Wave-Gotik-Treffen 2016 – Gesamtbericht

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Ausstellung Leipzig in Schwarz

“Die Ausstellung Leipzig in Schwarz – 25 Jahre Wave-Gotik-Treffen erzählt nicht nur die Geschichte des Gothic-Festes mit seinen wichtigsten Zäsuren. Sie erzählt vor allem Geschichten rund um das WGT. Besucher und Organisatoren berichten von ihren Erfahrungen und Erlebnissen, von Enttäuschungen und Glücksmomenten. Sie erzählen auch davon, was „Goth“-Sein für sie bedeutet, wie sie sich mit den Fragen unserer Gegenwart, mit Leben, Tod, Krieg und Religion auseinandersetzen. Und natürlich geht es auch um die beiden Hauptthemen des Treffens: Musik und Mode. Gezeigt werden extravagante Kleider, Accessoires und originale Bühnenoutfits – die bunte Vielfalt der „Schwarzen“. Konzertmitschnitte spiegeln die künstlerische Bandbreite des Treffens wider[sic].” [1]

Die Ausstellung richtet sich sowohl an Anhänger der schwarzen Szene, als auch ausdrücklich an Interessierte, die sich gern mehr damit beschäftigen möchten. So ist es nicht verwunderlich, dass die Kurzführung ein reges Interesse der WGT Besucher hervorruft. Da die Ausstellung recht klein aber fein ist, kann man sich im Vorfeld oder im Nachgang selbst informieren und während der Führung einfach nur zuhören. Wie die Angestellte des Museums selbst berichtet, interessieren sich an diesem Wochenende 90% der WGT Besucher und nur 10% anderweitig Interessierte an diesen Vorführungen. Vor Pfingsten wurde diese Ausstellung überwiegend von Interessierten, die nicht in dieser Szene zu Haus sind, besucht. Somit ist an diesem Wochenende die kleine Ausstellung komplett in schwarz gehüllt, zur Freude des Personals.

In der Ausstellung wird bewusst zu Beginn mit Vorurteilen aufgeräumt die allgemein bekannt sind. Dabei wird gerade auf die Anfangsjahre verwiesen. Neben der Geschichte zur Gothic-Kultur beschäftigt sich die Ausstellung auch mit den Personen hinter dem Event und beleuchtet Michael Brunner und Sandro Standhaft als sie gleich nach der Wende begannen, das WGT zu planen. Desweiteren befinden sich beeindruckende Porträts von Gerd Lehmann, Corwin von Kuhwede oder von Jennifer Hoffert in dieser Ausstellung. Doch es werden auch Themen abseits angesprochen. Unter anderen die Unterwanderung von rechts oder auch „das WGT als Wirtschaftsfaktor“. Eine interessante kleine Ausstellung die sogar bis 24.07.2016 verlängert wurde.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung ist aktuell vergriffen und es wird eine 2. Auflage geben.

[1] Pressetext, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, 25.05.2016 http://bit.ly/1TH6q0j

Leipzig in Schwarz. 25 Jahre Wave-Gotik-Treffen

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