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Zwischen Rausch und Kontrolle: CLUBDRUGS veröffentlichen die Single „Heart 2 Break“ und bereiten das Album „Lovesick“ vor

Clubdrugs legen mit „Heart 2 Break“ ihre erste Veröffentlichung des Jahres 2026 vorüber das Label Artoffact Records und schärfen damit ihr Profil innerhalb der internationalen Darkwave- und Synth-Pop-Szene weiter. Das Duo aus Chicago, bestehend aus John und Maria, bewegt sich seit jeher in einem Spannungsfeld aus verletzlicher Intimität und kontrollierter Kühle. Die neue Single fungiert als Auftakt zum kommenden Album „Lovesick“, das für Ende März angekündigt ist, und knüpft an eine Entwicklung an, die die Band in den vergangenen Jahren konsequent verfolgt hat.

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„Heart 2 Break“ ist kein Song, der nach Auflösung sucht. Die Lyrics bewegen sich zwischen Fantasie und Verdrängung, zwischen Nähe und innerer Distanz. Zeilen wie „I’m in the back of your head / making plans“ oder „written in the lines of your hand“ beschreiben emotionale Bindung als stillen, oft unausgesprochenen Zustand. Der Refrain verdichtet diese Perspektive nüchtern: „you gotta have a heart / a heart to break“ formuliert Verletzbarkeit nicht als Schwäche, sondern als Voraussetzung für Verbindung. Marias Gesang bleibt bewusst zurückgenommen und beinahe beiläufig, während Johns Produktion den inneren Druck schrittweise verdichtet. Schwere, dunkle Synthesizer und klare Basslinien verleihen dem Stück eine funktionale Clubstruktur, die weniger auf Eskapismus zielt als auf Konfrontation. Das Musikvideo, das einen Tag vor der Single veröffentlicht wurde, übersetzt diese Haltung in eine reduzierte visuelle Sprache und setzt auf kühle Bilder statt narrativer Eindeutigkeit, eng angelehnt an die DIY-Ästhetik der Band.

Das Album „Lovesick“, das am 27. März 2026 digital und über Bandcamp erscheint, markiert einen bewussten Einschnitt im Schaffen von Clubdrugs. Auffällig ist der vollständige Verzicht auf bereits bekannte Stücke wie „Ketamine“, „Anybody“ oder „Sour Times“. Stattdessen präsentiert das Duo ein geschlossenes Werk aus neuem Material, das als eigenständige Aussage gedacht ist. Produziert wurde das Album vollständig in Eigenregie, inklusive einer improvisierten Gesangskabine im heimischen Studio, was den Anspruch unterstreicht, maximale Kontrolle über Klang und Atmosphäre zu behalten. Thematisch zieht sich das Motiv emotionaler Abhängigkeit durch die Songs, weniger als erzählerisches Konzept denn als wiederkehrender Zustand zwischen Nähe und Distanz. Erste Vergleiche mit Acts wie Ladytron beziehen sich vor allem auf die Verbindung von kühler Elektronik und zurückhaltendem Gesang.

Der Wechsel zu Artoffact Records verankert diese neue Phase nun auch strukturell. Das Label, bekannt durch Künstler wie Kaelan Mikla oder ACTORS, bietet Clubdrugs eine internationale Plattform, ohne den DIY-Kern des Projekts zu glätten. Der Bandname bleibt dabei Teil eines bewusst gesetzten Konzepts. Trotz der Assoziationen steht Clubdrugs für einen strikt drogenfreien Ansatz und versteht Musik selbst als Rauschzustand, ein Spiel mit Erwartungshaltungen, das sich auch in der Ästhetik widerspiegelt.

Tracklist:
01. Bloodfeast
02. Heart 2 Break
03. Still Down
04. Pretty (Anna’s Song)
05. Overdose
06. Disappear
07. The Fear
08. Suffer
09. Bloodfeast (Ambient)
10. Heart 2 Break (Ambient)
11. Still Down (Ambient)
12. Pretty (Anna’s Song) (Ambient)
13. Overdose (Ambient)
14. Disappear (Ambient)
15. The Fear (Ambient)
16. Suffer (Ambient)

Das Album vorbestellen: lovesick | clubdrugs

„Heart 2 Break“ und das bevorstehende Album „Lovesick“ positionieren Clubdrugs klar innerhalb einer Szene, die emotionale Offenheit nicht als Gegensatz zu kühler Elektronik versteht. Die neue Veröffentlichung wirkt konzentriert und kontrolliert und zeigt ein Duo, das seine Themen weiter zuspitzt, ohne sie zu vereinfachen.

Weblinks CLUBDRUGS:

Webseite: clubxdrugs.com
Facebook: @clubdrugs
Instagram: @clbdrgs
Bandcamp: Bandcamp

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