BRAGOLIN veröffentlichen mit „Tar With Salt Foam“ die zweite Single aus ihrem kommenden Album „I Don’t Like What It Does To Me“

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Lesedauer: 4 Minuten

Vierzehn Tage nach der ersten Auskopplung legen Bragolin mit „Tar With Salt Foam“ nach. Die am 16. Januar 2026 erschienene, Single ist die zweite Veröffentlichung aus dem kommenden Album I Don’t Like What It Does To Me, das am 27. März 2026 bei Young & Cold Records erscheinen wird. Zeitgleich feierte ein offizielles Musikvideo auf dem YouTube-Kanal der Band Premiere.

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Musikalisch bleibt die niederländische Dark-Wave/Post-Punk-Band ihrer Handschrift treu. Baritongitarren, kalte Synthesizer und stoische Drumcomputer erzeugen eine dichte, melancholische Atmosphäre, getragen von Edwin van der Veldes eindringlicher Stimme. „Tar With Salt Foam“ setzt weniger auf klassische Songdramaturgie als auf Stimmung und Wiederholung.

Hier kannst du dir das Musikvideo zu „Tar With Salt Foam“ ansehen:


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Das in Schwarz-Weiß gehaltene Video verstärkt diesen Eindruck. Gedreht in Dünenlandschaften und am Strand eines kargen Meeres, vermutlich an der Nord- oder Ostsee, arbeitet es mit Weite, Leere und Bewegung. Begriffe wie coastalgoth oder moodylandscape, mit denen der Song beworben wird, beschreiben diese Bildwelt treffend. Auch textlich dominiert eine maritime, existenziell aufgeladene Bildsprache. Zeilen wie „Tar with salt foam, as shadows grow tall“ zeichnen ein Bild von Stillstand und innerer Erschöpfung, in dem das Meer weniger Verheißung als Grenze ist.

Geschrieben wurde der Song von Edwin van der Velde, gemischt von René Jongeneelen und gemastert von Pier-Durk Hogeterp. Für das Video arbeitete die Band erneut mit Crystallized Productions zusammen, unter anderem mit Regisseurin Maria Gaedcke. Mit „Tar With Salt Foam“ setzt sich die ruhige, konsequente Albumkampagne fort. Bragolin verdichten ihr kommendes Werk weiter und machen deutlich, dass I Don’t Like What It Does To Me als geschlossenes Stimmungsbild gedacht ist.

„I Run and Hide“ eröffnet ein neues Kapitel

Mit der Single „I Run and Hide“ haben Bragolin Anfang Januar den Auftakt zu einem neuen Veröffentlichungszyklus gesetzt. Der Song ist die erste Auskopplung aus dem kommenden Album „I Don’t Like What It Does To Me“, das im Frühjahr 2026 erscheinen wird. Zugleich markiert die Single eine klare inhaltliche wie ästhetische Fortführung dessen, wofür Bragolin seit Jahren stehen: düsterer Post-Punk und Dark Wave, der weniger auf Effekte als auf Atmosphäre und innere Spannung setzt.

Das Musikvideo zu „I Run and Hide“ kannst du dir hier ansehen:


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Musikalisch bewegt sich „I Run and Hide“ auf vertrautem Terrain. Ein straffer, zurückhaltend treibender Beat, tiefe Gitarrenlinien und sparsam eingesetzte Synthesizer erzeugen ein permanentes Gefühl von Unruhe. Der Text kreist um Flucht, Verdrängung und das wiederkehrende Scheitern, sich einer Bedrohung zu entziehen, die nie konkret benannt wird. Die wiederholte Zeile „I run and hide“ wirkt dabei weniger wie ein Refrain als wie ein Zwangsgedanke, der sich festsetzt.

Das begleitende Musikvideo, realisiert von Maria Gaedcke und Jonathan Eder, übersetzt diese Stimmung in eine visuelle Erzählung. Eine junge Frau flieht in der Dämmerung aus einem Haus, durch leere Straßen und schließlich in ein Maisfeld. Verlangsamte Bewegungen, Unschärfen und fragmentierte Schnitte erzeugen ein Gefühl der Desorientierung, das an klassische Horror- und Thrillerästhetik erinnert. Die Bedrohung bleibt unsichtbar, was die beklemmende Wirkung des Clips verstärkt und dem Song zusätzlichen Nachdruck verleiht.

Bragolin verfolgen dafür ein bewusst ungewöhnliches Veröffentlichungsmodell: Seit dem 2. Januar erscheint im Zwei-Wochen-Rhythmus jeweils ein neuer Song, bevor das Album am 27. März 2026 digital vollständig vorliegt. Die physischen Ausgaben folgen kurz darauf. Vinyl- und CD-Versionen werden über Young & Cold Records vertrieben und voraussichtlich ab dem 15. April 2026 ausgeliefert, darunter auch eine limitierte Vinyl-Edition in transparentem Grün mit schwarzen Schlieren. Inhaltlich kreist das Album um Angst, Kontrollverlust und inneres Unbehagen, musikalisch bleibt es dem reduzierten, atmosphärisch dichten Ansatz treu, den Edwin van der Velde über Jahre konsequent entwickelt hat.

Bragolin selbst ist ein Projekt aus Utrecht, gegründet von Songwriter und Sänger Edwin van der Velde, der auch unter dem Namen Zwarte Poëzie aktiv ist. Der Bandname verweist auf den italienischen Maler Giovanni Bragolin, bekannt für seine Porträts weinender Kinder – eine Referenz, die gut zur emotionalen Grundhaltung der Musik passt. Seit dem Debüt „I Saw Nothing Good So I Left“ (2018) und dem Kollaborationsalbum „Let Out The Noise Inside“ (2019) hat sich Bragolin als feste Größe innerhalb der europäischen Dark-Wave-Szene etabliert und ist regelmäßig auf Festivals wie dem Wave-Gotik-Treffen oder dem Amphi Festival präsent.

„I Don’t Like What It Does To Me“ ist bereits vorbestellbar.

Parallel zur Veröffentlichung bringt Bragolin das neue Material auch auf die Bühne. Bereits im Februar 2026 startet eine Reihe ausgewählter Clubshows, die durch mehrere europäische Städte führt. Stationen sind unter anderem Amsterdam, Paris, Istanbul, Athen sowie Berlin und Dresden. Einen besonderen Rahmen erhält der Termin am 2. April 2026 mit der offiziellen Release-Show im Utrechter Club De Helling. Die Konzerte setzen den Fokus auf die neue Albumphase und markieren zugleich die erste umfassendere Live-Präsentation des aktuellen Programms.

Bragolin – Live 2026
14.02.2026 NL Amsterdam, Paradiso
28.02.2026 FR Paris, Tech Noire
12.03.2026 TR Istanbul, Paribu Art
14.03.2026 GR Athens, Death Disco
27.03.2026 DE Berlin, Cassiopeia
28.03.2026 DE Dresden, Reithalle
02.04.2026 NL Utrecht, De Helling (Release Show)
25.04.2026 NL Tilburg, Hall of Fame
09.05.2026 NL Haarlem, Slachthuis
16.05.2026 NL Heerlen, Nieuwe Nor

Weblinks BRAGOLIN:

Homepage: bragolin.nl
Bandcamp: bragolin.bandcamp.com
Facebook:  Bragolinmusic
Instagram:  bragolin
YouTube: @BRAGOLIN


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