MISS CONSTRUCTION – Chris Pohl treibt das Comeback weiter voran: Neue Single „Hate“ erscheint mit Video

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Chris Pohl gönnt sich keine Auszeit. Nach zwölf Jahren Funkstille und den erfolgreichen Comeback-Singles „Spiel mit mir“ und „Back Again“ legt Miss Construction mit „Hate“ konsequent nach. Die neue Single erscheint am 29. Januar 2026 via Out Of Line Music und macht unmissverständlich klar: Das elektronische Industrial-Projekt des Blutengel-Kopfes ist nicht nur zurück, sondern steigert sich mit jedem weiteren Release. Begleitet wird der Song von einem neuen Musikvideo, das die Grundhaltung des Tracks visuell zuspitzt.

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Miss Construction entstand 2008 als bewusst härtere Spielwiese von Chris Pohl, nachdem das Projekt Tumor seinen Abschluss gefunden hatte. Mit dem Debütalbum „Kunstprodukt“ etablierte sich Miss Construction schnell als feste Größe innerhalb der EBM-Szene, gefolgt von „United Trash – The Z Files“ im Jahr 2013. Danach wurde es lange still um das Projekt, während Pohl sich auf Blutengel konzentrierte und 2019 mit She Hates Emotions ein weiteres Ventil für seine musikalischen Ideen schuf. Der Wendepunkt kam überraschend: Ältere Tracks wie „Hass und Liebe“, „Headshot“ oder das „Miss Construction Theme“ fanden über Streaming-Plattformen und soziale Medien ein neues Publikum – eine neue Generation entdeckte den kompromisslosen Sound, was letztlich zur vollständigen Wiederbelebung des Projekts führte.


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„Hate“ knüpft nahtlos an diese Entwicklung an. Hämmernde Beats, scharf geschnittene Hooks und eine düster-verspielte Aggression treffen hier aufeinander und formen einen Track, der exakt das transportiert, wofür Miss Construction steht: kompromissloser, tanzflächentauglicher Industrial mit Biss. Die Produktion verbindet klassische EBM-Energie mit modernem Druck und macht den Song zum klaren Club-Statement, das sofort zündet, ohne seine Kanten zu verlieren.

Textlich spielt Pohl bewusst mit Provokation und Ironie. Zeilen wie „Come to me it’s not too late / You know I can take all your hate“ drehen die Perspektive um: Hass wird nicht abgewehrt, sondern als Antrieb genutzt. Der mantraartige Refrain „Give me your hate“ funktioniert dabei gleichermaßen als Hook wie als trotzige Ansage. Es ist diese Mischung aus Direktheit, schwarzem Humor und selbstbewusster Verarbeitung negativer Energie, die Miss Construction seit jeher von anderen Projekten im Genre abhebt.

Das Musikvideo zu „Hate“ begleitet den Song mit einer bewusst reduzierten Bildsprache. Zu sehen ist eine weibliche Cyberpunk-Figur, die sich tanzend durch Berliner Stadträume bewegt – vor bemalten Hauswänden ebenso wie entlang von Bahngleisen. Die Inszenierung bleibt monoton und wiederholt sich, ohne erzählerische Entwicklung oder visuelle Eskalation. Der Fokus liegt klar auf der Musik, die laut und kompromisslos im Vordergrund steht, während das Video als zurückhaltende visuelle Begleitung funktioniert.

Mit „Hate“ setzt Miss Construction die Comeback-Serie konsequent fort und schürt die Erwartungen für das laufende Jahr. Weitere Veröffentlichungen für 2026 sind bereits angekündigt, und nach den bisherigen Singles zeichnet sich ab: Dieses Projekt ist nicht als Nostalgie-Übung zurückgekehrt, sondern als lebendiger, aktueller Teil der Elektroszene. Miss Construction sind wieder da – fokussiert, bissig und hörbar hungrig.

MISS CONSTRUCTION – „Back Again“: Neue Single und Musikvideo ab sofort draußen

MISS CONSTRUCTION feiern Rückkehr mit neuer Single „Spiel mit mir“ – Chris Pohl reaktiviert sein Industrial-Projekt nach zwölf Jahren

Weblinks MISS CONSTRUCTION:

Webseite: www.myspace.com/missconstruction
Instagram: @blutengel_official_chrispohl
Bandcamp: Bandcamp


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