JAMES BLUNT РKöln, Lanxess Arena (18.10.2017)

James Blunt, © Markus Hillgärtner
James Blunt, © Markus Hillgärtner
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Am Mittwochabend machte der britische Singer/ Songwriter James Blunt Halt in der K√∂lner Lanxess Arena und begeisterte das Publikum mit vielen alten aber auch neuen Songs vom aktuellen Album The Afterlove. Der Ex-Soldat wurde vor zw√∂lf Jahren mit seinem Megahit You’re Beautiful weltber√ľhmt. Mittlerweile hat er √ľber 20 Millionen Alben verkauft und kann somit auf eine erfolgreiche Karriere zur√ľckblicken. Deutschland ist das erste Ziel seiner aktuellen Tour, bevor es weiter durch Europa, nach Australien und Asien geht.

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Vorab stimmt der englische Singer/Songwriter Jamie Lawson auf den Abend ein und steigert die Vorfreude der Besucher auf den Hauptact des Abend. Den S√§nger mit der Gitarre kennt man vor allem durch seinen Song Wasn’t Expecting That und durch seine Zusammenarbeit mit Ed Sherran. Nach einer halben Stunde verabschiedet sich der sympathische Engl√§nder bei der Menge und kam mit seinen eing√§ngigen Songs gut bei den Besuchern an.

The Afterlove

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P√ľnktlich um 20:50 Uhr gehen die magentafarbenen Lichter an und James Blunt springt mit seiner Band auf die B√ľhne. Es folgt eine rockige Version von Heart To Heart. Schon der Opener¬†rei√üt das Publikum von seinen St√ľhlen, das sofort da ist und begeistert jubelt. Vor allem die weiblichen Fans in den ersten Reihen erobert James Blunt im Sturm. Dies liegt nicht nur an seinen Songs, sondern auch an seiner charmant witzigen Art, mit der er die K√∂lner den ganzen Abend √ľber locker unterh√§lt.

So erz√§hlt er vom Urlaub mit seiner Familie, von der gemeinsamen Tour mit Ed Sherran oder scherzt mit den Besuchern: „Mein Deutsch ist nicht so gut. Ich kann sagen: danke, dankesch√∂n und vielen Dank – das ist alles.“ Immer mit dabei: seine Band, die ihm seit seinem ersten Album Back To Bedlam am Piano, Drums, Gitarre und Bass begleitet. Eine riesige Leinwand mit Videos sowie bunte Lichter sorgen derweil f√ľr den perfekten √úbergang zwischen schnelleren Songs und Balladen.

James Blunt pr√§sentiert dabei den K√∂lnern eine gut sortierte Setlist, die keine W√ľnsche offen l√§sst. Songs, wie Wisemen, High, Lose Your Number,¬†Postcards,¬†Carry You Home oder die traurige Ballade Goodbye My Lover d√ľrfen nat√ľrlich nicht fehlen, werden sehnsuchtsvoll erwartet und gespielt. Bei seinem gr√∂√üten Hit You’re Beautiful kennt die Menge dann kein Halten mehr, singt jede einzelne Zeile textsicher mit und l√§sst ihren Gef√ľhlen freien Lauf. Nahtlos geht es mit der Ballade Same Mistake und OK weiter.¬†Letzteres ist eine¬†Zusammenarbeit mit dem Osnabr√ľcker DJ Robin Schulz. Mit diesem Song verabschiedet sich James Blunt erstmals bei der begeisterten Menge.

Nat√ľrlich kommt der K√ľnstler nach lauten Zugabe-Rufen nochmal zur√ľck und scherzt wieder: „We could finish with a happy song, but it’s me an we are finishing with a miserable one“. Zun√§chst gibt es den traurigen Song Don’t Give Me Those Eyes und die Arena verwandelt sich in ein wundersch√∂nes Lichtermeer aus Handys. Aber dann folgen¬†1973 und Stay The Night¬†sowie das umjubelte Bonfire Heart und so endet das¬†eineinhalbst√ľndige Konzert dann doch noch mit einem gl√ľcklichen Song.

Fotos: Markus Hillgärtner

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