BLACKFIELD FESTIVAL 2012 Tag 1 – Gelsenkirchen, Amphitheater (23.06.2012)

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Das Blackfield Festival Nr. 5 startete am 23.06.2012 im Amphitheater Gelsenkirchen. Neben der altbekannten B├╝hne warteten auch ein paar ├ťberraschungen auf uns. Ein liebevoll gestalteter Mittelaltermarkt und ein gro├čes Zelt, in dem weitere musikalische Leckerbissen serviert wurden. 32 Bands haben so die M├Âglichkeit gehabt auf dem Blackfield Festival 2012 aufzutreten. Eine gelungene Auswahl von Bands stand auf dem Programm und versprach eine Menge Spa├č. In Extremo und VNV Nation waren das besondere Highlight des diesj├Ąhrigen Festivals und sollten es schlie├čen. Aber auch Combichrist holten den Auftritt, den sie letztes Jahr abbrechen mussten an diesem Wochenende nach. Namen wie Hocico, Oomph, Saltatio Mortis und Dreadful Shadows steigerten Vorfreude und Bewegungsdrang.

Dies zeigte sich gleich am Samstagmorgen. Ausnahmezustand in Gelsenkirchen. Die Sonne schien und die schwarze Szene [Besucherfotos] lachte. Parkpl├Ątze waren schnell belegt und ein Storm schwarzgekleideter Menschen zog Richtung Amphitheater Gelsenkirchen, um den Start nicht zu verpassen. Die erste Band des Samstages waren X-Divide. Sie begeisterten mit Synthpop und leiteten das Festival unter strahlendem Himmel ein. Mit The Exploring Boy [GALLERY] ging es weiter. Die zunehmende Besucherzahl, die sich nun mehr und mehr am Amphitheater sammelte, wurde durch die wunderbar vielschichtigen Musikstile, die diese Band vereint mitgezogen. Man sah rundherum zufriedene und ausgelassene Gestalten.

Mit Pakt [GALLERY] kam noch mehr Bewegung aufs Gel├Ąnde. Die Menge feierte mit und lie├č ihrer Stimmung mehr und mehr freien Lauf, dank eines guten Auftritts mit EBM, NDW und Elektro Pop.

Zwischen den Umbauphasen wurde nat├╝rlich weitere Musik gespielt. Ein mittelalterliches Spektakel in Form eines Kampfes, zog ebenfalls neugierige Blicke auf sich. Zu gucken und entdecken gab es sowieso einiges. Ob man sich die Beine zum Shoppen vertreten, die Getr├Ąnkest├Ąnde aufsuchen oder einen Happen Essen wollte, man hatte die Qual der Wahl. Der Merchandisingstand des Festivals war ebenfalls immer gut besucht und die lange Schlange vor der Autogrammstunde nahm selten ab. Das Gel├Ąnde um das Zelt, dessen Programm ab 13.30 h begann, war von einem Mittelaltermarkt ges├Ąumt. Auch hier konnte man Speisen und Getr├Ąnke genie├čen und sogar den ein oder anderen neugierigen Gelsenkirchener entdecken, denn die Zeltb├╝hne war etwas abseits des Hauptgel├Ąndes gelegen, sodass Besucher durchaus willkommen waren.

Nun mussten wir uns entscheiden, ob Zelt oder Hauptb├╝hne, so wie alle anderen auch. Es kam noch mehr Bewegung aufs Gel├Ąnde. Herzfeind er├Âffnete gegen 13.30 h die Zeltb├╝hne mit krachenden Beats und lud zum tanzen ein.
Wieder an der Hauptb├╝hne angekommen, hatte sich eine gro├če Traube vor dieser gebildet. She Wants Revenge [GALLERY] starteten gerade durch. Die Amerikaner, die schon als Vorband mit Depeche Mode tourten, ├╝berzeugten durch einen mehr als gelungenen Auftritt vor der herrlichen Kulisse des Rhein Herne Kanals.

Das Festivalgel├Ąnde war mittlerweile brechend voll. So unterschiedlich sie war, so gleich wirkte die Menge, denn es spiegelte sich Spa├č und Freude in ihren Gesichtern. Die Stufen des Theaters waren belegt, hier und da aalte man sich in der Sonne, stand und jubelte oder tanzte dem Alltag davon.
Passend, denn mit Grendel ging es weiter mit Elektro. Viel Bewegung gab es auf und vor der B├╝hne dank krachenden gut tanzbaren Beats. Grendel [GALLERY] heizte, bei der eh schon herrschenden Hitze, weiter gut ein. Hei├č wurde es mit der Frau in Schwei├čeroptik, die sich auf der B├╝hne einfand und die Funken spr├╝hen lie├č.

Auf der Zeltb├╝hne gaben In Legend [GALLERY] zur gleichen Zeit viel Action, laute Beats und melodische Sounds zum Besten. Mit viel Headbangen und Piano rockten In Legend das Zelt und zogen mit starken St├╝cken die Zuh├Ârer in ihren Bann.

Es gab keine Verschnaufpause denn mit End OF Green [GALLERY] ging es auf der Hauptb├╝hne weiter. D├╝stere Kl├Ąnge und doch voller guter Laune auf der B├╝hne und einem unverkennbaren Sound vermengt mit tiefen Texten. H├Ârbar und sichtlich begeistert feierte man mit ihnen.

Weto spielten im f├╝nfmin├╝tigen Versatz auf der Zeltb├╝hne. Das aktuelle Album "Schattenspieler" im Gep├Ąck, versprach starke Stimme, durchdringenden Sound und eine Menge Action. Drau├čen machte sich hingegen langsam ein Sonnenbrand bemerkbar. Einige trugen ein rotes Muster auf Haut und Gesicht. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch, warum auch? Viele verschiedene Gr├╝ppchen und Stile hatten sich nun im Amphitheater gesammelt und begr├╝├čten ausgelassen Dreadful Shadows [GALLERY], die es ja eigentlich nicht mehr gibt. Uneigentlich, sorgten sie f├╝r eine Party und lie├čen viele H├Ąnde in die H├Âhe gehen und verbreiteten einen kraftvoll-gef├╝hlvollen Mix der zum Tanzen einlud.

Nachdem wir uns ein wenig auf dem Mittelaltermarkt umgesehen und verschiedenste Handwerke bewundern konnten, zog es uns zu Roterfeld [GALLERY] ins Zelt. "Falco des D├╝sterrock" war irgendwie h├Ąngengeblieben, nachdem ich das Programmheft gelesen hatte. Und richtig Roterfeld faszinierte, zog mit und kam zudem richtig gut und stimmig r├╝ber.

Nach einer kleinen Pause vor dem Zelt, wo wir einen Sitzplatz erhaschen konnten, ging es dann wieder zur Hauptb├╝hne. Hocico [GALLERY] war dort gerade im Begriff sich auf die B├╝hne zu begeben. Die Mexikaner gaben, wie bei ihren Auftritten gewohnt, eine energiegeladene und mit Spannung versehene B├╝hnenshow zum Besten und begeisterten das Publikum. Parallel zu Hocico spielten The Eden House auf der Zeltb├╝hne und begeisterten dort mit dunkelsch├Âner Musik, wie es im Programmheft hie├č.

Bevor es um 19.45 Uhr mit Oomph weitergehen sollte, f├╝llte es sich vor der Hauptb├╝hne noch einmal massiv. Der Platz spr├╝hte vor guter Stimmung und Vorfreude. Genau das spiegelte Oomph [GALLERY] auch von Anfang an. Voller Energie und mit ausgelassenem Witz, Sarkasmus und viel Schabernack starteten sie durch. Wie ein roter Faden zog sich dies durch den gesamten Auftritt. Dero der nette Joker des Blackfield Festivals, sprang zweimal in die Menge und lie├č sich von den Fans umjubeln und tragen.

Den Auftritt der Deathstars wollten sich viele nicht entgehen lassen und so ├╝berraschte es uns nicht wirklich, dass sich vor dem Zelt eine lange Schlange gebildet hatte. Uns zog es zur├╝ck zu der Hauptb├╝hne, da hier der Abschluss des Festivaltages stattfinden und VNV Nation [GALLERY] noch einmal f├╝r richtig Party sorgen sollten.

Es war schon recht beeindruckend zu beobachten, dass fast alle Leute auf den Beinen waren und vollends mitmachten und das schon gleich zu Beginn der ersten Kl├Ąnge. Es wurde gejubelt und geschrien, mitgesungen und getanzt. Bewegung gab es wie immer auch auf der B├╝hne. S├Ąnger Ronan Harris erfreute sich sichtlich an der Begeisterung seiner Fans und drehte mehr und mehr auf.

Ein w├╝rdiger Abschluss f├╝r einen herrlichen Festivalsamstag. Wer anschlie├čend noch immer nicht genug hatte konnte in die Matrix fahren um dort direkt weiter zu feiern. Wobei sicherlich auch die ein oder andere Party bei den campierenden Festivalbesuchern stattfand.

Alles in allem war es ein mehr als gelungener Festivaltag mit vielen Eindr├╝cken und Gen├╝ssen. Alle Mitarbeiter des Festivals waren sehr engagiert und hilfsbereit und trugen einen gro├čen Teil zu der guter Stimmung bei.

Die Fotos der einzelnen Bands erreicht ihr durch Anklicken der Gallerylinks. Bericht und Fotos von Tag zwei folgen in K├╝rze!

Autorin: Stephanie Brockhaus
Fotos: Marcus Nathofer

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Besucherfotos

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