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GREYWIND veröffentlichen neue Single „Waterfall“ – Album „Severed Heart City“ erscheint am 16. Januar

Ben Gibson

Die irischen Geschwister Steph und Paul O’Sullivan haben einen Weg zurück gefunden, der steiniger kaum hätte sein können. Nach dem vielversprechenden Debüt „Afterthoughts“ 2017 – das Major Label ließ sie trotz „Ones To Watch“-Status prompt fallen – hätten andere kapituliert. Nicht so Greywind. Das Emo-Duo aus Irland präsentiert am 16. Januar ihr zweites Album „Severed Heart City“ via FLG und veröffentlicht vorab die neue Single „Waterfall“, eine arena-reife Hymne über unerwiderte Liebe.

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„Waterfall“ trifft mitten ins Herz. Gitarrist Paul O’Sullivan beschreibt den Track als Moment, in dem man aufwacht und realisiert, dass die Person, nach der man sich verzehrt, einen nicht mal bemerkt: „Waterfall is about hopelessly wanting someone to love you but getting absolutely nothing in return and waking up to the fact that they couldn’t care less about you.“ Die Aufnahme des Songs markiert für ihn einen Karrieremeilenstein – dunkel, cinematisch, mit allem was die beiden an Musik lieben.

Schreien hinter dem Wasserfall

Die Lyrics von „Waterfall“ zeichnen das Bild einer emotionalen Schiffbrüchigen. „The catalyst of my sorrow, a heart shape left on the window / My plane crashed and I’m here alone“ – gestrandet auf einer Insel der Einsamkeit, während die geliebte Person vermutlich nicht einmal sucht. Das bittere Detail: „You’re the worst emergency contact“. Die Metapher des Wasserfalls wird zum Ort verzweifelter, ungehörter Schreie: „I fear the worst so I scream behind the waterfall cause you don’t care, no“.

Der Refrain hämmert die Erkenntnis gnadenlos ein – „Echoes of never enough, how could you wreck this and rip out my heart / Only you“. Diese Person war die einzige, die diesen Schaden anrichten konnte. Die Zeile „You said that you wanted me most, I’m romanticising a ghost“ bringt die grausame Wahrheit auf den Punkt: Was bleibt, ist die Romantisierung von etwas, das nie wirklich existiert hat. Ein Phantom, ein Trugbild am Strand. Der Song ist ein kathartischer Aufschrei – roh, verzweifelt und erschreckend ehrlich.

Der lange Weg zurück

Was zwischen 2017 und heute geschah, liest sich wie ein Lehrstück über Widerstandskraft. Nach dem Label-Rauswurf feuerten Greywind ihren eigenen kreativen Motor neu an. TikTok wurde während des Lockdowns zur unerwarteten Bühne, die EP „Antidote“ erschien 2024 via Version III, und die Band tourte durch UK, Europa und Nordamerika. Nun folgt die Partnerschaft mit FLG – und „Severed Heart City“ als Soundtrack dieser Achterbahnfahrt.

Das Album ist weit mehr als eine Sammlung von Songs. Steph und Paul beschreiben es als erweiterte Allegorie über Traumata und den inneren Kampf um Heilung: „Severed Heart City is a place where it’s ok to be sad, depressed and feel like the whole world is against you but it’s also a place where you make sure none of those things ever make you give up on yourself or your dreams. Only you can save yourself.“ Die Band entstand nach dem Suizid ihres Onkels – dieser Schmerz durchzieht ihre Musik wie ein roter Faden, transformiert in kathartische Emo-Anthems.

Emo-DNA mit modernem Twist

Die Einflüsse sind klar hörbar: Jimmy Eat World, Fall Out Boy, My Chemical Romance. Greywind nehmen diese klassische Emo-DNA und formen daraus etwas Eigenes – mit dramatischem Flair und Melodien, die sich ins Hirn brennen. Die bereits veröffentlichten Singles „Acid Rain“ und „I.K.A.M.F.“ läuteten diese neue Ära ein, „Waterfall“ setzt sie fort.

Die zehn Tracks von „Severed Heart City“ – von „Acid Rain“ über das vielsagend betitelte „Happy :):“ bis hin zum finalen „Cope In The Coma“ – versprechen ein Album, das live in ausverkauften Hallen funktionieren wird. Songs, die Tausende mitsingen werden. Die O’Sullivan-Geschwister haben die Kurve gekriegt. Sie haben sich nicht unterkriegen lassen. Und sie liefern.

Auch auf dem RAR2017 spielten sie damals als Newcover:

ROCK AM RING 2017 – Nürburgring (02.-04.06.2017)

„Severed Heart City“ Tracklist:

  1. Acid Rain
  2. I.K.A.M.F.
  3. Happy :):
  4. Waterfall
  5. Swerve
  6. Make-Believe (LOVE ME)
  7. Moon
  8. Let’s See If You Can Float
  9. The Scarecrow
  10. Cope In The Coma
Weblinks GREYWIND

Webseite: www.greywindband.com/
Facebook: @greywind
Instagram: @greywindband
YouTube: GREYWIND Youtube Channel

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