Lesedauer: 3 Minuten
Lesedauer: 3 MinutenMit „Echoes in the Metro“ legt Daniel Knutz am Freitag, den 13. Februar 2026 seine neue Single vor – und setzt damit einen präzisen Marker für die Phase, in der sich sein Projekt aktuell formiert. Der in Berlin lebende Musiker, ursprünglich aus Rio de Janeiro, arbeitet seit Jahren konsequent im DIY-Modus und verortet seinen Sound zwischen Darkwave, Post-Punk und Deathrock. Die neue Veröffentlichung markiert zugleich sein offizielles Debüt beim Label Cold Transmission Music und bündelt thematisch, wofür Knutz steht: urbane Melancholie, persönliche Brüche, klare Haltung.
🔊 Lass Dir den Beitrag vorlesen (KI-Stimme):
Der Song selbst führt in den Untergrund der Stadt – akustisch wie inhaltlich. Tiefe Bassläufe, kühle Flächen und eine reduzierte Dramaturgie zeichnen ein nächtliches Berlin, in dem Nähe flüchtig bleibt und Verbindung zum Risiko wird. „Echoes in the Metro“ beschreibt Liebe als fragile Wärme in einer kalten Umgebung; die U-Bahn wird zum Bild für Bewegung, Anonymität und die Möglichkeit, sich im Vorübergehen doch zu erkennen. Die Texte bleiben nah am Erleben, ohne es zu erklären – eher Skizze als Parole.

Song, Text, Musik, Mix und Covergestaltung liegen vollständig in Knutz’ Hand – ein durchgezogener DIY-Ansatz, der das Projekt nicht als Produkt, sondern als geschlossenes Werk begreift. Inhaltlich fungiert die Single als Vorbote für ein größeres Kapitel: Ein erstes Studioalbum unter dem Namen Daniel Knutz ist in Arbeit und soll den mit „Echoes in the Metro“ etablierten Fokus weiterführen – dichte Club-Atmosphäre, analoge Texturen, tiefer Bass und ein persönlicher Zugriff auf urbane Themen. Die Zusammenarbeit mit Cold Transmission verankert das Projekt klar in der Darkwave-/Post-Punk-Szene, ohne den eigenständigen Zugriff zu verwässern; es geht weniger um Neuanfang als um Zuspitzung. Den Song könnt ihr bei Bandcamp erwerben und so den Künstler direkt unterstützen – oder auf den gängigen Plattformen streamen.
Biografisch ist dieser Abschnitt Teil eines bewussten Bruchs. In Rio de Janeiro gründete Knutz gemeinsam mit seinem Bruder Tiago Abud die Post-Punk-/Deathrock-Band The Knutz, veröffentlichte mehrere Alben und tourte durch Lateinamerika. Nach dem Umzug nach Berlin folgten weitere Projekte, bevor sich die heutige Solo-Form herauskristallisierte. Die Erfahrung von Herkunft und Distanz, von Aufbruch und Verlust, prägt die Texte – nicht als Folklore, sondern als Reibungsfläche zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Öffentliche Einblicke in sein Privatleben bleiben bewusst knapp; im Zentrum steht die künstlerische Arbeit und eine klar antifaschistische Haltung als Teil der eigenen Positionierung.
2026 bringt Daniel Knutz dieses Material in die Clubs. Bestätigt sind Auftritte in Berlin (u. a. K3LLR/Lauschangriff als Release-Abend sowie Disco Bizarre), Venedig (Cold Transmission Night), Madrid (Spain Goth Day), Wrocław, Warschau, Marburg, Sofia und Hannover; weitere Termine, darunter Portugal und zusätzliche Deutschland-Dates, sind angekündigt. Ein besonderer Fixpunkt im Tourkalender ist die Cold Transmission Label Night am 17. Oktober 2026 in Rüsselsheim (Das Rind), die Knutz in einen kuratierten Label-Kontext einbettet und sein Projekt sichtbar in der aktuellen Darkwave-/Post-Punk-Szene verankert.

Echoes European Tour 2026
23.01.2026 IT Rom, Alibi Club – Ritual
31.01.2026 DE Berlin, Funkwerke
19.02.2026 DE Berlin, K3ller
11.04.2026 IT Venedig, Krach Club
25.04.2026 DE Berlin, Disco Bizarre
16.05.2026 ES Madrid, Spain Goth Day
30.05.2026 PL Wrocław, Hulajpole
13.06.2026 PL Warschau, Ada Puławska
01.08.2026 DE Marburg, Scheunenmottenkiste
22.08.2026 PT tba
19.09.2026 BG Sofia, Voodoo
17.10.2026 DE Rüsselsheim, Das Rind (Label Night)
22.10.2026 DE Hannover, Subkultur
23.10.2026 DE tba
21.11.2026 DE tba
Tickets gibt es an den bekannten, örtlichen Vorverkaufsstellen oder Locations.
Weblinks DANIEL KNUTZ:
Facebook: @danielknutz
Instagram: @danielknutz
Bandcamp: Bandcamp
Entdecke mehr von Monkeypress.de
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

