POWERWOLF, EPICA & BEYOND THE BLACK – Hamburg, Mehr! Theater (31.01.2017)

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Am 31.01.2017 riefen Powerwolf, Epica und Beyond the Black im Namen des gepflegten Metals – und die Fans folgten in die Hallen des Mehr! Theaters am Hamburger Gro√ümarkt. Durch Vorhandensein von Steh-und Sitzpl√§tzen, eine Besonderheit der Location, hatten die Besucher freie Wahl. So konnte man den Konzertabend sowohl ganz entspannt von den hoch aufragenden R√§ngen beobachten oder sich stilecht einen Platz vor der B√ľhne erk√§mpfen, wof√ľr sich dann auch ein Gro√üteil der anwesenden Fans entschied. Mit ungef√§hr 1.800 Besuchern war die Halle zwar gut gef√ľllt, unangenehmes Gedr√§nge blieb jedoch gl√ľcklicherweise aus. Das Publikum selbst war gut durchmischt. Vom 18-j√§hrigen Gothic-Girlie bis zum altgedienten Metaller jenseits der 60 war alles dabei.

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P√ľnktlich um 19 Uhr er√∂ffneten Beyond the Black den Reigen. Die deutsche Symphonic-Metal Band zog schon mit den ersten Akkorden von Lost in Forever von ihrem gleichnamigen aktuellen Album und mit ihrer euphorischen Spielfreude alle Besucher in ihren Bann. Die Mannheimer Jungs um ihre energiegeladene Frontfrau Jennifer Haben lie√üen keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie an diesem Abend einen ungeheuren Spa√ü hatten. Leider dauerte der mitrei√üende Ritt nur ganze f√ľnf Songs lang.

Setlist BEYOND THE BLACK @ Hamburg, Mehr! Theater (31.01.2017):

01. Lost in Forever
02. Hallelujah
03. Night Will Fade
04. Shine and Shade
05. Running to the Edge

Lost In Forever

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Nach einer erfreulich kurzen Umbaupause ging es dann weiter mit Epica. Die Band aus den Niederlanden hatte offensichtlich sehr viele enthusiastische Fans mitgebracht, die ihre Helden sogleich mit frenetischem Jubel empfingen. Die Band startete mit Edge of the Blade von ihrem aktuellen Album The Holographic Principle. Seit dessen Erscheinen im letzten Jahr d√ľrfte wohl zweifelsohne feststehen, dass Epica zur absoluten Speerspitze im Bereich Symphonic-Metal in einem Atemzug mit Nightwish und Within Temptation zu nennen sind. Betrachtet man das bombastische Feuerwerk, das die Niederl√§nder an diesem Abend abfeuerten, verwundert das nicht. Erhabene Melodien, brachiale Gitarren und Simone Simons‘ unvergleichlicher Sopran gepaart mit einer au√üerordentlichen B√ľhnenpr√§senz wurden dann auch von der anwesenden Fangemeinde geb√ľhrend gew√ľrdigt.

Setlist EPICA @ Hamburg, Mehr! Theater (31.01.2017):

01. Edge of the Blade
02. A Phantasmic Parade
03. Sensorium
04. Divide and Conquer
05. The Essence of Silence
06. Ascension – Dream State Armageddon
07. Dancing in a Hurricane
08. Unchain Utopia
09. Sancta Terra
10. Beyond the Matrix
11. Consign to Oblivion

The Holographic Principle

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H√∂hepunkt des Abends und Headliner der Veranstaltung waren die Sp√∂tter von Powerwolf. Diese machten dann auch den Titel ihres aktuellen Albums The Metal Mass zum Motto der Show. Eure Heiligkeit Attila Dorn lud zu einer Heavy Metal Messe und seine J√ľnger folgten begeistert. Wie gewohnt war bei den deutschen Power-Metallern von der B√ľhnendekoration, √ľber Kost√ľme und Make-up bis hin zu Attila Dorns aufgesetztem rum√§nischen Akzent alles – mit einem unmissverst√§ndlichen ironischen Augenzwinkern, versteht sich – perfekt aufeinander abgestimmt. Das Ergebnis war: Ich und alle anderen hatten von der ersten bis zur letzten Minute Spa√ü! Powerwolf sind und bleiben immer ein Garant f√ľr beste Unterhaltung.

Insgesamt war es ein toller Konzertabend in einer schönen Location. Der Sound war einwandfrei und alle drei Bands lieferten tolle Shows. Was will man mehr?!

Setlist POWERWOLF @ Hamburg, Mehr! Theater (31.01.2017):

01. Blessed & Possessed
02. Army of the Night
03. Amen & Attack
04. Coleus Sanctus
05. All You Can Bleed
06. Dead Boys Don’t Cry
07. Sacred & Wild
08. Armata Strigoi
09. Let There Be Night
10. Resurrection by Erection
11. Kreuzfeuer
12. Werewolves of Armenia
13. We Drink Your Blood
14. Lupus Dei
15. Sanctified With Dynamite (Z)
16. In the Name of God (Z)

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