WOLFMOTHER РKöln, E-Werk (25.06.2012)

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Eine Zeitreise in die 70er – das war wohl der Gedanke mit dem jeder Besucher das E-Werk in K√∂ln am sp√§ten Montagabend verlie√ü. Selbstverst√§ndlich ist hierbei von keiner geringeren Band als Wolfmother die Rede. DIE Band, f√ľr all jene, die schon immer einmal den unverkennbaren und au√üergew√∂hnlichen Geist der 70er aufleben lassen wollten.

Wolfmother er√∂ffneten ihre Show mit dem Song ‚Woman‘, womit sie gleich zu Anfang jeden Konzertbesucher – bis zur hinterst letzten Reihe – wissen lie√üen, dass dies kein gew√∂hnliches Konzert werden w√ľrde und der Abend nun einen verhei√üungsvollen Lauf nehmen w√ľrde, nachdem die Vorband ‚All The Young‘ eher sanfte Rock-Popt√∂ne anschlug.

So setzte die Band an diesem Abend nicht nur Highlights durch ihre in die L√§nge gezogene Songs, wie etwa bei ‚Dimension‘ und ‚White Unicorn‘, sondern insbesondere durch die Pr√§sentation ihrer drei neuen Songs ‚Long Way To Go‘, ‚Keep Moving‘ und ‚Off The Earth‘. Deutlich herausgestochen ist hierbei besonders der Song ‚Keep Moving‘, dessen Songtitel wortw√∂rtlich Programm ist und dem ohnehin schon sehr speziellen Abend die Krone aufsetzte.

Wolfmother sind in besserer Verfassung als jemals zuvor, was vor allem daran liegen d√ľrfte, dass sie nun – nach vielen Ver√§nderungen – endlich die richtige Bandbesetzung gefunden zu scheinen haben. Zu den ohnehin schon herausstechenden Frontman Andrew Stockdale und dem Bassisten Ian Peres geh√∂ren nun auch Rhythmusgitarrist Vin Steele, Keyboarder Elliot Hammond und Schlagzeuger Hamish Rosser. Die Band wirkt nun im Gesamtbild sehr stimmig und es ist unverkennbar, dass alle f√ľnf eine gro√üe Leidenschaft f√ľreinander teilen: die 70er & die Liebe zum Rock ’n‘ Roll. Das Sprichwort ‚Alle guten Dinge sind drei.‘ trifft hier definitiv den Nagel auf den Kopf, denn die Band explodiert nun f√∂rmlich vor Chemie auf der B√ľhne. Trotz unterschiedlichster Bandformationen in den vergangenen Jahren haben Wolfmother eins nie aus den Augen verloren und das ist ihr unverkennliches Merkmal, dass sie jedem Konzertbesucher garantieren: Einzigartigkeit, geballte Energieladung und ein unvergessliches Erlebnis.

Mit dem Song ‚Joker And The Thief‘ lieferten Wolfmother schlie√ülich den perfekten Abschluss und sp√§testens hier war deutlich erkennbar, sowohl von Seitens der Band als auch dem Publikum, dass die Freude √ľber das langersehnte Wiedersehen auf Gegenseitigkeit beruhte.

Bleibt nun zu hoffen, dass ein m√∂glichst schnelles Wiedersehen erfolgt und das sich das deutsche Publikum nicht wieder zwei Jahre lang mit den Vorg√§ngern ‚Wolfmother‘ und ‚Cosmig Egg‘ √ľber Wasser halten muss, denn eins ist gewiss: Wolfmother’s Nachfolger wird bereits schon jetzt sehns√ľchtig erwartet.

Bilder des Konzerts (Köln & Offenbach) befinden sich in unserer Konzertfotos Sektion (Bildkommentare sind durch Anklicken der Sprechblase möglich) oder direkt durch Anklicken der Bandfotos.

Autorin: Kathrin Arps
Fotos: Stefanie Arps

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