EQUILIBRIUM veröffentlichen neues Video zu „Nexus“ aus dem Album „Equinox“

Lesedauer: 2 Minuten

Equilibrium melden sich mit einem Werk zurück, das unmittelbar ins Herz ihrer musikalischen Identität führt. „Equinox“ ist erschienen – ein Album voller Mythen, innerer Kämpfe und dieser unverwechselbaren Mischung aus Folk, Wucht und cineastischer Erzählkraft. Begleitet wird der Release vom eindringlichen, selbstproduzierten Video zu „Nexus“, das die Dualität des Albums auf beeindruckende Weise in Bilder fasst.

EQUILIBRIUM - Nexus (OFFICIAL MUSIC VIDEO)

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„Nexus“ eröffnet mit der Zeile „Can you feel this, this distraction, pulling me in like a chain reaction“ – ein Sog, der sofort in die Tiefe zieht. Equilibrium erzählen hier von Kräften, die im Menschen gegeneinander wirken. Besonders eindrucksvoll sind Bildzeilen wie „Opposing forces that are both inside of me, like the moon, like the sun, they share the same sky“, die den Kern des Albums auf den Punkt bringen: Zwei Wesenheiten, zwei Pole, und doch ein gemeinsamer Himmel. Diese poetische Symbolik zieht sich wie ein unsichtbarer Faden durch das gesamte Werk.

Der Refrain „So let the storm rage on, let the thunder roll“ wirkt dabei wie ein kathartischer Befreiungsschlag: die Wucht der Elemente als Spiegel eines inneren Umbruchs. Immer wieder arbeitet der Song mit kraftvollen Metaphern – etwa „With every breath I take, I reclaim my lost home“ –, die das Gefühl einer Rückkehr zu sich selbst verdichten. Gerade diese emotionalen Momente zeigen, wie nah Equilibrium in „Equinox“ an der eigenen Seele arbeiten.

Seit ihren frühen Tagen – von „Sagas“ bis „Armageddon“ – hat die Band ein Händchen dafür, mythologische und sehr menschliche Themen miteinander zu verweben. Nach sechs Jahren Albumpause klingt „Equinox“ nun wie die Wiederentdeckung ihrer erzählerischen Essenz: erdig, mystisch, voller innerer Bilder, die lange nachhallen. Gitarrist René Berthiaume beschreibt das Album als das persönlichste Werk der Band – eine Reise durch Wandel und Selbstwerdung.

Musikalisch bleibt Equilibrium ihrer cineastischen Folk-Metal-Signatur treu, führt sie aber behutsam weiter: melodisch tief, rhythmisch treibend, mit Momenten, die wie alte Runen klingen – und anderen, die wie ein Riss ins Heute wirken.

Tracklist „Equinox“
Foto: reproduktionsfotograf.de
  1. Earth Tongue
  2. Awakening
  3. Legends
  4. Archivist
  5. Gnosis
  6. Bloodwood
  7. I’ll Be Thunder
  8. Anderswelt
  9. One Hundred Hands
  10. Borrowed Waters
  11. Rituals of Sun and Moon
  12. Nexus
  13. Tides of Time

Die Dramaturgie des Albums funktioniert wie eine Reise durch Naturkräfte und innere Landschaften. Besonders spannend: Der Song „Rituals of Sun and Moon“, der in „Nexus“ sogar direkt berührt wird – „We sacrificed the world we knew to rituals of sun and moon“. Diese Zeile öffnet den Blick auf eines der großen Themen von „Equinox“: das Opfer alter Muster, um in eine neue Form zu finden.

„Equinox“ ist kein Album, das man beiläufig hört. Es ist ein Werk, das man betritt – ein Raum voller Nebel, Sterne, Stürme und leiser Wahrheiten, die einen erst loslassen, wenn man sich selbst darin erkannt hat.

Weblinks EQUILIBRIUM

Webseite: equilibrium-metal.net/
Facebook: @equilibrium
Instagram: @equilibrium_official

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