MAGIC WANDS lassen den Schleier tanzen: „Wishing Well“ öffnet eine neue Phase zwischen Post-Punk und Shoegaze

Magic Wands photo John Charter
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Magic Wands bewegen sich seit Jahren in jenem schmalen Raum zwischen Traum und Dunkelheit, in dem Shoegaze, Dream-Pop und Post-Punk ineinanderfließen. Das Duo um Dexy und Chris Valentine, einst in Nashville gegründet und heute in Los Angeles beheimatet, hat sich mit schimmernden Gitarrenflächen, schwebenden Synth-Drones und ätherischem Gesang eine eigene Handschrift erarbeitet. Nach dem Album „Cascades“ (2025) schieben die beiden nun neues Material nach – kein Bruch, sondern eine Verfeinerung der Stimmung, die sie zuletzt etabliert haben.

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Die neue Single „Wishing Well“, erschienen am 13. Februar 2026 über Metropolis Records, setzt auf insistierenden Rhythmus, wirbelnde Gitarren und eine bewusst neblige Gesangslinie. Inhaltlich entstand der Text in einer beiläufigen, fast filmischen Situation: Als „Gast eines Gastes“ auf einer Hochzeit zog sich Dexy Valentine zurück, setzte sich an einen Wunschbrunnen und notierte die ersten Zeilen auf einer Serviette. Dieses Gefühl von Nähe und Fremdheit zugleich trägt der Song in sich – Post-Punk-Kälte trifft auf Shoegaze-Weite. Zeitgleich mit dem Release erschien ein Lyric-Video, das die schwebende Atmosphäre visuell aufgreift.


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„Wishing Well“ ist zugleich der Titeltrack einer EP, die für Ende April angekündigt ist. Der Song steht damit für eine neue Phase nach „Cascades“, dem sechsten Album des Duos, das im Oktober 2025 erschien. Bereits im Januar folgte mit „Sacred Mirrors“ eine Kollaboration mit John Ashton (The Psychedelic Furs), die den Übergang markierte: weniger Eskalation, mehr Schweben, dafür eine dunklere Kontur. Inhaltlich bleibt die Band bei ihren Motiven von Mystik, Transformation und emotionaler Durchlässigkeit – nicht als Eskapismus, sondern als Gegenentwurf zum Dauerlärm der Gegenwart.

Produziert wurde „Wishing Well“ von Dexy und Chris Valentine selbst; der Song trägt damit die typische Handschrift des Projekts: stark texturierte Gitarren, Synth-Flächen als Nebel, Gesang als Leitfaden durch die Dämmerung. Magic Wands balancieren dabei bewusst zwischen Vertrautheit und Verschiebung – nah an ihren frühen Arbeiten, zugleich offener im Arrangement. Dass die EP noch um weiteres Material ergänzt wird, passt zur bisherigen Praxis der Band, Veröffentlichungen als atmende Zyklen zu begreifen.

Der Blick zurück zeigt, wie konsequent das Duo diese Linie verfolgt: von „Aloha Moon“ über „Jupiter“ und „Abrakadabra“ bis zu „Illuminate“, „Switch“ und zuletzt „Cascades“. Tourneen mit Acts wie The Kills, The Horrors oder The Wombats haben Magic Wands früh in einen internationalen Kontext gestellt; Remixe und Platzierungen in Werbung haben die Reichweite erweitert, ohne den eigenen Sound zu glätten. Die Stärke bleibt die Atmosphäre – Musik als Zwischenraum.

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Weblinks MAGIC WANDS:

Webseite: www.magicwandsband.com/
Facebook: @themagicwands
Instagram: @magic_wands


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