GOTHIC FESTIVAL – Samstag – Waregem, Expo (17.07.2010)

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Hier gehts zum kompletten Gothic Festival Review mit allen Fotosets: GOTHIC FESTIVAL 2010

Mittlerweile hat sich auch bis nach Deutschland herumgesprochen, dass das Gothic Festival in Waregem keine B-Veranstaltung ist und hier auch im fünften Jahr eine Sahnebesetzung antritt, um das internationale Publikum für ein Wochenende auf für Festivalverhältnisse ungewöhnlich hohem Niveau zu bespaßen.

Aber erst einmal ein paar Worte vorweg zu Location und Ablauf: Das Gothic Festival hat sich mittlerweile europaweit durch hochkarätige Besetzung und beeindruckend professionelle Organisation bereits in den vergangenen Jahren einen guten Ruf erarbeitet. Im direkten Vergleich zu Platzhirschen wie Amphi Festival oder M’era Luna ist es verhältnismäßig klein mit gerade einmal knapp 3.000 Besuchern, aber genau das macht den Reiz aus und die entspannte Atmosphäre möglich.

Das Expogelände mit der großen, modernen und sehr sauberen zweiteilbaren Halle bietet Parkplätze direkt vor der Tür, keine obligatorische Schlammlandschaft oder unzumutbare sanitäre Einrichtungen, dafür eine extrem nette und stressresistente Crew vor Ort. Man hat nach wenigen Minuten die Gewissheit: hier läuft alles sehr entspannt und stressfrei und wieso bekommt das bei uns niemand so hin? Es geht schon mit den sehr hilfsbereiten und freundlichen Securitykräften los, die alle mindestens den Landesstandard von 4(!) Sprachen fließend sprechen, ihren Job souverän durchziehen, dabei aber nicht unterschwellig dem Publikum durch ihr Gehabe zu verstehen geben, dass es potenziell als Gegner angesehen wird, was bei manchen Veranstaltungen durchaus auf die Stimmung schlägt.

In der Expo-Halle findet sich im Eingangsbereich eine kleinere Vorhalle, die den Verkaufsständen vorbehalten ist; die Haupthalle selbst ist zumindest in der Theorie Nichtraucherzone, was weitestgehend respektiert wird. Zusätzlich zum regulären Zuschauerraum vor den beiden Bühnen befindet sich eine Empore, die sich durch die ganze Halle zieht und mit riesigen Sitzsäcken und Kissenlandschaften in Weiß zum Chillen einlädt. Die Flächen darunter sind für Merchandise und weitere Händler reserviert, Getränketheken sind an allen Ecken gut erreichbar
platziert, dass man nicht ? wie sonst üblich ? quer durch die Halle muss. Die Gastro hat man clevererweise außerhalb der Halle untergebracht und es wurde ausschließlich draußen gegessen, so dass die Halle selbst am dritten Festivaltag (abgesehen von einer Flut von leeren Plastikbechern) aussah, wie sonst so manche Location VOR einer Veranstaltung.


Samstag, 17.07.2010

Jobbedingt sind wir erst am Samstag in Waregem angerückt, wo am Vorabend bereits Bands wie u.a. Faderhead, Funker Vogt, Sex Gang Children, Umbra et Imago und Covenant das Festival dem Vernehmen nach lautstark und überzeugend eröffnet hatten. Gerade bei den letztgenannten Schweden waren viele Besucher mit gemischten Gefühlen angereist, zumal Covenant Wochen vorher in Berlin ihren Auftritt allein Dank Daniel Myers professionellem Einsatz noch als solchen haben bezeichnen können. Die Band war diesmal ohne Keyboarder Joakim ? der verhindert war ? angereist. Als Vertretung brachte man Daniel von der EBM-Combo Dupont mit und entschädigte für den E-tropolis-Auftritt mit einem Best-of-so-far-Set, welches so gut ankam, dass selbst am nächsten Tag einige Besucher ganz begeistert berichteten.

Club Stage 16:00 Uhr

Arcana

Als wir gegen 15.30 ankamen, hatten bereits Seventh Harmonic, Militia, Narsillion und Triore ihre Auftritte absolviert, es schlurften immer noch einige Gäste ob der Nachwirkungen der letzten Aftershowparty durchs Bild, die große Masse hatte sich allerdings schon vor der kleineren Club Stage eingefunden, um sich von Arcana, dem ersten Highlight des Tages, verzaubern zu lassen. Schon nach wenigen Minuten hatten die Schweden das Publikum in ihren Bann gezogen, wie man es sonst nur von Dead Can Dance-Auftritten kennt. Und im Gegensatz zu anderen Auftritten dieses Wochenendes wurde mit dem Applaus jedes Mal gewartet, bis auch der letzte Ton verstummt war, um nicht irgendeinen noch so winzigen Klang zu übertönen. Als etwas sonderbar empfunden wurde es, so eine Formation auf einem Festival stehend und nicht etwa in einem Konzertsaal sitzend spielen zu sehen. Die Atmosphäre lieferten Bühnenbeleuchtung und Publikum nach und gaben dem Auftritt den angemessenen Rahmen. Hervorragende Livequalitäten gepaart mit Gesangsstimmen, die in der absoluten
Oberliga des Genres spielen, ließen selbst den härtesten Electro im Publikum nicht kalt. Zwischenzeitig konnte man meinen, Brendan Perrys Stimmdouble singen zu hören. Beeindruckt und mit Ganzkörpergänsehaut wandte man sich zur Main Stage um, wo es mit Nosferatu aus England weitergehen sollte.


Main Stage 16:55 Uhr


Nosferatu

 Oldschool Gothrock nach einem Arcana-Auftritt ist schon eine derbe Vollbremsung bzw. ein herber Richtungswechsel, entsprechend war die Halle bei Nosferatu bis auf einige wenige hundert Fans wieder entvölkert, was der Band aber auch scheinbar nicht wirklich als störend auffiel; hatte man doch offensichtlich auf der Bühne nicht wirklich große Ambitionen, mehr als müde lächelnd ein paar Schritte (mehr als drei waren es wirklich nicht) zu tun und seine Songs gelangweilt wie angewurzelt runterzuleiern. Maximaler Einbruch um kurz nach 17:00 Uhr. Schade für diejenigen, die sich dafür aus den Zelten bemüht hatten; die Stunde hätte man wirklich getrost liegend statt stehend verschlafen können. Ich habe selten so undynamische Leute deutlich diesseits der 60 ohne Zivi gesehen. Man hätte bereits beim Bandnamen ahnen können, dass mit den Herren tagsüber nicht viel los ist?


Club Stage 17:50 Uhr


Dive

Umso dankbarer wurde Dirk Ivens vom Publikum in Empfang genommen, als dieser pünktlich um 17:50 Uhr die Club Stage betrat und knapp eine Stunde lang die Menge mit Megaphon zu einem Set tanzen ließ, das sich gewaschen hatte. Bei den herrschenden Temperaturen in der Halle war bereits nach 15 Minuten jeder warm getanzt. Herr Ivens öffnete wieder erwartungsgemäß und zur Freude der weiblichen Fans sein schwarzes Hemd und gab mit einer handverlesenen Auswahl schweißtreibender Tanzgaranten Vollgas. Wer nicht spätestens bei ?Mindtorture?, ?Bloodmoney?, ?There’s No Hope? oder ?Back To Nature? tanzte, den konnte vermutlich auch zu Front Line Assembly und Skinny Puppy nichts mehr locken. Dive beim Heimspiel in Belgien machte deutlich mehr Spaß, als auf deutschen Bühnen, was vermutlich aber auch an der insgesamt deutlich entspannteren Stimmung und der Clubatmosphäre lag: Spaß steht in Belgien deutlich mehr im Vordergrund, als Image. Nach dem Auftritt gab es die obligatorischen Lacher unter den anwesenden Fotografen, die bei einer vollen Stunde Strobogeflacker stolz verglichen, wer bei 200 Bildern mehr als 10 brauchbare erbeutet hatte?


Main Stage 18:50 Uhr


Anne Marie Hurst

Als im Line-Up dieser Name auftauchte, gab es große Fragezeichen, da die ehemalige Frontfrau der Skeletal Family seit 20 Jahren auf keiner Bühne gestanden hatte und erst vor Kurzem im Internet schrieb, dass sie es noch einmal wissen wolle. Die Fragezeichen machten deutlich gesetzten Ausrufezeichen Platz, als Frau Hurst samt Band mit ihrer Bühnenpräsenz einigen zum Teil 20 Jahre jüngeren Bands zeigte, dass manche Bands, die die Bühne zur Wahlheimat gemacht haben, dorthin jederzeit problemlos zurückkehren können, weil es ihnen schlicht im Blut liegt und sie mit annähernd 50 Jahren immer noch ein Festival souverän rocken und dabei unverschämt gut aussehen und Energie versprühen können. Andere dürfen da aber bitte vielleicht lieber im Studio oder einfach zuhause bleiben. Dass Anne Marie Hurst viele dem Publikum unbekannte Stücke spielte, war nebensächlich, es wurde trotzdem lautstark mitgefeiert und getanzt, der Funke sprang bereits zu Anfang über. Als Zuckerguss obendrauf gab es nach ?So Sure? auch noch einen weiteren tiefen Griff in die Skeletal Family-Hit-Kiste und als die ersten Akkorde von ?Promised Land? erklangen, bewegte sich wirklich JEDER der Anwesenden, um eine sichtlich glückliche Anne Marie Hurst im Anschluss unter minutenlangem und wohlverdientem Applaus zu verabschieden.

Setlist:
01. River Of No Return
02. Down To The Wire
03. She Cries Alone
04. Don’t Let Go
05. Last Train
06. Move
07. The Angels
08. So Sure
09. I Have Changed
10. I Will Wait
11. Promised Land
12. Hands On The Clock

13. Walk In My Shadow


Club Stage 20:00 Uhr


Yelworc

Lange hat es gedauert, bis Fans ihre Helden Yelworc live erleben durften, aber die Resonanz nach dem ersten Liveauftritt hielt sich schon im letzten Jahr beim WGT in Grenzen. Und so waren die Erwartungen an diesen Auftritt in Waregem auch eher bescheiden. Musikalisch zwar in Ordnung, streckenweise etwas langatmig und selbst die Videos waren halbwegs sehenswert; jedoch war zu spüren, dass das Publikum diesen Auftritt eher für Einkäufe und Flüssigkeitsnachschub nutzte oder schlicht geduldig aussaß. Denn die Bühnenpräsenz von Yelworc kam unglaublich unspannend und steif herüber und die Bewegungsabläufe in gefühlter Zeitlupe hätten eher zu einer Bundestagsrede als zu dynamischen Beats gepasst. Selbst hartgesottene Fans murmelten immer wieder, dass Yelworc sich mit diesem Auftritt keinen Gefallen getan und Show und Musik in keinem Verhältnis zu einander gestanden haben.

Setlist:
01. Numbers (new song)
02. Doom Of Choronzon
03. Ecce Mundo
04. Blood In Face
05. Dark Thorn
06. Bloodwhited
07. Teufels Dreizack
08. Eclosion
09. Purple Blood
10. Vampires Tongue (Live Cutted Version)
11. Outronius


Main Stage 21:05 Uhr


Front Line Assembly

Im Anschluss ging es wieder zur Main Stage, wo Jeremy Inkel beim Soundcheck mit dem Publikum herumscherzte. Für viele, teils weit gereiste, Besucher war gerade die anstehende Kombination aus den beiden Elektrolegenden Kanadas ? Skinny Puppy und Front Line Assembly ? der Anlass für den Festivalbesuch. Entsprechend verdichtete sich das Publikum schlagartig vor der Bühne, als es auf dieser dunkel wurde und ein pulsierendes Intro den BPM-lastigen Teil des Abends einläutete. Da Bill Leeb Wochen zuvor im Web Wünsche für die Setlist entgegennahm, war bereits im Vorfeld klar, dass heute eine Party sondergleichen vor und auf der Bühne stattfinden würde. Pünktlich um 21:05 Uhr betraten Front Line Assembly mit Sturmhauben vermummt die Bühne und prügelten das Publikum auf unzähligen Drumkits mit "I.E.D.", dem Opener des gleichnamigen aktuellen Albums zum Schwitzen. Ohne Sturmhauben und sichtlich gut gelaunt feierten sich FLA mit der schwitzenden und tanzenden Menge durch 24 Jahre Bandgeschichte und brachten mit ?Plasticity?, ?Angriff?,
?Circuitry?, ?Resist?, ?Shifting Through The Lense?, ?Millenium?, ?Mindphaser? und etlichen weiteren Kulttracks das Publikum unter einstündiger Uptempo-Dauerhochlast an die körperlichen Grenzen, was bei den Temperaturen auch den Veranstalter dazu bewegte, die Seitenwände der Messehalle zu öffnen. Wenn die für den Herbst angesetzte Tour nur halb so genial ausfallen wird, kann man wohl zu Recht sagen, dass FLA dieses Jahr andere Musikerkollegen auf den Festivals ziemlich alt aussehen lassen und zu unerwarteter Höchstform aufgelaufen sind.

Setlist:
01. I.E.D.
02. Circuitry
03. Angriff
04. Resist
05. Release
06. Plasticity
07. Prophecy
08. Shifting Through The Lens
09. Millennium
10. Mindphaser


Club Stage 22:25 Uhr


In The Nursery

Nach dem energiegeladenen Auftritt von Front Line Assembly hieß es zunächst mal wieder etwas herunterzukommen, sich abzukühlen und vielleicht sogar ein wenig entspannt zurückzulehnen. Die Schlagzahl ist bei In The Nursery aus dem britischen Sheffield nicht ganz so hoch, dafür aber zum Teil umso gewaltiger. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie die vier Vollblutmusiker um die Zwillinge Klive und Nigel Humberstone mit Schlagzeug, Keyboard und Gitarre eine unnachahmliche Stimmung erzeugen und den Zuschauer vom Start weg in ihren Bann ziehen. Die gewaltigen Drums von Klive sind nicht nur optisch, sondern auch klangtechnisch das zentrale Aushängeschild und werden von Bruder Nigels Keyboardteppichen gerne samt umschmiegt. Weitere Taktangaben kommen von Drummer David und oben auf, quasi als Sahnehäubchen, gesellt sich der wohlige Gesang von Sängerin Dolores. In The Nursery Songs sind für ihre Atmosphäre bekannt und so war es seinerzeit auch keine große Überraschung und vielmehr eine wahre Freude, dass sich die Briten auch auf Soundtrackumsetzungen spezialisierten; ein Talent, dass sie auch heute wieder unter Beweis stellen sollten.

Der Set war gespickt mit echten Perlen aus ihrer mittlerweile fast dreißigjährigen Karriere, darunter ?Bombed?, ?Mystery? oder während der später lautstark geforderten Zugaben das rhythmische ?Compulsion?. Während dieser Zugaben gaben die vier zudem einen kleinen Einblick in ihre frühe Schaffensphase, als die Trommeln noch nicht so stark im Vordergrund standen und die Band einen dem Postpunk sehr ähnlichen Stil entwickelte. Schon toll, wenn eine Band so wandlungsfähig und doch authentisch bleibt. Besonderes Highlight und große Überraschung zugleich war aber heute ganz klar ein Gastauftritt, den es schon während des Mainsets zu bewundern gab: Zu ?Cobalt? betrat India – Klive und Doloreses Tochter – die Bühne und unterstützte die stolzen Eltern am Tambourine. Eine wahrhaft schöne Sache, die die ihrer Mutter sehr ähnliche India nach anfänglicher Nervosität großartig meisterte. Für Nachwuchs ist also gesorgt und man darf sich auch weiterhin auf träumerische Songs und Reisen in Traumwelten bei In The Nursery Konzerten freuen. Heute verlagerte sich die Vorfreude aber erstmal wieder zurück auf die Mainstage, wo der Auftritt des Headliners Skinny Puppy kurz bevorstand.

Setlist:
01. Rainhall
02. Blueprint
03. Hymn Noir
04. Bombed
05. Mystery
06. Silent In Time
07. Sixth Sense
08. Cobalt (feat. India)
09. Au Rebours (Flesh Field Remix)
10. L?Esprit
11. A to I (Z)
12. Stone Souls (Z)
13. Compulsion (Z)
14. Sentient (Z)


Main Stage 23:45


Skinny Puppy

Als man die Vorbereitungen in der Umbaupause am Rande beobachtet hatte, wurde schnell klar, dass hier erwartungsgemäß nicht die klassische "Keyboard links oder rechts, Sänger irgendwo dazwischen"-Nummer ablaufen würde. Was innerhalb von einer halben Stunde an Leuten über die Bühne huschte und diese in eine
gigantische Rauminstallation verwandelte, war schon sehr beeindruckend. Links ein zunächst blickdichter Käfig und rechts die Geräteburg von cEvin Key, dazu die Mutter aller Drumkits und eine kleine Armada von großen und kleineren Videobeamern kreuz und quer über die Bühne verteilt. Man wusste von den legendären Auftritten aus der Vergangenheit, dass die Kanadier einiges auffahren würden. Etwas Gewaltiges kam auf uns zu und diese Einschätzung wurde im Anschluss noch deutlich nach oben korrigiert.

Zu den ersten Klängen von ?Love in Vein? schleppte sich Ogre komplett in Weiß mit spitzer Kopfbedeckung, Cthulhu-Maske, Zwangsjacke mit blutverschmierten Ärmeln und unzähligen Schnallen am Körper an einer Gehhilfe über die Bühne, welche in einer Flut aus Farben und Projektionen regelrecht unterging. Was die
Kanadier an multimedialer Reizüberflutung da ablieferten, war mit Abstand das Beste, was wir je von Skinny Puppy geboten bekommen haben und es fiel schwer, sich dem Gesehenen/Gehörten zu entziehen, still zugucken war schlicht unmöglich bei der Trackauswahl, die vom ersten bis zum letzten Stück die auf der Bühne inszenierte surreale Welt noch verstärkte. Im Verlauf der Show wechselte Ogre mehrfach die Maske, kletterte in den mit weißen Laken verhangen Käfig, verschmierte diesen mit der für Skinny Puppy Shows üblichen angemessenen Menge Kunstblut und bellte seine Texte wie ein irrer Dämon Richtung Kamera, welche die mit Effekten
verfremdeten Bilder aus dem Käfig auf einen Screen übertrug. Während cEvin Key in Seelenruhe an Filtern schraubte und Soundwände auf das Publikum losließ, zuckte Ogre krampfend und hinkend mit der dritten Maske des Abends (dieses Mal optisch wie ein Jason Vorhees, dem man das Gesicht herausgebissen und nur ein paar Zähne gelassen hat) über die Bühne um zum Ausklang der begeisterten Masse ?Assimilate?, ?Worlock? und ?Shore Lined Poison? in überarbeiteten energiegeladenen Livefassungen mit verstärkten Basslines und zusätzlichen Drums zu servieren. So eine intensive Show hat vermutlich bis dahin kaum einer der Anwesenden erlebt (oder erwartet) und als die Lichter angingen, wirkte es, als hätte jemand einen Film mittendrin angehalten. Innerlich wusste man, dass dieser Auftritt an diesem Wochenende wohl von niemandem getoppt werden würde. Man sollte Recht behalten.

Setlist:
01. Love In Vein
02. Hatekill
03. Addiction
04. Dogshit
05. Deadlines
06. Tormentor
07. Politikill
08. Pedafly
09. Rodent
10. Pro-Test
11. Morpheus Laughing
12. Ugli
13. Assimilate
14. Worlock (Z)
15. Brap (Z)
16. Shore Lined Poison (Z)

Autor: I. Ill├ęs (ITN: Michael Gamon)
Fotos: Michael Gamon

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