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Lesedauer: 2 MinutenWenn sich zwei musikalische Welten begegnen und daraus etwas Magisches entsteht, dann ist das immer ein besonderer Moment. Am 9. Januar 2026 veröffentlichen das US-amerikanische Dream-Pop-Duo Magic Wands gemeinsam mit John Ashton, der legendären Gitarre hinter The Psychedelic Furs, die Single „Sacred Mirrors“ über Metropolis Records. Eine Kollaboration, die mehr ist als nur ein gemeinsamer Song – sie ist das Ergebnis gegenseitiger Bewunderung und künstlerischer Seelenverwandtschaft.
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Die Geschichte dieser Zusammenarbeit liest sich wie ein modernes Musikmärchen. John Ashton, der zwischen 1980 und 1991 an allen sieben Alben der Post-Punk-Ikonen The Psychedelic Furs mitwirkte und unvergessliche Gitarrenlinien zu Klassikern wie „Pretty in Pink“, „Heartbreak Beat“ und „Into You Like a Train“ beisteuerte, hörte die Musik von Magic Wands durch einen Freund. Was folgte, war keine höfliche Anerkennung, sondern echte Begeisterung: „Die Songs zogen mich sofort durch die Visionen und Emotionen in ihren Bann, die sie in meiner Psyche auslösten“, erklärt Ashton. Besonders „Across The Water“ vom aktuellen Album „Cascades“ inspirierte ihn dermaßen, dass er selbst wieder komponieren wollte.
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Magic Wands – das sind Dexy und Chris Valentine, die ursprünglich in Nashville starteten und heute in Los Angeles beheimatet sind. Seit ihrem Debüt „Aloha Moon“ 2012 haben sie sich mit ihrem schimmernden Sound zwischen Shoegaze, Dream Pop, Post-Punk und Gothic einen Namen gemacht. Dichte Gitarrentexturen, Synth-Drones und ätherische Vocals sind ihr Markenzeichen. Mit „Cascades“, ihrem im Oktober 2025 erschienenen sechsten Album, knüpfen sie an ihre Anfänge an und schlagen gleichzeitig neue Wege ein – durchdrungen von jahrhundertealter Poesie, Gothic-Romantik und Mythologie.
Die Verbindung zwischen Ashton und Magic Wands war von gegenseitigem Respekt geprägt. Das Duo schwärmt von Ashtons unverwechselbarem Gitarrenspiel, seinem Solo-Song „Invisible“ und natürlich seiner Produktion von The Sisters of Mercy-Klassiker „Alice“ aus dem Jahr 1982. Nach den Furs widmete sich Ashton zunächst der Produzentenarbeit für Künstler wie Marianne Faithfull und The Sisters of Mercy, kehrte 2000 aber für weitere acht Jahre zu den Furs zurück, bevor er 2016 sein Solo-Album „Satellite Paradiso“ veröffentlichte.
Der kreative Prozess hinter „Sacred Mirrors“ war organisch und inspiriert: Ashton schickte ein instrumentales Stück mit dem bereits feststehenden Titel an Magic Wands. Dexy und Chris Valentine ergänzten eine weitere Gitarre, Keyboards, Percussion und Vocals. Dexy verfasste die Lyrics, Chris übernahm Produktion und Mix. „Der Song basiert auf Johns Titel, aber wir näherten uns ihm aus einer spirituelleren Perspektive“, erläutert Dexy. „Wir sind alle Himmelsbetrachter, deshalb enthält er Bilder vom Himmel, Meer, Mond und den Sternen. Es ist ein Liebeslied für Außenseiter über Reflektionen und das Träumen von endlosen Möglichkeiten.“
Nach den düsteren Tiefen, in die Magic Wands auf „Cascades“ und dem Vorgänger „Switch“ eintauchten, markiert „Sacred Mirrors“ eine Rückkehr zu helleren Tönen. „Wir mussten zurück zur erhebenden Seite des Musikmachens gebracht werden, und die DNA von Johns Songwriting hat uns genau dabei geholfen“, so Dexy. Manchmal braucht es eben eine Legende, um den Weg ins Licht zu weisen.
Weblinks MAGIC WANDS
Webseite: www.magicwandsband.com/
Facebook: @themagicwands
Instagram: @magic_wands
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