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FRIBERTY: Jens Friebe entdeckt den minimalistischen Pomp

Mit FRIBERTY schlägt der deutsche Musiker, Songwriter und Musikjournalist Jens Friebe ein neues Kapitel seiner musikalischen Arbeit auf. Unter dem Namen, der Freiheit und Friebes Nachnamen miteinander verbindet, verabschiedet er sich von seinen bisherigen deutschsprachigen Indie-Pop-Gewohnheiten und richtet den Blick auf eine neue elektronische Klangwelt. Das Debütalbum „FRIBERTY I“ erscheint am 30. Oktober 2026 bei Staatsakt. Auf der Bühne steht Friebe allein, ausgestattet mit zwei Synthesizern und einem Drumcomputer.

Den eigenen Ansatz beschreibt das Label als „minimalistischen Pomp“. Eingängige, sehnsuchtsvolle Melodien treffen auf reduzierte Beats, raue elektronische Strukturen und bewusst schroffe Klänge. Fast alle Stücke wurden mit dem überschaubaren Instrumentarium live eingespielt. Die Beschränkung wird dabei zum kreativen Prinzip: Wo große Arrangements fehlen, erhalten einzelne Sounds Raum, sich zu entfalten, zu glänzen oder die vertraute Schönheit einer Melodie durch ungewöhnliche Klangfarben aufzubrechen. Produzent Chris Imler wirkte an den Aufnahmen mit, den Mix übernahm Andre Abshagen.

 

Mit „Empathy“ stellte Friebe das Projekt erstmals musikalisch vor. Der Song setzt sich mit dem Widerspruch zwischen öffentlich beschworener Empathie und einer Sprache auseinander, die von Feindbildern, martialischen Gesten und Gewalt geprägt ist. Auch „Hungry Heart“ und „The Muses of Ruin“ gehören zu den bereits veröffentlichten Singles. Die dazugehörigen Musikvideos entstanden unter der Regie von Juno Meinecke und sind Teil der visuellen Ausrichtung des Projekts. Die Videos sind fortlaufend nummeriert und verbinden die einzelnen Veröffentlichungen zu einer zusammenhängenden Reihe.

Inhaltlich kreist „FRIBERTY I“ um menschliche Verletzlichkeit, Empathie und die Suche nach Orientierung in einer zunehmend widersprüchlichen Welt. Friebe nimmt gesellschaftliche Spannungen, politische Entwicklungen und den Umgang mit Gewalt ebenso in den Blick wie persönliche Sehnsüchte, Erschöpfung und zwischenmenschliche Verbundenheit. Zwischen kritischen Beobachtungen der Gegenwart und der Frage, ob eine andere Zukunft möglich ist, finden sich auch utopische Bilder und Momente der Hoffnung. Die englischsprachigen Texte verbinden klare, eingängige Formulierungen mit gedanklichen Brüchen und ungewöhnlichen Bildern. So spannt das Album einen Bogen zwischen gesellschaftlicher Kritik, persönlicher Reflexion und dem Entwurf einer besseren Welt.

Setlist:
01. The Show
02. Fireflies
03. Dragonfly
04. Hungry Heart
05. Kill For You
06. You’ve Got To Be Strong When You’re Weak
07. The Awful Truth
08. Empathy
09. I Am Your Boy
10. The Muses Of Ruin
11. Real Time
12. Games In The Garden

Das Album vorbestellen: Jens Friebe, FRIBERTY – Friberty I

Jens Friebe veröffentlicht seit 2004 eigene Alben und hat sich über viele Jahre als eigenständige Stimme im deutschen Independent-Pop etabliert. FRIBERTY bedeutet dabei nicht, die eigene musikalische Vergangenheit vollständig abzuschütteln. Wie Andreas Spechtl im Begleittext zum Album beschreibt, bleibt Friebes charakteristische Melodieführung auch in der neuen Klangästhetik erkennbar. Der Wechsel ins Englische, der neue Projektname und die reduzierte elektronische Besetzung schaffen dennoch Abstand zu bisherigen Arbeiten. Das Neue und das Vertraute stehen nicht im Widerspruch, sondern bilden gemeinsam den Kern dieses musikalischen Neuanfangs.

Am 13. November 2026 stellt Friebe „FRIBERTY I“ bei einer Releaseshow im Berliner Urban Spree live vor. Als Support ist das Zürcher Elektronikprojekt Verbrennung 3. Grades angekündigt. Eine weitere Record-Release-Veranstaltung findet am 30. Oktober in der Berliner Bar Ernst statt, dort ist ein Videoscreening, aber kein Konzert geplant. Mit seinem Soloprojekt verbindet Jens Friebe elektronische Reduktion mit melodischer Zugänglichkeit und gesellschaftlich aufgeladenen Texten. „FRIBERTY I“ ist damit weniger ein Bruch mit der eigenen Vergangenheit als der Versuch, aus ihr eine neue musikalische Sprache zu entwickeln.

Live-Termine FRIBERTY:
16.10.2026 Köln, Kapute Szene
30.10.2026 Berlin, Bar Ernst (Record Release Party (Videoscreening, kein Konzert)
13.11.2026 Berlin, Urban Spree (w/ Verbrennung 3. Grades)
18.11.2026 Hamburg, Nachtasyl
13.02.2027 Ulm, Café Aegis
wird fortgesetzt

Weblinks FRIBERTY:

Facebook: @jens.friebe.3
Instagram: @jens_friebe

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