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PROJECT PITCHFORK bringen „K.N.K.A.“ zurück – und tragen die Mahnung auf der „Epitaph Tour – Part II“ 2026 wieder auf die Bühne

Manchmal braucht es keinen neuen Song, um die Gegenwart zu treffen. Manchmal reicht es, einen alten Text erneut hörbar zu machen. Mit der Wiederveröffentlichung von „K.N.K.A.“ holen Project Pitchfork einen Track zurück, der in seiner Sprache kaum gealtert ist. Was Anfang der 1990er als düsterer Kommentar auf Entfremdung, Umweltzerstörung und die Selbstgerechtigkeit moderner Gesellschaften wirkte, klingt heute erschreckend aktuell. „We hate nature, we love our wars“ – diese Zeile wirkt wie ein Schlag ins Gesicht einer Zeit, die längst weiß, was sie zerstört, und dennoch weitermacht.

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Der Song lebt von dieser bitteren Nüchternheit. Keine Metaphern, keine Flucht in Abstraktion: Konsum, religiöse Selbstvergewisserung, chemische Bequemlichkeit, die Gleichgültigkeit gegenüber Natur und Leben – alles steht nebeneinander, roh formuliert, beinahe beiläufig. Gerade diese Direktheit verleiht „K.N.K.A.“ seine bleibende Wirkung. Die immer wiederkehrende Zeile „There’s still so much to kill“ funktioniert nicht als bloße Provokation, sondern als ernüchternde Bestandsaufnahme eines Systems, das seine eigenen Widersprüche längst kennt und dennoch fortführt.

Musikalisch bleibt das Stück auch in der remasterten Fassung seiner ursprünglichen Strenge treu. Reduzierte Synthesizer-Flächen, ein stoischer Beat und Peter Spilles’ eindringlicher Gesang formen ein Klangbild, das nicht gefallen will, sondern konfrontiert. „K.N.K.A.“ steht exemplarisch für die frühe Phase der Band, in der Haltung und Ästhetik untrennbar miteinander verbunden waren – Dark-Electro nicht als bloßes Stilmittel, sondern als Ausdruck eines kritischen Blicks auf die Welt.

Die Band selbst verortet die Rückkehr des Songs klar im Heute. In ihrem aktuellen Statement beschreiben Project Pitchfork „K.N.K.A.“ als Aufschrei und Spiegelbild einer Zeit, die an Veränderung glaubte – und zugleich an ihren eigenen Widersprüchen scheiterte. Drei Jahrzehnte später habe sich vieles von dem, was damals als Warnung formuliert wurde, in beklemmender Weise bestätigt. Die Neuveröffentlichung wirkt damit weniger wie ein Rückblick als wie Reibung mit der Gegenwart: Erinnerung, die nicht beruhigt, sondern wachhält.

35 Jahre später sind Project Pitchfork weiterhin eine feste Größe der Szene. Peter Spilles prägt das Projekt bis heute als kreativer Mittelpunkt, live unterstützt von langjährigen Weggefährten. Nach dem Erfolg von „Elysium“ (2024) verbindet sich das Jubiläum nun mit einem aktiven Gegenwartsprogramm: Ab dem 13. März 2026 startet der zweite Teil der „Epitaph Tour“, flankiert von Festivalauftritten und der Planung eines eigenen Open-Air-Formats auf der Burg Querfurt.

Die Neuauflage von „Dhyani“ ist dabei weniger nostalgischer Rückblick als bewusste Standortbestimmung – ein dokumentierter Ursprung, der erklärt, warum Project Pitchfork auch nach dreieinhalb Jahrzehnten nichts von ihrer Relevanz eingebüßt haben.

EPITAPH TOUR – Part II
Special Guests: Her Own World
13.03.2026 Bremen, Modernes
14.03.2026 Braunschweig, Westand
20.03.2026 Leipzig, Felsenkeller
21.03.2026 Gotha, Stadthalle
28.03.2026 Oberhausen, E-tropolis Festival – ohne „HOW“
10.04.2026 Wernesgrün, Brauerei-Gutshof Wernesgrün
11.04.2026 Berlin, Huxleys Neue Welt
17.04.2026 Stuttgart, Im Wizemann
18.04.2026 Nürnberg, Der Hirsch

Tickets bekommst du hier: Project Pitchfork epitaph-tour-part-ii

35 Jahre „Dhyani“: PROJECT PITCHFORK feiern ihr Vermächtnis mit remasterter Neuauflage, Vorabsingle „Fire And Ice“ und Tour

ABSURD MINDS veröffentlichen neue Single „Confession“ mit Project Pitchfork-Feature und kündigen kommendes, gleichnamiges Album an

Weblinks PROJECT PITCHFORK:

Webseite: www.project-pitchfork.com
Facebook: @ProjectPitchfork
Instagram: @project_pitchfork
YouTube: @ProjectPitchfork

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