Die BLACKLIST ROYALS rocken auf “Die Young With Me” zu einem ernsten Thema

Die BLACKLIST ROYALS rocken auf "Die Young With Me" zu einem ernsten Thema
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Die Blacklist Royals melden sich dieser Tage mit dem Nachfolger ihres Debütalbums Semper Liberi zurück. Die Young With Me heißt es und istdamit schon etwas zynisch, denn die Songs des neuen Longplayers handeln durchweg von einem wirklich ernsten Thema: Die Krebserkrankung von Rob Rufus, einem der beiden Köpfe der Blacklist Royals. Das Album erschien in Deutschland am 01.08.2014 und im August sind sie in Europa unterwegs, darunter auch ein Auftritt beim Highfield Festival nahe Leipzig. Das letzte Deutschlandkonzert findet am 26.08.2014 in Frankfurt statt.

Anbei noch ein paar Infos zu Die Young With Me aus dem aktuellen Newsletter:


Was soll man über das neue, zweite Album der Blacklist Royals sagen? Ist „Die Young With Me“ ein Konzeptalbum? Ja, denn es dreht sich alles um ein Thema, und doch scheut man sich vor dem Begriff, der durch all die scheußlichen ProgRock-Platten der 70er diskreditiert ist. Ist es ein zutiefst gefühliges Werk geworden? Ja, das ist es. Muss man es sich denn anhören? Ja, unbedingt. Denn die Geschichte der Band ist eng verknüpft mit der Biografie der beiden Frontmänner und Zwillinge Nat und Rob Rufus. Bei Rob wurde im Alter von 17 Jahren Krebs diagnostiziert, er verlor einen Lungenflügel und war drei Jahre lang mehr im Krankenhaus als draußen. Sein Zwillingsbruder, mit dem er jetzt seit der Kindheit Musik macht, unterstützte ihn immer. Kaum halbwegs genesen, zogen die beiden nach Nashville, gründeten Backlist Royals, veröffentlichten das gefeierte Debütalbum „Semper Liberi“ und waren drei Jahre auf Tour. Beim Prozess des Songschreibens für die neue Platte fiel den beiden auf, dass es bei den Liedern nur um ein Thema ging: Robs Erkrankung. Das hätte man zum Anlass nehmen können, Peinlichkeiten zu vermeiden und das ganze Projekt fallen lassen. Oder, wie Rob und Nat es getan haben, dazu, ein grandioses Album aufzunehmen mit Songs die vorwärts und in die Tiefe gehen. Selten werden Krankheit, geschwisterliches Verhältnis und auch das Thema Tod so cool, so punk’n’rollig verarbeitet wie hier. Das hat Würde, das hat Klasse, das hat Stil, das ist laut und hymnisch, das hat Rock und das hat Americana. Und weil Blacklist Royals nun schon so lange getourt und eine große Live-Band sind (und natürlich weil Zwillinge eh immer eine besondere Beziehung haben), darf man von den Konzerten im August nur das Größte erwarten.

 Wer nun neugierig geworden ist, dem sei das atuelle Video zu Righteous Child ans Herz gelegt:

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