RAZORLIGHT – Olympus Sleeping

RAZORLIGHT - Olympus Sleeping
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9 Gesamtnote

9

Klingt wie 2006

„Genie, it’s Aladin – print me a Razorlight album that doesn’t totally suck“ – so lässt Razorlight-Frontmann Johnny Borrell (Kurzzeit-Bassist bei den Libertines) das neue Album Olympus Sleeping vom US-amerikanischen Sänger Adam Green einläuten. Und das Beste vorweg: Das Album suckt totally not! Vielmehr erinnert es an die Höhenflüge der Indie-Britpop-Rockband von 2006.

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

Nun sind fast zehn Jahre vergangen, in denen es ruhig um die Briten war, die spätestens mit ihren Hits Wire To Wire, In The Morning und  Before I Fall To Pieces deutschlandweit bekannt wurden. Kein Wunder, hatte sich die Band doch nach und nach immer weiter aufgelöst. Jetzt steht Sänger und Gitarrist Borrell aber wieder als Razorlight auf der Bühne – Andy Burrows, Björn Ågren und Carl Dalemo durch Gus Robertson (Gitarre), João Mello (Bassist) und David Sullivan-Kaplan (Drummer) ausgetauscht. Und trotzdem scheint es, als wäre nichts gewesen. Dieses Gefühl spiegelt sich auch in den Songtexten wieder. So blättert der erste Song des neuen Albums Got To Let The Good Times Back Into Your Life den Kalender um knapp 15 Jahre zurück, in die Zeit als die vielen Indie-Bands endlich ihre verdiente Popularität erreichten. “Sing a sad sad song, sing a dirty old song”, fleht Borrell auch in Brighton Pier.

Insgesamt schwankt das Album zwischen verruchtem Rock, melancholischem Gesang, tanzbarer Disco-Power inklusive Punkattitüde und enthusiastischem Indie-Pop mit klassischen Uhuh- und Yeah-Chören. Letzteres gilt beispielsweise für Carry Yourself und Midsummer Girl, die mächtig Dampf in die neue Platte bringen, während Iceman und No Answers das Tempo drosseln und einem ganz bewusst in Gedanken schwelgen lassen.

Manch einem mag das neue und damit vierte Album von Razorlight vielleicht etwas verstaubt vorkommen, wer die Band aber früher schon mochte, wird das Comeback mit Olympus Sleeping in all seinen Höhen und Tiefen feiern!

Das Album erscheint am 26.10.2018 bei Believe Digital.

Razorlight - Carry Yourself

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Tracklist Razorlight – Olympus Sleeping:

01. Adam Green Skit
02. Got To Let The Good Times Back Into Your Life
03. Razorchild
04. Brighton Pier
05. Good Night
06. Carry Yourself
07. Japanrock
08. Midsummer Girl
09. Iceman
10. Sorry?
11. Olympus Sleeping
12. No Answers
13. City Of Women

Im Februar 2019 ist die Band zudem auf Tour in Deutschland:

Termine RAZORLIGHT Tour 2019

06.02.2018 Berlin, Heimathafen
11.02.2019 München, Freiheizhalle
12.02.2019 Köln, Kantine
13.02.2019 Hamburg, Gruenspan

Weblinks RAZORLIGHT:

Webseite: universal-music.de/razorlight
Facebook: facebook.com/Razorlight
Twitter: twitter.com/razorlight

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