BAND OF SKULLS – Köln, Underground (17.04.2014)

BAND OF SKULLS - Köln, Underground (17.04.2014)
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Nachdem sie das gesamte letzte Jahr damit verbrachten Queens of the Stone Age auf großer Welttournee zu supporten, kamen sie nun wieder zurück auf Clubtour und statteten auch dem Kölner Underground einen Besuch ab.

Diesmal gab es eine lokale Band namens The Dope als Support. Ein Duo aus Gitarrist und Sänger Rudi Maier und Schlagzeuger Franz Neugebauer, welches schon vor zwei Jahren im Studio 672 für Band of Skulls eröffnen durfte. BAND OF SKULLS - Köln, Underground (17.04.2014)
Mit im Gepäck, ihr neues Album Hinterlandia, aus dem einige Songs gespielt wurden. Die beiden Landshuter Jungs waren sichtlich glücklich wieder einmal vor ausverkauftem Saal spielen zu dürfen, da bereits das vorherige Konzert in Hamburg bis auf die letzten Plätze voll war.

Sie klingen nicht ganz so bluesig wie die Band of Skulls, dennoch bleibt der Stil den die beiden aus ihren Instrumenten zaubern stets abwechslungsreich. Von der Basis her Indierock mit englischen Lyrics, mal härter Richtung Metal oder Hardrocksounds, und bei anderen Songs fühlt man sich dann doch zumeist an Death Cab for Cutie erinnert. Überzeugend und selbstbewusst zeigten sie ihr Potenzial und bedankten sich mit viel Sympathie und Höflichkeit bei den Zuschauern, da es ja auch nicht selbstverständlich ist, den Saal bereits für die Vorband komplett gefüllt zu sehen, sowie natürlich auch beim Headliner, da es ihr Tourabschluss mit ihnen war und sie eine tolle gemeinsame Zeit hatten.

Nach einer guten halben Stunde betraten im Dunkel des Raumes Band of Skulls die Bühne. Kurzes Luftanhalten war nötig um diese drei überaus talentierten Musiker zu realisieren. Beginnend mit zwei Songs ihrer aktuellen Platte Himalayan brachten sie den Laden ordentlich zum Scheppern. Asleep At the Wheel leitete den Abend mit seinem tiefen Sound und dem kombinierten Pochen aus Bass und Schlagzeug ein,BAND OF SKULLS - Köln, Underground (17.04.2014) so dass die zu diesem Zeitpunkt schon schweißnasse Zuschauermenge kein Halten mehr fand. Nach dem Titeltrack Himalayan folgten zwei Klassiker ihrer vorherigen beiden Alben, die aus ihrer Setlist seither nichtmehr wegzudenken sind. You’re Not Pretty But You Got It Going On und I Know What I Am, welcher sich auf dem Twilight Soundtrack damals befand, doch die wenigsten können sich noch daran erinnern, zeugte es ja nicht den Erfolg den die Band nun hat. Vielmehr erspielten sie sich ihre Fans in den letzten 4 Jahren durch kontinuierliches Touren. Ob es das Gebäude 9 war, das Studio 672 oder jetzt das Underground, welches bereits nach kurzer Zeit ausverkauft war. Diese Band verliert keine Fans, sie gewinnt nur welche dazu! Ihre qualitativ hochwertigen Alben überzeugten längst Kritiker und beinhalten Songs die man nicht oft genug hören kann. Diese spielten sie natürlich auch in Köln, wie z.B. Patterns, Bomb, The Devil Takes Care of His Own oder der neue, bereits hitverdächtige Song Nightmares.

Nach ihrem regulären Set war eine Zugabe selbstverständlich, bei der sie Sweet Sour und Light of the Morning zum Besten gaben.
Als Schlusspunkt des Abends krachte es nochmal gewaltig mit Death by Diamonds and Pearls, bevor sich jeder mit dem Gedanken "Ausruhen" genauer befassen konnte.

Setlist Band Of Skulls:
01. Asleep at the Wheel
02. Himalayan
03. You Aren’t Pretty But You Got It Going On
04. I Know What I Am
05. Toreador
06. Patterns
07. Brothers and Sisters
08. Bruises
09. Nightmares
10. I Guess I Know You Fairly Well
11. Hoochie Coochie
12. Bomb
13. I Feel Like Ten Men, Nine Dead and One Dying
14. The Devil Takes Care of His Own
15. Hollywood Bowl
16. Sweet Sour (Z)
17. Light of the Morning (Z)
18. Death by Diamonds and Pearls (Z)

Band Of Skulls:

The Dope:

Fotos: André Techert

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