Raus aus vertrauten Klängen, hinein in ein musikalisches Experimentierfeld voller Ecken, Kanten und emotionaler Glutnester, die nur darauf warten, zum Lodern gebracht und gehört zu werden! Mit DYYA hat Diana Leah ein Musikprojekt geschaffen, mit dem sie nun ihre ganz eigenen Vorstellungen verwirklicht und vertont. Sie bewegt sich dabei elegant zwischen Alternative Rock, Metal, elektronischer Musik und Dark Pop. Mit diesem Herzblut-Projekt folgt Diana nun konsequent ihren eigenen kreativen Impulsen und löst sich von den Erwartungen eines bestimmten Genres. Und das gelingt ihr richtig gut! Am 20. November 2026 erscheint nun mit „Welcome To Nowhere“ die erste EP ihres Soloprojekts.
„You won’t save me no, no
You call it mercy but you chain me no, no
God I tried but I can’t let go
You’re the poison and the cure in me, oh
One taste and I’m already here
You won’t save me no, no“
Tauchen wir einmal ein…
Manchmal muss man erst einmal eine Tür schließen und mutig durch eine andere, weit offen stehende Tür gehen, um herauszufinden und zu sehen, wohin die eigene Reise wirklich gehen soll. Manchmal ist es einfach Zeit, dem Traum, der einen wachhält, Leben einzuhauchen und ihm zu folgen. Für Diana Leah ist genau dieser Moment nun gekommen. Die Sängerin, die vielen Musikfans durch ihre Zeit bei der niederländischen Symphonic-Metal-Band Delain bekannt ist, richtet ihren musikalischen Kompass inzwischen konsequent auf das eigene Projekt DYYA aus. Mit „Welcome To Nowhere“ steht nun dessen erste EP in den Startlöchern – und der Titel, aber auch die bisherigen Veröffentlichungen versprechen eine Reise, die alles andere als gewöhnlich werden wird!
Die in Rumänien geborene und in Italien lebende Sängerin war 2022 zu Delain gestoßen und prägte mit ihrer Stimme das 2023 veröffentlichte Album „Dark Waters“ sowie die 2024 erschienene EP „Dance With The Devil“. Bereits damals präsentierte sie neben ihrer hervorragenden Stimme auch ihre poetischen Songwriting-Fähigkeiten bei einigen Songs wie z.B. „Moth To A Flame“ oder „Dance With The Devil“. Mit DYYA steht sie nun selbst im kreativen Mittelpunkt und erschließt sich ein eigenes, völlig anderes kreatives Spielfeld.
„DYYA began when I reached a point where I had too much inside me to keep it there anymore. I’d always written privately, but these songs grew out of a real need to express what I was going through. Having the freedom to decide what I say, how I sing it and what the whole thing looks and sounds like has been incredibly liberating. | DYYA entstand, als ich an einen Punkt gelangte, an dem ich zu viel in mir hatte, um es weiter für mich zu behalten. Ich hatte schon immer privat geschrieben, aber diese Lieder entstanden aus dem echten Bedürfnis heraus, das auszudrücken, was ich gerade durchlebte. Die Freiheit zu haben, selbst zu entscheiden, was ich sage, wie ich es singe und wie das Ganze aussieht und klingt, war unglaublich befreiend.“

Bei DYYA geht es nicht darum, auf altbekannten musikalischen Wegen zu wandeln oder sich an vertrauten Klangmustern festzuhalten. Vielmehr scheint Diana Leah sämtliche stilistische Fesseln abstreifen zu wollen. Das musikalische Gesicht von DYYA zeigt sich deutlich kantiger, experimentierfreudiger, unkonventionell und stilistisch herrlich unangepasst.
Mit ihrer Debütsingle „Holy Water“ ließ DYYA im März 2026 erstmals die musikalischen Funken sprühen. Der Auftakt verbindet moderne Metal-Elemente mit elektronischen Einflüssen und einer gehörigen Portion Hip-Hop-Attitüde und macht deutlich, dass Diana Leah keineswegs vor stilistischen Grenzüberschreitungen zurückschreckt. Statt sich auf vertraute Rezepturen zu verlassen, setzt sie auf einen spannungsgeladenen Stilmix, der ordentlich Bewegung in ihr Klangbild bringt. So surft der Song von einer cineastischen Klangwelle, über einen groovigen Grundbeat hin zu einem mitreißenden und melodischen Chorus, bevor er in der nächsten Strophe mit einem rapartigen Mittelteil eine überraschende Wendung nimmt und sich anschließend wieder ganz der Melodie hingibt. Bereits an diesem Track wird deutlich, wie sehr Diana Leah es liebt, ihren musikalischen Instinkten zu folgen und ihre ganz eigene Klangwelt zu erschaffen.
Der zweite Track „Eternal Trophies“ steht dem Debüt in absolut nichts nach. Ein lässig groovender Hip-Hop-Beat trifft auf eine satte Portion Metal-Durchschlagskraft. Dabei entsteht ein reizvolles Wechselspiel mit einer beinahe futuristischen Note. Gleichzeitig zeigen sich die Lyrics von einer ausgesprochen poetischen, filigranen und zerbrechlichen Seite. Ihre Worte entfalten eine solche emotionale Offenheit, dass man sich dem Song nicht entziehen kann – er geht unmittelbar unter die Haut.
„I’m free falling, swallowed where I’m standing
Every breath is breaking, carving through my chest, my chest
No way left to hide, the ground begins to fracture
And I’m falling into silence I can’t catch“
„Black Honey“, die dritte Veröffentlichung, die Diana Leah am 11. Juli 2026 dem Publikum präsentierte, fügt dem musikalischen Gesamtbild von DYYA eine weitere spannende Nuance hinzu. Wieder ein Song, der sich gängigen Erwartungen entzieht und dabei auf ganzer Linie überrascht! Er ist schwermütiger und von einer ausgesprochen schönen, melancholischen Sehnsucht gezeichnet. Ein Stück, das noch lange nachhallt – vielleicht auch gerade wegen seines so abrupten Endes. Denn man möchte einfach nicht, dass dieser Song schon vorbei ist!
Mit „Too Tired To Be Dead“ folgte im Oktober schließlich der bislang jüngste Vorbote der EP. Wie bereits zu erwarten war, lässt auch dieser Song sich so gar nicht in eine Schublade stecken: Hip-Hop hier, Black Music da, Dark-Pop-Elemente, durchzogen von krachenden Gitarren. Der Titel allein lässt bereits eine gewisse emotionale Erschöpfung erahnen, die sich durch den Song zieht – sowohl in der Melodieführung als auch in den Lyrics. Und mittendrin diese faszinierende Stimme von Diana Leah, die den unterschiedlichen musikalischen Facetten ihren ganz eigenen Ausdruck verleiht.
Auch visuell bekommt DYYA ein ganz eigenes Gesicht. Sämtliche vier bisherigen Veröffentlichungen werden von wunderbar ästhetischen und bildstarken Musikvideos begleitet. Besonders spannend ist dabei, dass Diana Leah zunehmend selbst die kreative Kontrolle übernimmt und ihre künstlerischen Vorstellungen nicht allein musikalisch, sondern auch hinter der Kamera verwirklicht. So entwickelte sie die Videokonzepte und führte Regie. So wächst mit jeder Veröffentlichung nicht nur das musikalische Charakterprofil von DYYA, sondern auch eine eigene bildsprachliche Identität heran – ein Zusammenspiel aus Musik und bewegten Bildern, das Diana Leahs persönliche Handschrift über die Grenzen des reinen Songwritings hinaus sichtbar macht.
Doch hinter dem ungewöhnlichen Klangweg, den die Sängerin nun geht, steckt deutlich mehr als nur der Wunsch nach einer neuen musikalischen Spielwiese. Besonders interessant ist der persönliche Hintergrund der kommenden EP. Diana Leah beschreibt „Welcome To Nowhere“ als das Ergebnis jahrelang zurückgehaltener Worte und Erfahrungen, die sie an sich selbst und ihrem künstlerischen Wert zweifeln ließen. Sie thematisiert Kontrolle, die sich als Fürsorge tarnt, den schmerzhaften Abstand zwischen nach außen gezeigter Freundlichkeit und tatsächlich gelebter Menschlichkeit sowie die Wut, die entsteht, wenn lange aufrechterhaltene Illusionen schließlich zerbrechen. Musik sei für sie zu dem jenem Ort geworden, an dem sie aussprechen konnte, was sie andernorts nicht laut sagen konnte.
Das verleiht „Welcome To Nowhere“ natürlich noch eine gänzlich andere und sehr emotionale Tiefe. Hinter dem vermeintlichen Niemandsland verbirgt sich ein Ort ohne Grenzen, ein ziemlich aufgeladener Ort voller unausgesprochener Gedanken, aufgestauter Gefühle und neu gewonnener Selbstbestimmung. Die EP ist damit nicht einfach nur der nächste musikalische Schritt, sondern auch ein sehr persönliches Statement.
Wer Diana Leah bislang vor allem mit symphonischen Metal-Arrangements verbunden hat, dürfte hier eine andere, überraschend facettenreiche Seite der Sängerin entdecken. DYYA klingt nach Aufbruch und Aufbegehren, nach Eigensinn und nach dem Mut, sich nicht länger in vorgefertigte musikalische Schubladen stecken zu lassen. Ein musikalischer Befreiungsschlag mit Ecken, Kanten und reichlich emotionalem Zündstoff! Songs voller Feuer und Leidenschaft – Ausdruck von Diana Leahs Liebe zu ihrer Musik, ihrer Poesie und ihren Melodien.
„Wenn ihr nach Antworten sucht, willkommen im Nirgendwo.“
Tracklist WELCOME TO NOWHERE (Erscheinungstermin: 20. November 2026)
- Don’t Look Away
- Holy Water
03. Void Transmission (Interlude)
04.Welcome To Nowhere - Black Honey
06. Eternal Trophies - Whirlwind (Interlude)
08. Too Tired to Be Dead
Weblinks DYYA
Webseite: dyyaofficial.com/#home
Facebook: @officialdyya
Instagram: @dyyaofficial
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @thisidyya