WOLF MOUNTAINS – Dresden, Ostpol (21.10.2019)

Wolf Mountains, © Claudia Helmert
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Ich muss gleich meine Tabletten nehmen, also bitte!

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L√§ssiger wird’s nicht. Das Trio¬†Wolf Mountains¬†fand sich zum vergangenen Wochenstart im kleinen, warmen Ostpol ein, um mit dem sch√∂nen Dresdner Publikum ihre j√ľngst erschiene Platte¬†Urban Dangerous zu zelebrieren. Die K√∂pfe wippten, die H√§nde klatschten und die Gesichter strahlten im Spiegel der Spielfreude der Musizierenden.¬†Die Stuttgarter Herren zeigten sich begeistert dem gef√ľllten R√§umchen gegen√ľber. Es roch gar nicht so sehr nach Gras wie ich dachte – der Nebel steht trotzdem und mit ihm die anhaltende Euphorie: Song folgt auf Song, pausenlos energiegeladen – wie das Zucken des stets (wie ich mir von meiner Begleitung sagen lie√ü) flirtenden Schlagzeugers. Rauschmittel Musik. Auf die in Begeisterung verfallenen Zuh√∂renden, fallen Bier und Schlagzeug mit Konzertende ins Publikum. Vacation¬†h√§lt als Ohrwurm an, wie gut!

Den Support mimte die heimische Gruppe¬†Die Arbeit. Die vier Herren k√§mpften mit anf√§nglichen Tonschwierigkeiten und gegen ihre scheinbaren Unsicherheiten. Dabei hatten sich doch ihre Fans l√§ngst unter die ersten Reihen gemischt und im Rhythmus der wabernden Melodien getanzt. Die Wortfetzen der Sch√∂nen prasseln h√∂rbar, wenn nicht gerade das Wummern √ľberwiegt. Gut, dass die distanzbetonte Coolness zum Ende wich und der Tanz fl√ľssig wurde.

 

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