
05. Paludnica (Mittagsfrau)
06. Vaukalak (Werwolf)
07. Vuzhalka (Schlangenjungfrau)
08. Vadzianik (Wassermann)
09. Staury Gaury (mythische Riesen/Ahnen)
10. Maci Syra Ziamlia (Mutter Erde)
Bonus:
11. Sunrise
12. Zorami
Zur Veröffentlichung geht die Band außerdem auf eine limitierte Europa-Tour. Die Konzerte werden zugleich die einzigen Auftritte im Jahr 2026 sein, bevor die Gruppe eine längere Pause einlegt. Grund dafür ist ein persönlicher Anlass: Die beiden Bandleader erwarten im Sommer ihr erstes Kind. Mit neuer visueller Show und einem erweiterten Line-up verspricht die „Bestiarium“-Tour eine immersive Reise in die mythologische Welt der Band.

BESTIARIUM TOUR 2026
24.04.2026 (PL) Warsaw, Proxima
25.04.2026 (PL) Poznań, 2 Progi
26.04.2026 (DE) Berlin, Maschinenhaus
28.04.2026 (CZ) Prague, Archa+
30.04.2026 (CZ) Brno, Sono Centrum
01.05.2026 (PL) Kraków, Zaścianek
Tickets bekommst du hier: Irdorath | Wild Music – Wild Hearts
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Weblinks IRDORATH:
Webseite: www.irdorath.com/
Facebook: @Irdorath.by
Instagram: @irdorath.by
YouTube: @IrdorathBY
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