VISIONS WESTEND FESTIVAL Tag 1 – Dortmund, FZW (03.10.2013)

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    Mittlerweile hat sich das VISIONS Westend Festival im Dortmunder FZW etabliert. Mit zwei von drei vorzeitig restlos ausverkauften Tagen zeigte es wieder einmal, wie gut die gebuchten Bands ankamen. Musikalisch geschlossen zeigte sich der erste Tag und so wurden die verbliebenen Tickets noch an der Abendkasse von vorfreudigen Musikfans ergattert.

    Den Anfang machten The Ocean, eine in Berlin ans├Ąssige Band, die schon eine Vielzahl an Alben ver├Âffentlicht hat – mit Themen wie z.B. die Aufrechterhaltung des geozentrischen Weltbilds oder der musikalischen Interpretation des Pr├Ąkambrium, dem sogenannten Zeitabschnitt der Entstehung der Erde bis hin zur Entwicklung der Tierwelt.
    Auf ihrer 2013 erschienenen Platte Pelagial vertonen sie nun in 11 Songs die f├╝nf Schichten der Ozeane von oben nach unten.
    Dementsprechend druckvoll klangen The Ocean live. Ihre Mischung aus Metal-Riffs, Postrock und klassischer Musik kam bestens an, in der immer voller werdenden Halle.

    Weiter ging es mit den Lokalmatadoren Long Distance Calling. Die aus M├╝nster, Dortmund und Freiburg stammende Band machte da weiter, wo The Ocean aufh├Ârten. Breiter instrumentaler Postrock, nur noch einen Tacken kraftvoller, wenn auch die Performance, verglichen mit The Ocean eher etwas zur├╝ckhaltender war. Leider blieb es bei ihnen auch nur bei einem Instrumental-Set, denn S├Ąnger Marsen war genau an diesem Tag verhindert. Qualit├Ąt ging dabei jedoch nicht verloren. Zudem war ihnen der Spa├č deutlich anzusehen. L├Ąchelnd und fingertappend begeisterten sie das ihnen zujubelnde Publikum. Und sp├Ątestens zu dem Zeitpunkt war das FZW randvoll.

    Als selbstverst├Ąndlich sahen es die S├╝dstaatenrocker aus Savannah, Georgia nicht an, schon wieder auf der B├╝hne zu stehen. Baroness, welche den Abend abschlossen, standen zu Beginn des Jahres noch ohne Drummer und Bassist da. Im August letzten Jahres ereignete sich ein schwerer Busunfall, von dem sie sich nicht so leicht erholen konnten. Nach dem darauf folgenden Ausstieg von Allen Blickle und Matt Magioni, standen nun als deren Nachfolger Drummer Sebastian Thomson und Bassist Nick Jost auf der B├╝hne. Anmerken lie├č sich die Band dies kein bisschen und beide Neumitglieder f├╝gten sich nahtlos in das Lineup ein. Haupts├Ąchlich mit Songs des aktuellen Albums Yellow & Green schmetterten sie ihr Gitarrenfeuer schon von Beginn an durch die Halle. Mit hin und wieder eingef├╝gten Interludes raubten sie der schwitzenden Menge jede erdenkliche Pause sich kurz zu erholen. Und auch wenn es schon ein wenig in Stadionrock ausartete, war es ein geb├╝hrender Abschluss des ersten Tages.

    Baroness:

    Long Distance Calling:

    The Ocean:

    Autor & Fotos: Andr├ę Techert

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