Wave-Gotik-Treffen 2016 – Gesamtbericht

Geschätzte Lesezeit: 43 Minute(n)

Samstag 14.05.2016

Der 2. Tag beginnt mit dem 5. Steampunktreffen im Palmengarten wo bereits 2 Bands spielen. Auch ein Besuch im Stadtgeschichtlichen Museum darf nicht fehlen, wo die Ausstellung “Leipzig in Schwarz – 25 Jahre Wave-Gotik-Treffen” viel zu erzählen hat.

Schnellnavigation: Christ Vs. WarholDie KruppsDiodatiLeæther StripLene LovichJoachim WittMeinhardOther DayReaperSchwarzer EngelSigue Sigue SputnikSpetsnaz

Agra-Treffenpark

18:00 Uhr
Der elektronische Abend in der Agra Halle wird von dem schwedischen Duo Spetsnaz, in einer gut gefüllten Halle unter viel Jubel und Applaus, eröffnet. Die 2001 von Stefan Nilsson und Pontus Stålberg ins Leben gerufene Elektro-Formation lehnt sich musikalisch an die EBM Größen wie Nitzer Ebb, Front 242, den Krupps und DAF an. So ist es auch nicht verwunderlich, dass von der ersten Minute an in den vorderen Reihen gestampft und extrem gepogt wird (ohne Rücksicht auf Verluste). Allerdings steigen nach dem ersten Lied die Drums aus, so dass die Fans eine kurze Zwangspause einlegen müssen. Die technischen Probleme werden aber schnell behoben und spätestens bei Ihrem Hit Apathy geht es auch in den hinteren Reihen so richtig zur Sache. Nach gut 40 Minuten Spielzeit verabschiedet sich Fronter Pontus Stålberg von der Bühne, um nach lauten Zugabe Rufen wieder mit “das war nur ein Joke” zurückzukehren. Trotz des Jokes und der guten Stimmung verabschiedet sich Spetsnaz deutlich früher als angekündigt und lassen ein zufriedenes, ausgepowertes Publikum zurück. (KS)

21:30 Uhr
Mit ein wahres Urgestein der Elektroszene wird das Projekt des dänischen Industrial-Künstlers Claus Larsen, bekannt als Leæther Strip (gegründet 1989), der wartenden Menge angekündigt und von dieser sehnsüchtig erwartet. Es bedarf einer kleinen Aufwärmphase und ein wenig Animationstalent von Fronter Claus Larsen, bis das Publikum so richtig in Fahrt kommt. Dort einmal angekommen, gibt es aber kein Halten mehr. Die vielen anwesenden Fans tanzen in der gedrängten Masse, wie auch am Rand, unaufhörlich bis zum Schluss. Das Publikum singt nach Aufforderung immer wieder mit und feuert den auf der Bühne herumspringenden und sich verausgabenden Sänger immer wieder mit Jubel und Schreien an. Seine Club-Hits wie Japanese Bodies, Evil Speaks und Don’t Tame Your Soul dürfen natürlich an diesem Abend nicht fehlen. Mit seinem Statement “ich freue mich beim 25. WGT mit dabei sein zu dürfen” gewinnt er auch die letzten Skeptiker für sich. Ein gelungenes Konzert, mit viel Tanzschweiß, einem berauschten Publikum und einem gutgelaunten Sänger. (KS)

23:15 Uhr
Seit mehr als 35 Jahren stehen Jürgen Engler und Ralf Dörper alias Die Krupps auf der Bühne und begeistern ihre Fans. Vormals eine treibende Kraft der Industrial- und EBM Bewegung integrierten Sie in den Neunziger Jahren harte Gitarren in ihren Sound und wurden neben Nine Inch Nails und Ministry eine der bekanntesten Bands im Elektro-Metal Bereich. Mit einem brutalen, harten und kompromisslosen Sound, wie es ihre Fans mögen, präsentieren Sie sich auch auf der Agra Bühne. Von Beginn an ist das Publikum angeknipst, mit einer bombastischen Stimmung huldigen sie der Band. Die Fans klatschen und singen ohne große Aufforderung mit, sie feiern, tanzen, stampfen und versuchen die Agra Halle zum Beben zu bringen. Sichtlich von der Stimmung beflügelt, wird besonders hart auf das Schlagzeug eingeprügelt, die Gitarrensaiten fast zum Bersten gebracht, Fronter Jürgen Engler zu Höchstleistungen angetrieben und letztendlich zum Schluss auch das Keybord sowie die Gitarre zerstört. Wer bei dieser Darbietung kein Zucken im Bein verspürt, ist sichtlich auf der falschen Veranstaltung oder in einem komatösen Zustand. Die Krupps hinterlassen ein sichtlich begeistertes Publikum. (KS)

Altes Landratsamt

19:40 Uhr
In einem doch eher kleinen Saal, der bis zum Anschlag gefüllt ist und dessen extrem hohe und warme Luftfeuchte ein Kontrastprogramm zu den kalten Temperaturen draußen bietet, warten die Leute auf die zwei Hauptakteure von Reaper. Vasi Vallis und Gregor Beyerle, auch bekannt durch Frozen Plasma und NamNamBulu postieren sich pünktlich hinter ihren Rechnern / Turntables und lassen ihren Aggrotech-, Industrial- Elektro Sound Mix auf die Anwesenden niederprasseln. Musik, weitestgehend aus der “Konserve” und ohne Gesang, wild umherspringende Künstler hinter ihrem Rechner, das allein reicht aus, um die Massen zum Tanzen zu animieren. Ohne Unterlass und mit wenigen Pausen und Ansagen von den beiden Protagonisten geht es immer weiter. Auch das Publikum bewegt sich ohne Unterlass zu zum Teil doch recht monotonen Tönen. Eine Videoleinwand und die passende Beleuchtung verleihen dem Raum ein Dancefloor Feeling. Zum Abtanzen und Party machen sind Reaper eine gute Alternative, wer aber ein reguläres Live-Konzert mit Sänger erwartet hat, wird enttäuscht. (KS)

Felsenkeller

16:30 Uhr
Diodati ist meiner Meinung nach keine gewöhnliche Band. Die Musik entzieht sich allen Klischees, die man gerne bei Bands annimmt, die sich in der Schwarzen Szene bewegen. Sie kann man eher als ein Kunstprojekt bezeichnen. Lyrische Texte werden in verschiedenen Sprachen in musikalischer Ummantelung vorgetragen. Dementsprechend schwierig ist es auch, ihr Schaffen ganz genau einzuordnen. Optisch passen sie aber jedenfalls recht eindeutig in die Szene. Doch es gestaltet sich nicht ganz leicht, ihre Musik mit ihrem Auftreten in Einklang zu bringen. Sicherlich hören wir heute hier, in den durch klassische Instrumente wie Cello und Klavier dominierten Liedern, die erwarteten melancholischen, manchmal schwermütigen Töne mit nachdenklichen und tiefgründigen Texten, die sowohl durch eine Männer- als auch durch eine Frauenstimme umgesetzt werden. Doch lassen sich Diodati nicht nur allein darauf beschränken. Elektronische, manchmal auch an Industrial erinnernde Passagen finden hier ebenso ihren Platz, wie Swing, Jazz, ein bisschen Cabaret, Instrumentalstücke, die dann doch der modernen Klassik zuzuordnen sind oder auch Stücke, die am ehesten in die Liedermacherschublade passen. Sie spielen ein hervorragendes neoklassisches Kreuz und Quer mit Stücken aus der Literatur, das das anwesende Publikum auf eine abwechslungsreiche Reise verschiedener Stile und Stimmungen mitnimmt und somit immer wieder zu überraschen vermag. Speziell zum WGT ist als Gast auch das Gründungsmitglied AjNa mit auf der Bühne, die sich einige Jahre eine musikalischen Auszeit gegönnt hat. Der Felsenkeller ist auch zu einem so frühen Samstag Nachmittag ziemlich gut gefüllt. Alle anwesenden Besucher lauschen begeistert und sind sich einig, dass die musikalischen Darbietungen Diodatis etwas ganz besonderes sind – Eine wirklich eindrucksvolle Reise durch die unterschiedlichsten Musikstile. Das Publikum lauscht verzückt den zarten Tönen der Sänger und nach jedem Song wird aufgrund der Besonderheit eher verhalten Beifall geklatscht. Dies tut aber der Stimmung keinen Abbruch. Die Musik Diodatis ist etwas ziemlich unerwartet Hervorragendes, das man sie eher im Stillen und für sich genießen muss. Ein Kunstprojekt mit überraschendem Nachgeschmack. (CM)

17:50Uhr
Fast pünktlich lädt nun Meinhard vor fast vollem Felsenkeller ein, seine Mischung aus Rocky Horror Picture Show, Rock, Swing und Cabaret zu genießen, damit sich alle Besucher in Alices Wunderland tummeln können. Der Frontmann hält sich heute zwischen den einzelnen Liedern mit Ansagen etwas zurück, da es wegen einer Verzögerung einen straffen Zeitplan gibt. In Anlehnung an Alice trägt nicht nur Meinhard einen Zylinder, sondern wirft auch Miniversionen davon ins Publikum bzw. verteilt sie auch an seine beiden Gitarristen: der Hutmacher ist zurück! Zu Pig & Pepper fliegen dann noch Plüschschweine in Richtung der Besucher. Besonders die schnellen Stücke gehen in die Beine und lassen nicht nur Meinhard auf der Bühne staksig mittanzen, auch das Publikum wiegt sich im Rhytmus. Der Münchner mit Federkragen, Make-up und ausladenden Gesten ist eine gute Wahl, der unterhaltsam die Fans in den Abend begleitet. Die flotte Gangart der Musik zieht einen allerdings trotz des düsteren Sounds in ihren Bann. Meinhards Gesang wirkt als würde er von seiner eigenen Musik gejagt. Wer sich auf die Texte konzentrieren möchte, sollte jedoch des Englischen mächtig sein. Der musikalische Tausendsassa wechselt munter zwischen Deutsch und Englisch hin und her, als sei es das Selbstverständlichste von der Welt. Zu den orchestralen und synthetischen Sounds mischen sich auch ein authentisch klingendes Schlagzeug sowie tiefe Bässe unter das Klanggewand. Am besten lässt man sich einfach vom ständig wechselnden Tempo mitreißen, ohne sich groß über die stilistische Ausrichtung Gedanken zu machen. Die Show Meinhards ist unterhaltsam und versprüht gute Laune. Die Akustik ist hier im Felsenkeller sehr gut, die Stimme des Sängers ist deutlich zu verstehen. Nichts ist übersteuert und deshalb steigt die Stimmung der anwesenden Fans von Lied zu Lied. Viele Fans sieht man textsicher mitsingen. Auch ich kann mich dem Bann dieser Show nicht entziehen, es ist unterhaltsam und amüsant zugleich. Nach gut einer Stunde ist auch hier leider viel zu schnell Schluss, aber die Band und Meinhard stehen später am Merch-Stand für Fotos und den ein oder anderen Plausch zur Verfügung. Ein Frontmann ohne Berührungsängste, sehr sympatisch und authentisch. (CM)

19:20 Uhr
Die Dark bzw. Gothic-Metal-Band Schwarzer Engel besteht im Kern nur aus Sänger Dave Jason, die gesamte Komposition -wie auch so ziemlich alles andere- erledigt der Frontmann trotz Liveband in Eigenregie. Schwarzer Engel ist eine der Bands, die man entweder als ziemlich wuchtige Gothic-Rock- oder ziemlich gediegene Gothic-Metal-Band ansehen kann. Der schwarze Engel ist in diesem Falle Dave Jason, und dieser macht seine Sache trotz des Klischeehaften und nichts Gutes in Erwartung stellenden Bandnamens doch überraschend gut: Dark Metal soll hier die Spielart sein, und das trifft es auch: Schwarzer Engel schreiten deshalb eher metallisch statt rockig-poppig voran. Dabei mag man mal etwas mehr neue deutsche Härte á la Eisbrecher spielen, mal etwas electro-gothic-poppiger á la Ewigkeit oder ASP. Den metallischen Härtegrad reizt der Frontmann authentisch aus. Die Fans bekommen von Anfang der Show an ordentlich etwas auf die Ohren. Denn nun hat der schwarze Engel seine Schwingen über sein eigenes musikalisches Reich ausgebreitet und regiert dort mit düsteren Melodien, zerstörerischen Texten und brachialen Gitarrenriffs. Gewandet in eine goldene Rüstung präsentiert sich der Engel mit seinem goldenen Brustschutz. Eher unnahbar beschränkt er sich aufs Headbangen am Mikro und tritt nur verhalten mit dem Publikum in Interaktion. Trotz der Distanz überzeugt Jason die Anwesenden und kassiert für seinen Auftritt eine gehörige Ladung Applaus, der Felsenkeller ist jetzt ziemlich gefüllt, aber zum Tanzen und Headbangen ist noch Platz. Die Stuttgarter haben zum WGT exklusiv ein Titelstück aus ihrer neuen EP mitgebracht, die dort eine Woche vor dem offiziellen Release erhältlich ist. Inspiriert von Beethovens 9. Sinfonie und der berühmten Textzeile Freude, schöner Götterfunken hat die Band vier Songs auf eine CD gepresst. Viel zu schnell ist auch diese Show wieder vorbei, mit viel Adrenalin und einer gehörigen Portion guter Laune geht es für mich zur nächsten Location. (CM)

20:50 Uhr
Ruhig und anmutig geht es im Felsenkeller danach bei Other Day zu. Sänger Sad, in langem stilvollen Lackmantel, seine Kollegin Niha Céta am Cello und ein Gitarrist zelebrieren ihre Show der Langsamkeit bedächtig und mit viel Stil. Das klingt dann oft Gedichtsmäßig und beizeiten, als habe Lacrimosas Tino Wolff nun zum Dead Can Dance Fronter umgeschult. Doch auch für Showelemente ist im Laufe des Sets gesorgt und ein erotischer Einschlag mit knapp bekleideten Damen hat ja auch noch keiner Show geschadet. Aber zumindest ist auch das bei Other Day niemals billig umgesetzt, sondern wirkt eher die Show unterstützend. Alles in allem nicht unbedingt meine Musik, als chillige Hintergrunduntermalung aber auch für mich sehr angenehm und die Fans der Band waren sichtlich angetan vom emotionalen Set. (MG)

22:30 Uhr
Zeit für den Herbergsvater, der hier endlich seine Schäfchen im Rahmen des WGT beisammenführen kann. Und das sind so einige, denn der Felsenkeller ist wieder proppenvoll. Nachdem seine Band artig die Plätze im hinteren Bereich der Bühne eingenommen hat, kommt Joachim Witt auf die Bühne und steht ab jetzt voll im Rampenlicht. Los geht es mit zwei neuen Nummern vom aktuellen Album ich, gefolgt vom von Mono Inc. Fronter Martin Engler geschriebenem Es regnet in mir, das Joachim stets berührt, da es ihn an seinen Sohn erinnert. Die Stimmung in der Halle ist klasse und seine Fans applaudieren bei neuen Tracks genauso, wie bei alten Klassikern, die er sich vornehmlich für den Schluss aufgehoben hat. Vom kommenden Album Traum hat er uns mit Tag für Tag aber auch schon etwas mitgebracht, der Track kommt mit ein wenig mehr Dynamik daher und auch bereits heute gut an. Natürlich werden auch das als Duett mit Peter Heppner bekanntgewordene Die Flut und das nachfolgende Supergestört und superversaut ordentlich gefeiert, bevor es in die Zugaben geht, die mit Goldener Reiter und Herbergsvater äußerst prominent besetzt sind. (MG)

Täubchenthal

16:30 Uhr
Out with a bang, so kann man den Startschuss im Täubchenthal beschreiben, denn kaum dass Sigue Sigue Sputnik die Bühne betreten haben, platzt die gemütliche Halle aus allen Nähten. Immer mehr strömen zu Sigue Sigue Sputnik in den Club, schieben an, während andere angesichts der sich bildenden Enge Reißaus nehmen. Bühnenoutfits und Musik versprechen Spaß pur und der wird dann auch für die nächste knappe Stunde geboten. Es wird getanzt und applaudiert und immer wieder das Smartphone gezückt um Teile der Show für die Nachwelt festzuhalten. Dem verstorbenen David Bowie huldigen Sigue Sigue Sputnik mit einem The Jean Genie Cover und den Worten “God bless David Bowie”, während zum Ende hin bei Hits wie Teenage Thunder, 21st Century Boy oder Love Missile F1-11 die Stimmung endgültig auf den Siedepunkt steigt. Was für ein Start in den Tag im Täubchenthal! (MG)

18:00 Uhr
Dunkler, härter und schneller geht es als nächstes mit Christ Vs. Warhol weiter. Die Band stammt aus den USA, Sängerin Eveghost stammt hingegen aus Norwegen, was die Chance auf gemeinsame Auftritte deutlich erschwert. Umso glücklicher sind die vier, mal wieder beim WGT auftreten zu können. Die Spielfreude merkt man ihnen jedenfalls auch deutlich an, denn vor allem Gitarrist Steven James gibt wirklich alles und auch Eveghost ist wahrlich voll in ihrem Element. Doch auch den Zuschauern im noch immer sehr gut gefüllten Täubchenthal macht es merklich Spaß dabei zu sein und so vergeht der Auftritt wie im Fluge. (MG)

19:30 Uhr
Schon lange bevor der nächste Auftritt beginnt, stehen die Fans draußen vor dem Täubchenthal Schlange und begehren um Einlass. Trotz ihrer 67 Lebensjahre (!) ist die Künstlerin Lene Lovich angesagt und niemand hier, möchte einen ihrer doch recht seltenen Auftritte verpassen. “wir haben es lieber, wenn ihr die Show mit den Augen und nicht durch ein Smartphone verfolgt” sagt Gitarrist Jude Rawlings und dann kommt die Grand Dame selbst auf die Bühne. Sie wirkt fit, agil und liebenswert verrückt. Parallelen zu Nina Hagen drängen sich geradezu auf, allerdings ist Lene musikalisch weit vorne und natürlich sind es vor allem Birdsong und Lucky Numbers, die vom Publikum abgefeiert werden. Doch auch auch die anderen Songs ihres gut einstündigen Sets kommen sehr gut an, das lange Anstehen hat sich also mehr als gelohnt und nicht nur Lene selbst hüpft hier vor Begeisterung. “I am not wicked, not all the time” sagt sie…, besser kann man den Auftritt gar nicht beschreiben. (MG)

Redaktion / Foto: Claudia Marquadt (CM), Danny Sotzny (DS), Katrin S. (KS), Michael Gamon (MG)

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