THE CURE gewinnen zwei Grammys – späte Anerkennung für eine Ausnahmeband

The Cure photo Andy Vella
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Es ist ein Moment, der selbst langjährige Wegbegleiter überrascht hat: The Cure wurden bei den Grammy Awards 2026 gleich doppelt ausgezeichnet – und das erstmals in ihrer mehr als fünf Jahrzehnte umspannenden Karriere. In einer Preisverleihung, die oft von aktuellen Trends dominiert wird, setzte sich eine Band durch, deren Einfluss längst generationsübergreifend wirkt. Zwei Grammys, zwei klare Signale: Relevanz kennt kein Verfallsdatum.

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Ausgezeichnet wurde zum einen die Single „Alone“ als Best Alternative Music Performance, zum anderen das Album „Songs of a Lost World“ als Best Alternative Music Album. Letzteres markiert das erste Studioalbum der Band seit 16 Jahren und umfasst acht Tracks. Statt Nostalgie zu bedienen, präsentierten The Cure ein Werk, das sich bewusst in der Gegenwart verortet – dunkel, reflektiert und inhaltlich verdichtet, ohne den eigenen Klangkosmos zu verleugnen.

Das Musikvideo zu der mit einem Grammy nominierten Single „Alone“ kannst du dir hier ansehen:


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Bemerkenswert ist dabei weniger der kommerzielle Erfolg als die Haltung hinter diesem Album. Robert Smith und seine Mitstreiter haben nie den Anspruch formuliert, Teil eines popkulturellen Wettbewerbs zu sein. Umso deutlicher fällt nun die Wirkung dieser Auszeichnungen aus: Die Grammys würdigen ein Spätwerk, das nicht auf Effekte setzt, sondern auf Substanz, Atmosphäre und eine unverwechselbare Stimme, die auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer Eindringlichkeit verloren hat.

Die Grammy-Jury entschied sich damit bewusst gegen kurzlebige Strömungen und für künstlerische Kontinuität. In einem Feld, das zunehmend von algorithmischer Austauschbarkeit geprägt ist, wirken The Cure wie ein Gegenentwurf: langsam, konsequent und unbeirrbar. Dass diese Haltung nun ausgezeichnet wird, verleiht den Preisen selbst eine seltene Glaubwürdigkeit.

Für The Cure bedeutet dieser Abend keine Neudefinition, sondern eine Bestätigung. Die Band hat nie auf späte Ehrungen hingearbeitet – sie sind das Ergebnis eines langen Weges, der stets von künstlerischer Eigenständigkeit geprägt war. Zwei Grammys ändern nichts am Selbstverständnis der Gruppe, aber sie setzen ein Ausrufezeichen hinter ein Werk, das zeigt, wie zeitlos Relevanz sein kann.

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Weblinks THE CURE:

Webseite: www.thecure.com
Facebook: @thecure
Instagram: @thecure


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