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SILKE BISCHOFF unterschreiben bei Dependent Records – Rückkehr einer Szene-Legende sorgt für Diskussionen

Foto: wieglas.de

Mit dieser Nachricht dürfte kaum noch jemand gerechnet haben: Silke Bischoff haben offiziell bei Dependent Records unterschrieben. Das renommierte Label wird künftig den kompletten Katalog der Band neu veröffentlichen und damit zahlreiche Werke erstmals seit vielen Jahren wieder offiziell zugänglich machen. Innerhalb der Schwarzen Szene wird das Signing bereits jetzt als eine der überraschendsten Entwicklungen der vergangenen Jahre gehandelt. Gleichzeitig sorgt die Rückkehr des Projekts aber auch für kontroverse Diskussionen unter langjährigen Fans.

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Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen umfangreiche Reissues zentraler Veröffentlichungen. Aufgrund jahrzehntelanger juristischer Konflikte zwischen den Gründern Felix Flaucher und Axel Kretschmann waren viele Alben und Singles zuletzt kaum noch erhältlich oder nur schwer auffindbar. Genau das soll sich nun ändern. Geplant sind Remaster-Versionen, digitale Veröffentlichungen auf Streamingplattformen sowie exklusive Vinyl-Neuauflagen. Besonders Klassiker wie „Silke Bischoff“, „The Man on the Wooden Cross“ oder die Szene-Hymne „On The Other Side“ sollen dadurch wieder dauerhaft verfügbar werden.

Axel Kretschmann beschreibt das Signing dabei ausdrücklich als Verpflichtung gegenüber den Fans. „Nachdem unser Material der Öffentlichkeit so lange vorenthalten wurde, sehe ich es als meine Pflicht an, den Fans zurückzugeben, was ihnen rechtmäßig gehört, denn sie sind der Herzschlag dieser Band – wir lieben euch“, erklärt der Musiker. Gleichzeitig bezeichnet er Dependent Records als idealen Partner für das Projekt. Das Label verfüge über die nötige Erfahrung innerhalb des Genres und genieße besonders im Underground einen ausgezeichneten Ruf. Für ihn gebe es derzeit keinen passenderen Partner für die Zukunft von Silke Bischoff.

Auch Dependent-Gründer Stefan Herwig ordnet die Bedeutung der Band deutlich größer ein als bloß im musikalischen Kontext. Für ihn seien Silke Bischoff in den 1990er-Jahren weit mehr als nur ein fester Bestandteil dunkler Tanzflächen gewesen. Vielmehr habe die Band ein eigenes ästhetisches Gegenuniversum geschaffen, das die Schwarze Szene nachhaltig geprägt habe. Besonders das Zusammenspiel aus Musik, provokanter Bildsprache und Themen wie Melancholie, Tod oder sexueller Symbolik habe den Charakter der damaligen Gothic-Kultur entscheidend mitdefiniert. Herwig spricht in diesem Zusammenhang von „Kult-Meilensteinen“, die endlich wieder zugänglich gemacht werden sollen.

Trotz aller Euphorie bleibt das Projekt innerhalb der Szene hochgradig umstritten. Viele Fans verbinden Silke Bischoff unmittelbar mit dem 2017 verstorbenen Sänger Felix Flaucher, dessen Stimme, Auftreten und visuelle Handschrift für zahlreiche Anhänger unersetzbar bleiben. In sozialen Netzwerken und Szeneforen wird deshalb intensiv diskutiert, ob die Band ohne ihn überhaupt fortgeführt werden sollte. Andere wiederum begrüßen die Entscheidung ausdrücklich und sehen darin die Chance, das musikalische Vermächtnis einer der prägendsten deutschen Dark-Wave-Formationen dauerhaft zu bewahren. Bereits der viel diskutierte Auftritt beim Wave-Gotik-Treffen zeigte, wie emotional dieses Thema innerhalb der Szene bis heute behandelt wird.

Bestätigte Termine 2026:
25.09.2026, Bochum, Matrix
26.09.2026, Leipzig, Täubchenthal
27.09.2026, Berlin, Columbia Theater

Der Vorverkauf ist bereits gestartet, Tickets für ca. 60 Euro erhältst du hier: Silke Bischoff – Termine & Tickets 2026

Weblinks SILKE BISCHOFF:

Webseite: www.18summers.de
Facebook: @p
Instagram: @silkebischoffofficial

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