WAVE-GOTIK-TREFFEN 2013 Tag 4 – Leipzig (20.05.2013)

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Der letzte Tag des WGTs war angebrochen. Das Wetter etwas ungemĂŒtlicher, aber trocken. Ich wollte ein wenig durch die Stadt schlendern, mit Besuchern wie Passanten reden und EindrĂŒcke sammeln. Ähnlich entspannt wie ich sehen wohl auch die Leipziger selbst das WGT und seine Besucher. Sie heißen die schwarzen Scharen gern willkommen und so lassen sich auf den breiten Straßen die Tage gut in gemĂŒtlichen CafĂ©s und Restaurants mit moderaten Preisen ausklingen. Schwarzes Eis. Schwarze Limo. Die ganze Stadt war dunkel dĂŒster. Schön!

Neben den musikalischen Seiten lockt das WGT auch mit vielen anderen Programmpunkten wie Theater, Museen oder Lesungen. Wer viel Zeit hatte – 1-2 Stunden anstehen sind hier leider keine Seltenheit – kam in den Genuss von vorzĂŒglichen Schmankerln. Eines davon war die Lesung von Christan von Aster. Ein Genuss fĂŒr alle Fans des Autors. (JM)

Auf der ParkbĂŒhne ging es am Abschlusstag noch einmal wavig zu, denn hier eröffneten Whispers In The Shadow [GALLERY] um den charismatischen Frontmann Ashley Dayour den Nachmittag mit einem tollen Set, das zurecht von den anwesenden Fans gefeiert wurde. Immer wieder reckte der Mann mit dem Hut seine Arme in Richtung Himmel und zog sie Sonnenstrahlen damit geradezu auf sich. Die hielten sich auch noch locker bis zum Auftritt von In Mitra Medusa Inri [GALLERY], was deren SĂ€nger Holger Meyer in seiner feinen Robe

samt Zylinder sicher ordentlich ins Schwitzen brachte. Trotzdem absolvierten die drei einen schönen Auftritt, bei dem es nicht nur altes Material zu hören gab, sondern mit Incapable auch einen Vorboten auf das bald erscheinende neue Album. Nachdem kurz darauf auch Other Day ihren Auftritt absolviert hatten, gab es mit Catastrophe Ballet den Höhepunkt des Tages auf der ParkbĂŒhne zu vermelden, denn diese verabschiedeten sich nach 25 Jahren endgĂŒltig von ihren Fans und hatten dafĂŒr einige ÜberraschungsgĂ€ste an Board, darunter Oswald Henke, Volker Zacharias, Patricia Nigiani und William Faith. Diese performten mit Catastrophe Ballet u.a. gemeinsam das Sigue Sigue Sputnik Cover 21st Century Boy. Ein bewegender und toller Abschluss des „Open Air WGTs“. (MG)

An anderer Stelle stand derweil als letzter Punkt noch einmal das Heidnische Dorf auf der Wunschliste. Mittelaltermarkt und Bands lockten… Am frĂŒhen Abend durfte ich den KlĂ€ngen von Cantus Lunaris [GALLERY] lauschen. Eine wilde Mischung internationaler Musiker die sich dem ruhigeren Folk, mittelalterlichen StĂŒcken und Keltischen KlĂ€ngen hingaben. Ein schöner Einstieg in den Abend. Danach betraten Vermaledeyt [GALLERY] die BĂŒhne – klassische Marktmusik mit rockigen Rhythmen und witzigen Texten. Mit gemischten GefĂŒhlen erwartete ich Nachtgeschrei [GALLERY]. Ich hatte das neue Album noch nicht gehört – das alte fand ich sehr gut, aber es hatte ja ein SĂ€ngerwechsel stattgefunden. Ich war angenehm ĂŒberrascht wie souverĂ€n Martin LeMar das Zepter in der Hand hatte. Auf Versuche Hotti zu kopieren wurde zum GlĂŒck verzichtet. Er macht einfach sein eigenes Ding und er macht es gut. Es herrschte eine klasse Stimmung! Klasse StĂŒcke drangen an mein Ohr und es war eine reine Freude den Jungs auf der BĂŒhne zuzuschauen und zuzuhören. Das fulminante Finale gehörte Saltatio Mortis [GALLERY]. Alea, schon vorher im bunten Besucher-Volk gesichtet, stĂŒrmte die BĂŒhne und zeigte allen, dass man auch nach 4 Tagen WGT noch ordentlich feiern, hĂŒpfen, klatschen und singen kann. Ein gelungener Abschluss vieler gelungener Tage! (JM)

Fotos: Jesko MĂ€gle / Michael Gamon
Autoren: Jesko MĂ€gle (JM) / Michael Gamon (MG)

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