Lesedauer: 2 Minuten
Lesedauer: 2 MinutenDie südafrikanische Musikerin Mia van Wyk meldet sich mit ihrem Projekt Hunter As A Horse zurück und präsentiert am 30. Januar 2026 mit „Lighthouse“ ihre erste Single für Metropolis Records. Der Song ist mehr als nur eine Veröffentlichung – er ist eine intensive Auseinandersetzung mit Carl Jungs Schattenarbeit und der Frage, ob nur die Gebrochenen einander wirklich verstehen können.
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Hunter As A Horse begann Anfang der 2010er Jahre als Duo: Mia van Wyk (Vocals, Gitarre) und Producer Paul Gala (Piano, Synths, Maschinen) trafen sich in London und erschufen einen Sound, der Folk, Disco und Pop mit düster-cinematischen Elementen verwebt. Nach Stationen in Berlin und einem Jahr kreativer Isolation in der Toskana veröffentlichten sie 2016 die EP „The Two Magics Vol.1“ via Valley Of Fire Recordings, gefolgt von „The Two Magics Vol.2“ im Jahr 2017. Tracks wie „The Passenger“ landeten in US-Serien wie Riverdale und American Horror Story. 2019 kehrten die beiden mit der EP „Walk With Fire“ zurück. Mittlerweile führt van Wyk das Projekt als Soloprojekt weiter.
„Lighthouse“ verbindet psychologische Tiefe mit mythologischer Symbolik. Van Wyk erklärt die Kernidee: „Einer, der gebrochen war und jetzt geheilt ist, hat größere Macht, die Gebrochenen durch die dunkle Nacht der Seele zu führen, weil er das Territorium kennt.“ Der Song ignoriert alle Warnungen darüber, dass man niemanden retten kann – und tut es trotzdem. Es geht darum, furchtlos die Dämonen eines anderen Menschen herauszufordern. Als ob jemand, der gestorben ist, zurückkäme, um die Verlorenen nach Hause zu führen – so beschreibt van Wyk die Atmosphäre des Songs.
Musikalisch bewegt sich Hunter As A Horse zwischen Alternative, Electronic und Dream-Pop, mit Ausflügen in Alternative Dance und Nu-Goth. The Guardian beschrieb den Sound als „messmerisierende Atmosphären von Lamb und Zero 7 – dunkel und sehr schön“. Die Songs von van Wyk sind mystische Fahrten durch ein Leben voller Synchronizitäten, inspiriert von Tod, Sucht, astralen Visionen, komplexer PTBS, Melancholie und magischem Denken. Ihre Großmutter lehrte sie: „Begrüße einen Geist immer mit einem Taschentuch, sonst hinterlässt er einen schwarzen Fleck auf deiner Hand.“ Nach einer Familientragödie auf einer Farm im Free State begann van Wyk, Gitarre zu spielen und Songs zu schreiben – „nur weil ich nicht wusste, was ich sonst mit dem Tod anfangen sollte.“
Mit dem Signing bei Metropolis Records, einem Label, das für seine düsteren elektronischen Acts bekannt ist, findet Hunter As A Horse ein neues Zuhause. „Lighthouse“ markiert nicht nur einen Labelwechsel, sondern auch eine neue Phase für van Wyk – eine, in der sie ihre intensiven persönlichen Erfahrungen in Songs verwandelt, die andere durch ihre eigenen dunklen Nächte führen können.
Weblinks HUNTER AS A HORSE:
Facebook: @HunterasaHorse
Instagram: @hunterasahorse
Bandcamp: Bandcamp
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