Preview : Kult-Metaller CHILDREN OF BODOM kommen Anfang Oktober nach Köln in die LMH

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1993 im zarten Jugendalter gegründet, sollten Children Of Bodom die weltweite Musikszene bereits vier Jahre später mit einer Debütscheibe in grenzenloses Staunen versetzen, die ihrem Namen mehr als gerecht wurde: Something Wild. Fortan wuchs sich der weitere Werdegang des finnischen Fünfers zu einer ihresgleichen suchenden, bis heute von anderen skandinavischen Nachwuchs-Metal-Exporten unerreichten Erfolgsgeschichte aus. Gefolgt vom 1999er Hatebreeder und der Jahrtausendwenden-Veröffentlichung Follow The Reaper, setzten die ersten drei COB-Alben via Nuclear Blast im Bereich des brutalen, schnellen und doch hochmelodischen Heavy Metal neue Maßstäbe und begeisterten insbesondere durch den unheimlich talentierten Alexi Laiho, der in der Folge – neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen – von den Lesern des renommierten „Guitar World”-Magazins zum „best metal guitarist” gekürt wurde. Vier weitere Killer-Scheiben – namentlich Hate Crew Deathroll (2003), Are You Dead Yet? (2005), Blooddrunk (2008) und Relentless Reckless Forever (2011) – ließen sukzessive modernere Einflüsse Einzug in den Stil der Finnen halten, ohne dass diese jemals ihre charakteristische Mischung aus rauen Vocals, massiven Riff-Attacken und eingängigen Keyboard-Klängen vernachlässigt hätten. Eine Erfolgsformel, die für jedes der vier letzten Alben eine #1 in den finnischen Albencharts sowie Goldstatus für die gesamte Band-Diskographie – mit Ausnahme der Platte Follow The Reaper, die gar mit Platin (!) geadelt wurde – nach sich zog! Darüber hinaus richteten sich Children Of Bodom über die Jahre häuslich auf den größten Bühnen der Welt ein – auf den wichtigsten Festivals wie dem Wacken:Open:Air, Hellfest, Graspop, Loud Park Festival und Bloodstock wurden sie zu regelmäßig wiederkehrenden und jedes Mal frenetisch gefeierten Gästen, während ausgedehnte Tour-Aktivitäten ihnen rund um den Globus eine riesige Anhängerschaft bescherten.

2013 kehrt die Hatecrew mit dem 8. Studioalbum ihrer Karriere nach Hause zu Nuclear Blast zurück. Von der Band höchstselbst in ihrem hauseigenen Studio in Helsinki sowie in den Petrax Studios in Hollola unter Mithilfe von Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain) produziert, greift Halo Of Blood merklich die Melodiösität und Ungehobeltheit ihrer frühen Werke auf, kleidet sie in ein zeitgemäßes Soundgewand und wagt es gleichzeitig in mehrerlei Hinsicht, Neuland zu betreten, indem beispielsweise sowohl die schnellste als auch die langsamste Nummer der Bandgeschichte präsentiert werden. Mastermind Alexi Laiho hierzu: „Ob ihr es glaubt oder nicht – uns ist es gelungen, frischen Wind aufkommen zu lassen, ohne die typischen COB-Elemente aus den Augen zu verlieren. In textlicher Hinsicht behandelt Halo Of Blood Themen, mit denen wir uns noch nie zuvor befasst haben.“ Abgerundet durch ein klassisches COB-Cover-Artwork aus der Feder von Sami Saramäki, legt Halo Of Blood die Band-Wurzeln frei und lässt aus ihnen 10 zeitlose Bodom-Hymnen allererster Güte hervorsprießen. Laiho verspricht: „Ob ihr es euch mit einem Bier oder einem Glas Wasser zu Gemüte führt – ich bin mir sicher, dass ihr einen Heidenspaß haben werdet!“ Obey the reaper!

Termin: 01.10.2013 Köln, Live Music Hall (Support: Insomnium, Medeia)

Hier gibts das aktuelle Video: Transference:

Und hier den Trailer zur Tour:

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