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DEAD ASTRONAUTS: „Shallow Grave“ – das fünfte Album ist da!

Am 2. Oktober 2026 schlagen Dead Astronauts ein neues Kapitel ihrer inzwischen mehr als zehnjährigen Geschichte auf: Mit „Shallow Grave“ erscheint das fünfte Studioalbum des Projekts über Cold Transmission Music. Jared Kyle und Slade Templeton haben dafür zehn Stücke versammelt, die Synthwave, Synthpop, Darkwave und Post-Punk miteinander verbinden, dabei aber deutlich über reine Retro-Nostalgie hinausgehen.

Schon der Albumtitel verweist auf einen zentralen Gedanken der zehn Songs: Dinge können verschwinden, ohne wirklich verschwunden zu sein. Erinnerungen, Ängste, alte Verletzungen und Erfahrungen werden vielleicht verdrängt oder tief vergraben, wirken aber weiterhin auf das eigene Denken und Handeln. Genau diese Spannung zieht sich durch „Shallow Grave“. Die Songs bewegen sich zwischen Rückzug und Konfrontation, zwischen dem Wunsch, einfach zu verschwinden, und dem Bedürfnis, trotz aller Entfremdung noch etwas Echtes zu spüren. Der Titeltrack, „From Dust“ und „Glistening Things“ greifen diese eher nach innen gerichtete Seite auf, während Stücke wie „Who Kills Who“ oder „Stuck (In a Modern Day Cult)“ deutlich offensiver wirken. Dabei bleibt die Musik stets zwischen elektronischer Präzision und einer bewusst düsteren, teilweise rauen Atmosphäre angesiedelt.

Dead Astronauts – „Shallow Grave“ (Official Album Visualizer):

Einen ersten Eindruck davon hatten bereits die vorab veröffentlichten Singles „Get Lost“ und „Bodies“ vermittelt. „Get Lost“ bewegt sich zwischen Melancholie, Fluchtgedanken und dem Bedürfnis nach Eskapismus, während „Bodies“ wesentlich körperlicher und kantiger ausfällt. Der Song beschäftigt sich mit den unsichtbaren Einflüssen und Traumata, die sich in Menschen festsetzen und irgendwann bestimmen können, wie sie denken und handeln. Damit zeigen die beiden Stücke bereits zwei unterschiedliche Seiten des Albums. „Shallow Grave“ führt diese Gegensätze weiter und verbindet elektronische Melodien mit dunkleren Post-Punk-Strukturen, ohne sich dabei auf eine reine Rückschau auf die Synthwave-Ästhetik der vergangenen Jahre zu beschränken.

Die Geschichte hinter dem Projekt reicht inzwischen mehr als ein Jahrzehnt zurück. Dead Astronauts entstanden 2011 in Seattle zunächst als Synthpop- und Digital-Art-Projekt von Jared Kyle Nickerson. Mit „Constellations“ erschien 2014 das erste Album, zwei Jahre später folgte „Arms of Night“. Slade Templeton, der zunächst vor allem als Produzent involviert war, wurde schließlich zu einem festen Bestandteil des Projekts. Über die Jahre entwickelte sich daraus eine musikalische und visuelle Einheit, in der elektronische Produktion, Bildsprache und erzählerische Elemente eng miteinander verbunden sind. Auf „Silhouettes“ von 2021 und „Ghosts“ von 2024 folgte nun mit „Shallow Grave“ der nächste Schritt. Besonders „Ghosts“ markierte dabei auch einen wichtigen Moment in der europäischen Wahrnehmung des Projekts, unter anderem durch die Live-Premiere beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig im Mai 2024.

Produziert wurde „Shallow Grave“ von Dead Astronauts selbst, für Mix und Mastering war Influx Studios verantwortlich, das Artwork und Design stammen von JthreeConcepts. Auch bei der Veröffentlichung bleibt das Album eng mit der visuellen Welt der Band verbunden. Neben der digitalen Version ist „Shallow Grave“ als CD im sechsteiligen Digipak inklusive Booklet mit den Lyrics erhältlich. Dazu kommen limitierte 12-Inch-Gatefold-Ausgaben auf solid orange und solid white Vinyl. Die zehn Stücke des Albums werden dabei durch „Bodies (Dark Club Version)“ abgeschlossen, die dem bereits bekannten Song noch einmal eine andere Perspektive gibt. Damit erscheint „Shallow Grave“ nicht einfach als Sammlung einzelner Veröffentlichungen der vergangenen Monate, sondern als geschlossenes Album, das seine Themen über unterschiedliche musikalische Facetten hinweg verfolgt.

Tracklist:
01. An Intro
02. Bodies
03. Shallow Grave
04. Get Lost
05. Glistening Things
06. Who Kills Who
07. Stuck (In a Modern Day Cult)
08. Make It Right
09. From Dust
10. Bodies (Dark Club Version)

Das Album kaufen: Shallow Grave | Dead Astronauts

Mit „Shallow Grave“ setzen Dead Astronauts damit einen weiteren Punkt hinter ihre bisherige Entwicklung und verbinden die vertrauten elektronischen Wurzeln mit einer deutlich persönlicheren und stellenweise konfrontativeren Ebene. Zwischen Synthwave-Anklängen, Darkwave, Post-Punk und melancholischen Synthpop-Momenten entsteht ein Album über Dinge, die man begraben möchte, die sich aber nicht ohne Weiteres begraben lassen. Gerade darin liegt die Verbindung zwischen Titel, Musik und den Geschichten, die sich durch die zehn Songs ziehen. Nach den beiden Singles „Get Lost“ und „Bodies“ ist nun das vollständige Album verfügbar und zeigt, wie vielschichtig sich die musikalische Welt von Dead Astronauts inzwischen entwickelt hat.

DEAD ASTRONAUTS: „Shallow Grave“ – zwischen Nostalgie, Isolation und der Angst vor dem Vergessen

Weblinks DEAD ASTRONAUTS:

Webseite: www.deadastronauts.com/
Facebook: @deadastronauts
Instagram: @deadastro
Bandcamp: Bandcamp

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