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BLUE MEDUSA veröffentlichen Musikvideo zu neuer Single „Flying Monkey“ – Alissa White-Gluz treibt ihr neues Projekt weiter voran

Photo Jeremy Saffer

Erst vor wenigen Monaten offiziell gegründet, sorgen Blue Medusa bereits für massive Aufmerksamkeit innerhalb der internationalen Metalszene. Mit „Flying Monkey“ hat das All-Female-Projekt um Alissa White-Gluz heute seine zweite Single veröffentlicht und knüpft damit direkt an den Hype rund um das Debüt „Checkmate“ an. Während der erste Song vor allem als kraftvolles Lebenszeichen nach White-Gluz’ überraschendem Ausstieg bei Arch Enemy wahrgenommen wurde, geht die neue Veröffentlichung deutlich tiefer – musikalisch wie emotional.

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„Flying Monkey“ präsentiert sich explosiv, düster und atmosphärisch aufgeladen. Statt auf reinen Modern-Metal-Druck setzt die Band diesmal stärker auf filmisches Storytelling, progressive Strukturen und psychologische Symbolik. Besonders auffällig ist dabei die Mischung aus brutalen Growls, melodischen Passagen und technisch anspruchsvollen Instrumentalparts. Fans von White-Gluz’ früheren Arbeiten zu Zeiten von The Agonist dürften hier viele vertraute Elemente wiederfinden. Gleichzeitig wirkt der Sound eigenständiger, experimenteller und persönlicher als vieles, was man zuletzt von der Sängerin gehört hat.

Das Musikvideo zu „Flying Monkey“ feiert 18.00 Premiere:

Geschrieben wurde das instrumentale Grundgerüst des Songs von Gitarristin Dani Sophia, die unter anderem durch ihre Arbeit mit der Live-Band von Till Lindemann bekannt wurde. Laut eigener Aussage entstand der Song in einer emotional schwierigen Übergangsphase zwischen zwei Lebenskapiteln. Die düsteren Melodien seien stark von Albträumen und dem Gefühl permanenter innerer Unruhe geprägt gewesen. Lead-Gitarristin Alyssa Day nutzt die Bridge wiederum für ein bewusst ungewöhnliches Solo voller schräger Harmonien und technischer Spielereien. White-Gluz selbst übernahm Arrangement, Lyrics und Co-Produktion und beschreibt das kommende Album sogar als eine Art musikalische Autobiografie.

Der Song arbeitet mit psychologischen Allegorien, versteckten Botschaften und symbolischer Bildsprache. Der Titel selbst stammt ursprünglich aus dem Bereich des Narzissmus-Missbrauchs und bezeichnet Personen, die manipulativ für die Interessen anderer eingesetzt werden. Entsprechend viel Interpretationsspielraum steckt sowohl im Songtext als auch in der visuellen Umsetzung. White-Gluz kontrollierte dabei jedes gestalterische Detail persönlich – von der Farbpalette über Requisiten und Kostüme bis hin zum selbst digital gemalten Single-Artwork. Gemeinsam mit Regisseur Vicente Cordero entstand erneut ein visuell aufwendiges Musikvideo, das heute Abend Premiere feiert.

Musikalisch deutet sich bereits jetzt an, dass Blue Medusa deutlich mehr sein wollen als ein kurzfristiges Nebenprojekt. Die Band versteht sich als unabhängiges kreatives Kollektiv mit vollständiger Kontrolle über Musik, Ästhetik und Produktion. Unterstützt wird das Kern-Trio live von Bassistin Alicia Vigil sowie Schlagzeugerin Delaney Jaster. Für 2026 stehen bereits Auftritte bei großen US-Festivals wie dem Louder Than Life und dem Aftershock Festival fest. Nach „Checkmate“ und „Flying Monkey“ dürfte klar sein: Dieses Projekt hat nicht vor, leise zu bleiben.

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Weblinks BLUE MEDUSA:

Webseite: bluemedusa.com/
Facebook: @bluemedusamusic
Instagram: @bluemedusamusic
YouTube: @bluemedusamusic

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