Der Sonntagabend des 22. März 2026 zeigt sich in Frankfurt von seiner freundlichen Frühlingsseite, doch rund um die futuristisch wirkende Jahrhunderthalle liegt eine spürbare Spannung in der Luft. Schon lange vor dem Einlass versammeln sich Fans aus ganz Hessen und weit darüber hinaus vor den Toren. Das Bild wird geprägt von Bandshirts und Kutten, auf denen auffällig viele Motive von Epica, zahlreiche Prints von Amaranthe und vereinzelte Wacken-Logos und anderen Metal-Helden zu sehen sind. Die Schlange zieht sich über den Parkplatz, der bereits sehr gut gefüllt ist. Dieser Abend markiert das große Finale der „Arcane Dimensions Tour 2026″.
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Gegen 17:30 Uhr öffnen sich die Türen der traditionsreichen Halle und der Besucherstrom flutet das Foyer, bevor er sich im weiten Rund des Kuppelbaus verteilt. Auf den Rängen bleiben vereinzelt Plätze frei, während sich der Innenraum zügig füllt und die Fans bis an die Absperrgitter vor der Bühne vorrücken. Über ihnen thronen mächtige Lichttraversen und Boxentürme, im Hintergrund erstrecken sich große LED-Flächen, die später für die visuellen Akzente sorgen werden. Während das Stimmengewirr des Publikums mit den letzten Soundchecks von der Bühne verschmilzt, baut sich die Spannung spürbar weiter auf.
Die „Arcane Dimensions Tour“ der Bands Amaranthe und Epica, gemeinsam mit ihrem Support Charlotte Wessels und ihrer Band The Obsession, hat in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche europäische Städte durchquert und dabei ein Line-up auf die Bühne gebracht, das verschiedene Facetten moderner Metal-Musik vereint. Drei Bands repräsentieren dabei drei unterschiedliche musikalische Welten mit einem gemeinsamen Nenner: große Emotionen, epische Melodien und eine intensive Live-Dynamik. Frankfurt bildet nun den letzten Halt dieser Reise, und schon bevor das erste Licht erlischt, ist klar, dass dieser Abend für die Fans zu einem besonderen Erlebnis wird.
Gegen 18:40 Uhr betritt Charlotte Wessels gemeinsam mit ihrer Band die Bühne und eröffnet damit offiziell den musikalischen Teil dieses Abends. Sofort wird klar, dass die ehemalige Delain-Frontfrau auch als Solo-Künstlerin eine beeindruckende Bühnenpräsenz besitzt. Begleitet wird sie von einer eingespielten Liveband, die größtenteils aus ehemaligen Weggefährten besteht: Gitarrist Timo Somers, Bassist Otto Schimmelpenninck van der Oije, Schlagzeuger Joey Marin de Boer sowie Nina van Beelen an Keyboards und Backing Vocals. Schon nach wenigen Momenten entsteht das Gefühl, dass hier keine klassische Supportband auf der Bühne steht, sondern wie eine eigenständig agierende Formation.
Mit „Chasing Sunsets“ beginnt ihr Set atmosphärisch sowie zugleich kraftvoll. Die Kombination aus elektronischen Klangflächen, melodischen Gitarren und Wessels’ unverwechselbarer Stimme legt sich sofort über die Halle. „Dopamine“ bringt anschließend deutlich mehr Bewegung in die Menge und sorgt für ein hörbares Raunen im Publikum, da dieser Moment durch den überraschenden Gastauftritt von Simone Simons gekrönt wird. Simone begleitet Charlotte bereits auf dem Album „The Obsession“ 2024 bei diesem Song gesanglich, doch es ist das erste Mal auf der gesamten Tour, dass beide Sängerinnen das Stück gemeinsam live performen und damit für ein echtes Highlight sorgen. Die Fans vor der Bühne beginnen sofort zu klatschen sowie mitzusingen, während Charlotte Wessels mit sichtbarer Freude über die Bühne geht und immer wieder den direkten Kontakt zum Publikum sucht.
Besonders eindrucksvoll wird es bei Songs wie „The Crying Room“: Während Timo Somers ein starkes Gitarrensolo beisteuert, endet das Stück in einem Moment purer Intimität. Charlotte singt die letzten Strophen sitzend und verletzlich auf der Bühne, während lediglich zwei von hinten auf sie gerichtete Lichtkegel ihre Gestalt betonen. Auch bei „Soft Revolution“, das von Coen Janssen am Keyboard begleitet wird, zeigt sich die enorme Bandbreite ihrer Stimme, die von zerbrechlichen, fast flüsternden Momenten bis hin zu kraftvollen Refrains reicht und bei diesem Song von Nina unterstützt wurde. Dabei ist es die sichtbare Freude an der Performance, die den Funken überspringen lässt: Charlotte genießt sichtlich jede Sekunde ihres Auftritts, was die Musik live deutlich dichter und emotionaler wirken lässt als auf Platte. Während The Obsession hinter ihr eine atmosphärische Klangwand aus Gitarren, Synthesizern und treibenden Rhythmen aufbaut, führt der Weg direkt zum dramatischen Abschluss mit „The Exorcism“. Als sie sich schließlich verabschiedet, brandet langer Applaus auf – ein starker Auftakt, der das Publikum bereits spürbar auf Betriebstemperatur gebracht hat und zeigt, dass ihre Solo-Karriere längst ihren eigenen festen Platz in der Szene gefunden hat.
Setlist CHARLOTTE WESSELS – Frankfurt(M), Jahrhunderthalle (22.03.2026):
- Chasing Sunsets
- Dopamine
- The Crying Room
- Soft Revolution
- Tempest
- After Us, The Flood
- The Exorcism
Weblinks CHARLOTTE WESSELS:
Webseite: charlottewessels.nl/
Facebook: @OfficialCharlotteWessels
Instagram: @charlottewessels
YouTube: @CharlotteWesselsOfficial
Nach dem starken Auftakt von Charlotte Wessels nutzt das Publikum die Umbaupause, während aus den Boxen Metal-Hymnen wie „Stranded“ von Gojira oder „Are You Dead Yet?“ von Children of Bodom dröhnen und die Stimmung hochhalten. Die Erwartung im Saal wird schließlich durch einen tickenden Countdown auf den LED-Flächen auf die Spitze getrieben. Als um 19:50 Uhr die Lichter erneut erlöschen, verändert sich die Atmosphäre in der Jahrhunderthalle schlagartig. Ein Countdown erfüllt den Raum, Nebelschwaden ziehen über die Bühne und die ersten Visuals beginnen auf den großen Screens zu pulsieren. Mit „Apparition“ eröffnen Epica ihr Set und lassen sofort erkennen, dass ihr Auftritt an diesem Abend als imposante Inszenierung konzipiert ist. Die aktuelle Tour steht ganz im Zeichen ihres neuen Materials rund um das Album „Aspiral“, und bereits in den ersten Minuten wird deutlich, dass die Band ihre Live-Produktion auf ein neues Niveau gehoben hat. Gewaltige Lichtstöße, dynamische Videosequenzen und ein kraftvoller Sound sorgen für einen Einstieg, der die Menge unmittelbar in seinen Bann zieht.
Direkt danach lässt „Cross the Divide“ die Bühne in ein feuriges Rot tauchen. Simone Simons setzt mit Sonnenbrille einen bewusst coolen Kontrast, während die Band sofort Druck aufbaut. „Martyr of the Free Word“ knüpft nahtlos daran an und zeigt Epica in Bestform. Die typische Dynamik aus orchestraler Größe und metallischer Härte greift sofort, getragen von Simones klarer Stimme und Mark Jansens markanten Growls. Gitarrist Isaac Delahaye setzt präzise Akzente, während Coen Janssen hinter seinem charakteristisch, geschwungenen Keyboard für die dichten Klangschichten sorgt. Zusammen mit Rob van der Loo am Bass und Ariën van Weesenbeek am Schlagzeug entsteht ein Sound, der gleichermaßen wuchtig und kontrolliert wirkt. Mit „Eye of the Storm“ wird deutlich, wie sehr die Band ihre Liveshow weiterentwickelt hat. Simone zieht sich auf das Podest im Hintergrund zurück, nimmt an ihrem geschwungenen Mikroständer Platz und singt von erhöhter Position, während die LED-Flächen im Rücken visuelle Sequenzen, grafische Elemente und kryptische Botschaften zeigen. Der Sound bleibt massiv, wirkt aber gleichzeitig fokussierter.
Es folgt „Unleashed“, dessen erste Strophe Simone reduziert und beinahe intim anstimmt, bevor sich der Song mit voller Bandbesetzung entfaltet und die Halle vollständig einnimmt. Nach „Never Enough“ nimmt sich Simone einen Moment Zeit. Sie bedankt sich bei Charlotte Wessels und Amaranthe für die gemeinsame Tour und ruft mit einem Lächeln ins Publikum: „I hope you never have enough of Symphonic Metal!“ Eine kurze Pause, die die Verbindung auf und vor der Bühne spürbar macht. Ein absoluter optischer und akustischer Höhepunkt folgt mit „Sirens Of Blood and Water“. In tiefblauem Bodennebel verwandelt sich die Bühne in eine mystische Unterwelt. Für diesen Moment kehren Charlotte Wessels und Amaranthe-Sängerin Elize Ryd zurück. Das Trio bietet ein Bild von beeindruckender Eleganz, wobei Simone und Charlotte in langen, schwarz glitzernden Roben auftreten, während Elize in einem silbernen Glitzerkleid einen strahlenden Akzent setzt. Drei der markantesten weiblichen Stimmen des Genres vereinen sich in perfekten Harmonien und schaffen ein wahres Erlebnis für die Augen und Genus für die Ohren.
Im Anschluss übernimmt Coen Janssen das Kommando und leitet mit einem ruhigen Klavierpart das dafür kurzerhand auf die Bühne gerollt wurde in „Tides of Time“ über. Simone steht erneut auf dem hinteren Podest, in kühles blaues Licht getaucht, und trägt die Melodie mit einer fast schwebenden Leichtigkeit. Mit „The Grand Saga of Existence“ zieht die Band das Tempo wieder an. Auch optisch verändert sich das Bild. Simone tritt nun in schlichtem Schwarz auf, reduziert, klar, fokussiert. Am Ende steht sie, flankiert von Isaac Delahaye, im Zentrum einer dichten Klangwand. Dass es sich um den letzten Abend der Tour handelt, ist jederzeit spürbar. Coen Janssen richtet sich mit sichtbarer Emotion an das Publikum und bedankt sich nicht nur bei den Fans, sondern auch bei der Crew im Hintergrund. Bei Klassikern wie „Cry for the Moon“ und „The Last Crusade“ gibt es kein Halten mehr. Die Halle singt mit, trägt die Refrains, während Simone das Publikum immer wieder antreibt. Die Energie der Crowd ist greifbar. Mitten in dieser Phase sorgt ein unerwarteter Moment für zusätzliche Bewegung. Bei „Fight to Survive“ verschwindet Bassist Rob van der Loo plötzlich von der Bühne und taucht wenig später mitten im Publikum wieder auf. Mit seinem Bass bewegt er sich durch die Menge, posiert für Selfies, während um ihn herum die Musik weiter nach vorne treibt. Ein Moment, der die Distanz zwischen Band und Publikum endgültig auflöst.
Gegen Ende wird es noch einmal persönlich. Simone spricht davon, diesen Abend so lange wie möglich festhalten zu wollen, und fordert die Jahrhunderthalle auf, alles zu geben. Die Reaktion lässt nicht lange auf sich warten. Ein ohrenbetäubender Lärm füllt den Raum. Mit „Beyond the Matrix“ erreicht das Set seinen Höhepunkt. Die Halle taucht in sattes Lila, Simone fordert das Publikum auf, aufzustehen, die Hände zu heben und zu springen. Was folgt, ist ein geschlossenes Bild aus Bewegung, Licht und Sound. Zum Finale stürmen auch Charlotte Wessels und ihre Band die Bühne. Alle Beteiligten feiern diesen letzten Moment gemeinsam, tanzen, hüpfen und lösen die letzte Spannung des Abends in pure Energie auf. Als schließlich das instrumentale „Aspiral“ erklingt, wirkt es wie ein Nachklang dieses Abends. Epica verlassen unter lautem Applaus die Bühne, während Plektren, Drumsticks und Handtücher ins Publikum fliegen. Was bleibt, ist ein Tourabschluss, der zeigt, wie viel Kraft, Präzision und Emotion in dieser Band steckt – und warum dieser Abend als monumentale Inszenierung so schnell nicht vergessen wird.
Setlist EPICA – Frankfurt(M), Jahrhunderthalle (22.03.2026):
- Apparition
- Cross the Divide
- Martyr of the Free Word
- Eye of the Storm
- Unleashed
- Never Enough
- Sirens – Of Blood and Water
- Tides of Time
- The Grand Saga of Existence
- Cry for the Moon
- Fight to Survive
- The Last Crusade
- Beyond the Matrix
Weblinks EPICA:
Webseite: www.epica.nl
Facebook: @epica
Instagram: @epicaofficial
YouTube: @epica
Nach der epischen Klangwelt von Epica sortiert sich die Jahrhunderthalle erst einmal neu. Während sich im Foyer episch lange Schlangen an den Toiletten und Getränkeständen bilden, verwandelt sich die Bühne innerhalb weniger Minuten sichtbar. Die Aufbauten der Holländer weichen einer deutlich moderneren, fast futuristischen Ästhetik, die eher an eine Science-Fiction-Kulisse erinnert als an eine klassische Rockbühne – ein Design, das ich bereits auf der Tour 2024 beim Konzert in Wiesbaden bestaunen durfte. Die Architektur setzt auf eine mehrstufige Struktur mit harten, geometrischen Formen, die dem Gesangstrio Raum für ständige Positionswechsel bietet. Als kurz vor 21:40 Uhr das Intro von Amaranthe einsetzt, wird die Halle in kalte Blau- und Weißtöne getaucht. Überall pulsieren LED-Leisten im Takt der elektronischen Beats, während auf dem riesigen Backdrop das chemisch-abstrakte Artwork des aktuellen Albums „The Catalyst“ aufleuchtet. Die gesamte Breite der Bühne wird von dieser digitalen Lichtwand ausgefüllt, was der Show eine enorme visuelle Tiefe verleiht. Mit „Fearless“ legt die Band schließlich los und macht sofort klar: Amaranthe wollen dieses Finale der Tour mit maximaler Energie beenden.
Das Markenzeichen der Band ist ihre einzigartige Konstellation aus drei Stimmen. Elize Ryd übernimmt mit ihrem klaren, kraftvollen Gesang die melodischen Höhen, während Nils Molin mit seiner markanten Stimme den hymnenhaften Gegenpol bildet. Dazwischen sorgt Mikael Sehlin mit seinen aggressiven Growls für die nötige Härte. Dieses Wechselspiel funktioniert live beeindruckend präzise. Nach dem dritten Song, „Digital World“, richtet sich Nils Molin erstmals an das Publikum. Er betont sichtlich erfreut, wie sehr er sich darüber freue, wieder in Deutschland zu sein und hier in Frankfurt spielen zu dürfen. Die Dynamik bleibt hoch. Für den Song „PvP“, den Nils stolz als Hymne für die schwedische E-Sport-Nationalmannschaft ankündigt, fordert die Band das Publikum zum Mitmachen auf. Die Halle reagiert sofort, woraufhin ein begeistertes „Wunderbar, Dankeschön Frankfurt!“ von der Bühne schallt.
Ein besonderer Gänsehaut-Moment folgt kurz darauf: Elize steht dezent im Scheinwerferlicht, bevor die Band einsetzt. Es ist ganz großes Kino, das in dieser intimen Atmosphäre für echte Emotionen sorgt. Während einige Stücke nur von Elize und Nils getragen werden, kehrt für die härteren Passagen wie bei „Boom!1“ der dritte Screamer zurück auf die Bühne. Der Wechsel von einer soften, beinahe balladesken Stimmung hin zu hartem Sprechscream-Gesang wirkt dabei extrem cool und modern. Visuell ziehen Amaranthe alle Register. Laser werden an die Wände der Jahrhunderthalle projiziert, während bei „The Catalyst“ gewaltige Nebelfontänen in die Luft schießen. Die Bühne erstrahlt in einem giftigen Grün und Blau. Elize hat mittlerweile ihren langen schwarzen Ledermantel abgelegt und funkelt nun in einem Outfit mit glitzernden Ärmeln. Die drei Frontleute stehen dabei immer wieder leicht erhöht auf ihren Podesten, was die mehrstufige Architektur der Bühne voll ausnutzt. Nils Molin kündigt schließlich neue Musik an, woraufhin die Halle in sattes Lila getaucht wird und Elize sich mit einem herzlichen „Thank you so much, Danke“ beim klatschenden Publikum bedankt.
Ein emotionaler Höhepunkt folgt mit der akustischen Einleitung zu „Amaranthine“. Olof Mörck, der mit seinen langen, weißblonden Haaren in einem einsamen Lichtkegel fast wie ein Elf wirkt, setzt sich ans Klavier, während Elize dazu singt. Der Klang wirkt beinahe isländisch oder nordisch und sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre im Saal. Es ist ein Solo der beiden, das Elize mit den herzlichen Worten „We love you so much“ beendet, bevor sich das Trio unter großem Beifall gemeinsam verbeugt. Doch die Ruhe währt nur kurz, denn mit „The Nexus“ kehrt die Band sofort wieder zur explosiven Energie zurück. Elize hat sich hierfür erneut umgezogen und präsentiert sich nun in einem engen Lederoutfit mit einem kurzen Umhang. Nach „Call Out My Name“ verabschiedet sich Nils mit einem „Frankfurt, good night“, doch die Fans fordern energisch eine Zugabe. Die Band lässt sich natürlich nicht lange bitten. Ein düsteres Intro startet und rote Nebelschwaden kündigen den totalen Abriss an: „Archangel“. Die Band verneigt sich danach sekundenlang vor den Fans. Sichtlich gut gelaunt amüsieren sie sich darüber, den Namen „Frankfurt“ mit einem besonders stark rollenden „R“ auszusprechen.
Bevor der endgültige Abschluss folgt, holt die Band ihren Fotografen Vince sowie Charlotte Wessels, deren Band und weitere Musiker der Tour auf die Bühne. Nach sechs Wochen gemeinsamer Reise bedanken sie sich bei allen Beteiligten und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen, was diesen letzten Abend in Frankfurt besonders emotional macht. Das Publikum fordert lautstark noch mehr, woraufhin die Drums rhythmisch einsetzen und Elize in „That Song“ einsteigt. Die Halle kocht förmlich, als kurze Snippets von Queens „We Will Rock You“ eingebaut werden, bevor der Abend mit „Drop Dead Cynical“ pünktlich um 23:00 Uhr sein fulminantes Ende findet. Ein letztes Mal bedankt sich Elize bei einem erschöpften und überglücklichen Frankfurter Publikum für diesen besonderen Tour-Abschluss.
Die „Arcane Dimensions Tour 2026“ hat dabei über Wochen hinweg immer wieder besondere Momente hervorgebracht. Einer der spektakulärsten fand bereits Anfang Februar im ausverkauften Ziggo Dome in Amsterdam statt, als Arch-Enemy-Sängerin Alissa White-Gluz gemeinsam mit Epica auf der Bühne stand. Dort performte sie unter anderem „Sirens – Of Blood and Water“ zusammen mit Simone Simons, Charlotte Wessels und Elize Ryd – ein seltenes Zusammentreffen gleich mehrerer prägender Stimmen der modernen Metal-Szene. Später kehrte sie für „Beyond the Matrix“ erneut auf die Bühne zurück und sorgte damit für einen der meistdiskutierten Momente der gesamten Tour. Dass dieses Konzert aufwendig mitgeschnitten wurde und bereits erste professionelle Live-Videos daraus erschienen sind, nährt zudem die Hoffnung vieler Fans, dass diese besondere Show künftig vielleicht noch als vollständige Live-Veröffentlichung erscheinen könnte.
Frankfurt bildet nun den Abschluss dieser Reise. Auch ohne zusätzliche Überraschungsgäste wirkt dieser Abend wie ein würdiger Schlusspunkt für eine Tour, die musikalisch wie produktionstechnisch Maßstäbe gesetzt hat. Als sich die Halle schließlich langsam leert und die Fans hinaus in die kühle Frankfurter Nacht strömen, bleiben vor allem viele starke Eindrücke zurück: große Stimmen, intensive Live-Momente und eine Tour, die eindrucksvoll gezeigt hat, wie lebendig und vielseitig die moderne Metal-Szene derzeit ist.
Setlist AMARANTHE – Frankfurt(M), Jahrhunderthalle (22.03.2026):
- Fearless
- Viral
- Digital World
- Damnation Flame
- Maximize
- Strong
- PvP
- Crystalline
- Boom!1
- The Catalyst
- Re-Vision
- Chaos Theory
- Amaranthine
- The Nexus
- Call Out My Name
- Archangel (z)
- That Song (Mit snippets von Queen’s We Will Rock You) (z)
- Drop Dead Cynical (z)
Weblinks AMARANTHE:
Webseite: www.amaranthe.se
Facebook: @AmarantheBand
Instagram: @amarantheofficial
YouTube: @AmarantheTV
