MILDREDA kündigen Doppelalbum „Realities“ mit Gastbeiträgen von Suicide Commando und Calva Y Nada an

Mildreda photo Ghilain Vermeersch
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Mit „Realities“ veröffentlichen Mildreda am 28. August ihr bislang ambitioniertestes Studiowerk. Das belgische Dark-Electro-Projekt um Jan Dewulf verbindet auf dem Doppelalbum seinen charakteristischen Sound mit philosophischen Fragestellungen und erweitert ihn zugleich um eine deutlich emotionalere Klangsprache. Die 18 Tracks umfassende Veröffentlichung erscheint über Dependent Records und schlägt nach „Blue-Devilled“ ein weiteres konzeptionelles Kapitel in der Geschichte des Projekts auf.

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Einen ersten Eindruck von „Realities“ vermitteln bereits die beiden Vorab-Singles „End of the Line“ und „Virtual Goddess“. Die im Juni veröffentlichte erste Auskopplung setzt sich mit dem Kreislauf aus Scheitern, Neuanfang und menschlicher Vergänglichkeit auseinander und greift damit zentrale Gedanken des Sisyphos-Mythos auf. Anfang Juli folgte mit „Virtual Goddess“ eine Zusammenarbeit mit Johan Van Roy von Suicide Commando, die sich dem Spannungsfeld zwischen menschlicher Realität und Künstlicher Intelligenz widmet. Begleitend veröffentlichte Dependent Records zu beiden Singles offizielle Lyric-Videos.


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Ursprünglich war „Realities“ als reguläres Studioalbum geplant. Während des Songwritings entstand jedoch so viel neues Material, dass Jan Dewulf die Geschichte bewusst auf zwei CDs verteilte. Mehrere „Reality Check“-Zwischenstücke verbinden die einzelnen Kapitel miteinander, strukturieren das Album in thematische Abschnitte und orientieren sich philosophisch am Denken Albert Camus‘ sowie dessen „Mythos des Sisyphos“. Musikalisch bleibt Mildreda den Wurzeln des Dark Electro und der EBM treu, öffnet den Sound jedoch gleichzeitig für ungewohnt emotionale und atmosphärische Facetten.

Neben Johan Van Roy konnte Jan Dewulf mit Constantin „Breñal“ Warter von Calva Y Nada eine weitere Szenegröße für das Album gewinnen. Während Van Roy auf „Virtual Goddess“ zu hören ist, steuert Breñal seine markante Stimme zum deutschsprachigen Titel „Rückwärts“ bei. Die beiden Gastbeiträge fügen sich nahtlos in das Gesamtkonzept ein und unterstreichen die enge Verbundenheit des belgischen Musikers mit der internationalen Dark-Electro-Szene. Zu der Standardausgabe erscheint „Realities“ auch als limitiertes 2CD-Artbook mit einem 48 Seiten starken Booklet, das vom niederländischen Künstler Henk Willems gestaltet wurde. Die exklusiven Illustrationen greifen die philosophischen und visuellen Themen des Albums auf und verleihen dem Doppelalbum eine zusätzliche künstlerische Ebene.

Tracklist CD 1
1. Reality Check (I Am Ready)
2. End of the Line
3. Reality Check (Gravity Faith)
4. Damage Done
5. Reality Check (Like a Song)
6. Whispers in the Night Sky
7. Reality Check (In Your Dreams)
8. Faded
9. Reality Check (Lonely Waters)
10. Rückwärts ft. Calva Y Nada

Tracklist CD 2
1. Silk Skin
2. Clair-Obscur
3. Reality Check (Believe and Obey)
4. Götterfall
5. Reality Check (Lost in Bavaria)
6. Virtual Goddess ft. Suicide Commando
7. Reality Check (Slipping Away)
8. Reality

Die Wurzeln von Mildreda reichen bis in die 1990er-Jahre zurück, als Jan Dewulf erste Demos auf Kassette veröffentlichte. Nach einer längeren Pause kehrte das Projekt zunächst mit „Coward Philosophy“ zurück, bevor „I Was Never Really There“ und das konzeptionell angelegte „Blue-Devilled“ den Namen endgültig in der internationalen Dark-Electro-Szene etablierten. Mit „Realities“ führt Dewulf diesen Weg konsequent fort und verbindet musikalische Intensität mit einem philosophischen Ansatz, der weit über klassische Clubmusik hinausreicht.

Weblinks MILDREDA:

Webseite: www.mildreda.com/
Facebook: @officialmildreda
Instagram: @mildredamusic
Bandcamp: Bandcamp


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