Mit jeder neuen Veröffentlichung ziehen Hunter As A Horse tiefer hinein in ihren düsteren, hypnotischen Kosmos aus Darkwave, Dream-Pop und cineastischer Electronica. Nun hat das südafrikanische Projekt um Mia van Wyk und Paul Gala mit „Obey“ bereits die vierte Single ihres kommenden Albums veröffentlicht – und gleichzeitig den offiziellen Startschuss für „Paradise Lost“ gegeben. Das neue Album erscheint am 24. Juli 2026 über Metropolis Records und markiert das bislang größte Kapitel der Bandgeschichte.
🔊 Lass Dir den Beitrag vorlesen (KI-Stimme):
Gegründet wurde Hunter As A Horse ursprünglich 2012 in London. Hinter dem Projekt stehen die südafrikanischen Musiker Mia van Wyk und Paul Gala, die sich bereits Jahre zuvor in Johannesburg kennengelernt hatten. Von Beginn an unterschied sich ihre Musik deutlich von klassischen Darkwave- oder Synthpop-Formeln. Statt einfacher Genregrenzen erschaffen die beiden dichte, fast filmische Klangwelten voller Mystik, Melancholie und spiritueller Symbolik. Besonders Mia van Wyks Kindheit auf einer südafrikanischen Farm sowie die Einflüsse ihrer als Sangoma tätigen Nanny prägen bis heute die spirituelle und psychologische Tiefe der Songs.
Mit „Obey“ setzt das Duo diesen Weg nun konsequent fort. Musikalisch verbindet der Track treibende elektronische Rhythmen mit dunkler Atmosphäre, schwebenden Synthesizerflächen und einer kontrollierten emotionalen Spannung. Der Song bewegt sich zwischen Zurückhaltung und Intensität und entfaltet gerade dadurch eine beinahe hypnotische Wirkung. Inhaltlich geht es jedoch keineswegs um Unterwerfung, wie der Titel zunächst vermuten lassen könnte. Mia van Wyk beschreibt „Obey“ vielmehr als inneren Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen verletzten Fragmenten der eigenen Persönlichkeit und einem neuen, bewussteren Selbstbild. Kontrolle, Vertrauen und Selbstannahme stehen dabei im Mittelpunkt.
Diese Themen ziehen sich durch das gesamte kommende Album „Paradise Lost“. Inhaltlich beschäftigt sich das Werk intensiv mit psychologischer Transformation, Trauma, Verlust und der Konfrontation mit dem eigenen Schatten-Ich. Inspirationen aus der Psychologie Carl Jungs treffen dabei auf Themen wie CPTSD, Sucht, Nostalgie und spirituelle Selbstfindung. Statt Dunkelheit lediglich als Bedrohung darzustellen, versteht Hunter As A Horse sie als notwendigen Teil persönlicher Entwicklung. Genau darin liegt die besondere Stärke des Projekts: Die Songs wirken gleichzeitig zerbrechlich, geheimnisvoll und erstaunlich befreiend.
Auch musikalisch erweitert „Paradise Lost“ konsequent den bisherigen Sound der Band. Paul Galas Produktion verbindet düstere Darkwave-Strukturen mit Dream-Pop-Flächen, Alternative Dance, Electronica und modernen Dark-Pop-Elementen. Kritiker vergleichen die dichte Atmosphäre des Projekts seit Jahren mit Acts wie Lamb oder Zero 7. Gleichzeitig besitzt Hunter As A Horse längst eine eigene Identität entwickelt, die sich besonders durch ihre spirituelle Bildsprache und emotionale Offenheit abhebt. Dass ihre Musik inzwischen in Serien wie American Horror Story, Riverdale oder Elite zu hören war, überrascht daher kaum.

Tracklist:
01. Here’s To All The Ones
02. Kiss Of Death
03. Object
04. Obey
05. Masochist
06. The Fortress
07. Paradise Lost
08. Go To Bed Now
09. Leviathan
10. Lighthouse
11. Dark Sky
Das Album vorbestellen: Paradise Lost | Hunter As a Horse
Mit den bisherigen Singles „Lighthouse“, „Here’s To All The Ones“, „Paradise Lost“ und nun „Obey“ deutet vieles darauf hin, dass das kommende Album den bislang stärksten und geschlossensten Release der Band darstellen könnte. Besonders spannend bleibt dabei, dass Metropolis Records bislang bewusst auf klassische Musikvideos verzichtet und stattdessen reduzierte, atmosphärische Visualizer und Art-Tracks veröffentlicht. Die Musik selbst soll im Mittelpunkt stehen – und genau das funktioniert bei diesem Projekt erstaunlich gut.
HUNTER AS A HORSE veröffentlichen neue Single „Here’s To All The Ones“ über Metropolis Records
HUNTER AS A HORSE: „Lighthouse“ – Debüt bei Metropolis Records
Weblinks HUNTER AS A HORSE:
Facebook: @HunterasaHorse
Instagram: @hunterasahorse
Bandcamp: Bandcamp