Preview : Neues Album und kurze Clubtour von PARADISE LOST

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Schwarze Freude in Gothic Metal-Gefilden: PARADISE LOST gehen mit ihrem neuen Album Tragic Idol auf Deutschlandtour! Nach Best├Ątigungen f├╝r Festivals wie das Summer Breeze nehmen Nick Holmes und Konsorten ab Mitte Mai deutsche Konzerthallen ins Visier, um ihr kommendes, sehr d├╝ster ausgefallenes Werk live vorzustellen.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten geh├Âren Paradise Lost zu den bedeutendsten Vertretern harter Musik aus dem Vereinigten K├Ânigreich. W├Ąhrend ihrer facettenreichen, h├Âchst erfolgreichen Karriere blieb die Formation niemals stehen, sondern entwickelte sich und ihren Sound stets weiter. So kreierten Paradise Lost mit dem prophetisch betitelten Album ÔÇ×GothicÔÇť bereits 1991 ein v├Âllig neues Genre: den Gothic Metal. Konsequent bem├╝hten sie sich darum, dem modernen Heavy Metal neue Elemente und bislang ungeh├Ârte Stilistiken hinzuzuf├╝gen. Ihr f├╝r den 23. April angek├╝ndigtes, 13. Studioalbum ÔÇ×Tragic IdolÔÇť markiert nun eine R├╝ckkehr zu fr├╝herer H├Ąrte. Laut Band sei diese Platte wie keine zuvor vom Doom Metal beeinflusst, ohne die orchestrale Gr├Â├če ihrer Musik zu vernachl├Ąssigen. Zwischen dem 11. und 21. Mai stellen Paradise Lost das neue Werk im Rahmen von f├╝nf Konzerten in Frankfurt, Bochum, Hamburg, K├Âln und M├╝nchen live vor.

Bereits wenige Zeit nach der Gr├╝ndung im Jahr 1988 z├Ąhlte man Paradise Lost neben Anathema und My Dying Bride zu den ÔÇ×Big ThreeÔÇť der britischen Heavy Metal-Szene. Zu Recht, denn vom ersten Demo an bewies das Quintett, dass es auf keine spezielle Spielart festgelegt werden konnte, sondern die zahlreichen Formen des Heavy Metal um neue Nuancen und Ideen gekonnt zu erg├Ąnzen verstand. Beginnend mit traditionellem Doom Metal, surfte die Truppe im Verlauf der 90er durch diverse Stile, von Death und Thrash Metal ├╝ber Dark Rock bis zu Gothic Metal, den sie mit ihrem zweiten, bemerkenswert orchestralen Album ├╝berhaupt erst initiierten.

Um die Jahrtausendwende zeichnete sich eine weitere entscheidende Richtings├Ąnderung ab. Die bereits fr├╝h in ihr Werk integrierten Elektronik-Elemente gewannen f├╝r eine l├Ąngere Phase die ├ťberhand. Damals charakterisierte man sie als die ÔÇ×d├╝stere Rock-Version von Depeche ModeÔÇť. ├ťberragende Alben wie ÔÇ×HostÔÇť (1999) und ÔÇ×Believe In NothingÔÇť (2001) belegten mit internationalen Top Ten-Platzierungen, dass elektronische Arrangements und eine dunkle, dem Metal entlehnte Intensit├Ąt keineswegs Gegens├Ątze sein m├╝ssen. Die stetige Ver├Ąnderung des Sounds kommentierte S├Ąnger und Frontmann Nick Holmes wie folgt: ÔÇ×Uns ging es, ohne viel nachzudenken, immer darum, die Musik zu machen, die wir selbst h├Âren. Und wenn ein Song gut ist und man ihn liebt, sollte man einfach zu ihm stehen.ÔÇť

Geholfen hat ihnen dabei der Umstand, dass das Line-up bis auf zwei Schlagzeuger-Wechsel seit mehr als zwei Jahrzehnten konstant blieb. So sei es nach eigener Aussage eine ganz nat├╝rliche Entwicklung gewesen, dass sich Nick Holmes, die Gitarristen Gregor Mackintosh und Aaron Aedy, Bassist Steve Edmondson und der 2009 hinzu gesto├čene Drummer Adrian Erlandsson f├╝r das neue Album stilistisch auf ihre Anf├Ąnge zur├╝ck besonnen haben. Mit seinem tief grummelnden Doom Metal wird ÔÇ×Tragic IconÔÇť alte und neue Fans von Paradise Lost aufs Beste begl├╝cken.

Orkus! pr├Ąsentiert:
PARADISE LOST

11.05. Frankfurt/M., Batschkapp
12.05. Bochum, Matrix
19.05. Hamburg, Gr├╝nspan
20.05. K├Âln, Essigfabrik
21.05. M├╝nchen, Backstage

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