Die französischen Viking-War-Trance-Künstler Eihwar schlagen ein neues Kapitel ihrer eigenen Mythologie auf. Mit „Nauðiz“ veröffentlicht das Duo um Mark und Asrunn am 13. Januar 2026 die erste Single aus dem zweiten Album „Hugrheim“, das in ihrer Erzählwelt die zehnte, verborgene Sphäre des Weltenbaums Yggdrasil beschreibt. Seit ihrem YouTube-Debüt im Februar 2023 hat sich die Formation aus Toulouse rasant entwickelt – von viralen Millionenaufrufen über Auftritte bei Festivals wie Hellfest, Wacken Open Air und dem Wave-Gotik-Treffen bis hin zur Support-Tour mit The HU. Nach dem Debütalbum „Ragnarök“ (Dezember 2023) und der EP „Viking War Trance“ (September 2024) formulieren Eihwar mit „Hugrheim“ nun einen deutlich erweiterten erzählerischen und musikalischen Anspruch.
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Das Musikvideo zu „Nauðiz“ kannst du dir hier ansehen:
„Nauðiz“ fungiert dabei nicht als klassische Single, sondern als inhaltlicher Schlüssel zum Album. Die gleichnamige Rune steht für Not, Bedrängnis und inneren Zwang – für den Punkt, an dem Konfrontation unausweichlich wird. In der eigenen Mythologie der Band materialisiert sich dieses Prinzip in der Gestalt von Veiðhimadhr, dem Jäger: einer Figur, die nicht als äußerer Feind auftritt, sondern als Spiegel innerer Angst. Überleben bedeutet hier nicht Flucht, sondern Akzeptanz und Wandlung.
Das begleitende Musikvideo übersetzt diese Idee in eine reduzierte, symbolisch aufgeladene Bildsprache. Asrunn wird von ihrer eigenen Angst überwältigt und durchlebt einen Moment der Auslöschung, bevor sie – geschützt durch Marks Rolle – einen Akt der Erneuerung erfährt. Feuer fungiert dabei zugleich als zerstörerische wie reinigende Kraft und unterstreicht den zentralen Gedanken von Prüfung und Wiedergeburt.
Klanglich verdichtet „Nauðiz“ Eihwars charakteristische Verbindung aus nordischem Folk, ritueller Percussion und tranceartiger Elektronik. Kriegstrommeln, Hörner und beschwörende Gesänge greifen ineinander und erzeugen eine Atmosphäre, die bewusst zwischen Zeremonie und Kampf oszilliert. Die musikalische Intensität spiegelt den thematischen Kern wider: Zusammenbruch als notwendige Voraussetzung für Transformation. Hörgewohnheiten von Projekten wie Heilung oder Danheim werden aufgegriffen, zugleich jedoch um eine deutlich tanzbarere, energetischere Komponente erweitert – ein Vergleich, den Fans nicht ohne Augenzwinkern als „Viking Carpenter Brut“ bezeichnen.
- Nauðiz
- Freyja’s Calling
- Ein
- Skuggaríki
- Hugrheim
- Ljósgarðr
- Heill Óðinn
- The Lake of the Dead
- Omenotharena (Warrior’s Training)
- Berserkr (Tim’s Memorial Version)
Das Album „Hugrheim“ selbst verortet sich als geistige Ebene innerhalb der Eihwar-Kosmologie. Abgeleitet vom Begriff Hugr – Geist oder Bewusstsein – beschreibt es einen Ort, an dem Erinnerungen, Emotionen und innere Kräfte ihren Ursprung haben. Mark und Asrunn verstehen dieses Konzept auch autobiografisch: Fragmente einer imaginierten früheren Existenz vermischen sich mit menschlicher Erfahrung und formen das narrative Fundament des Albums.
„Hugrheim“ erscheint in mehreren physischen Varianten, darunter CD-Digipak, schwarzes Vinyl sowie limitierte Farbpressungen – von Blau-Schwarz-Weiß-Marbled über Magenta-Crystal-Clear-Pink-Blue-Marbled bis hin zu einer aufwendig gestalteten Feather-Filled-Vinyl-Gatefold-Edition. Als Auftakt setzt „Nauðiz“ bewusst den thematischen Rahmen: Transformation ist hier kein freiwilliger Akt, sondern eine Erfahrung, der man sich stellen muss.
EIHWAR kündigen „Pagan Folk Nights“-Tour 2026 an – mit Mira Ceti von Heilung als Special Guest
Weblinks EIHWAR:
Webseite: www.eihwar.com/
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Instagram: @eihwar.music
Bandcamp: Bandcamp
YouTube: @eihwar
