EAGLES OF DEATH METAL – I Love You All The Time

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Unsere Bewertung

9 Sound

8 Bild

6 Umfang

Auf dieser Band liegt ein Schatten. Auf dieser Veröffentlichung sowieso. Wer nicht komplett hinter dem Mond lebt, weiß, warum dies hier keine x-beliebige normale Live-DVD, beziehungsweise Doppel-CD sein kann. Wenn dann auch noch Josh Homme bei einem Eagles Of Death Metal-Konzert außerhalb der USA am Schlagzeug sitzt…

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Doch lassen wir die grausame jĂŒngere Vergangenheit mal beiseite und schauen, was I Love You All The Time – Live At The Olympia in Paris dem geneigten Zuhörer und Heimkino-Fetischisten zu bieten hat. ZunĂ€chst wĂ€re die da recht umfangreiche Setlist, die alle wichtigen Hits enthĂ€lt und die vier Alben der kalifornischen Garage-/Stoner-/Desert-Rock-Band ausreichend berĂŒcksichtigt. Die SoundqualitĂ€t ist durch die Bank weg top, da wurde bei der Postproduktion ganze Arbeit geleistet. Auch die BildqualitĂ€t liefert – zumindest bei der uns vorliegenden DVD – keinen Grund zur Beanstandung. Vincent Bordes und Julien Alvadian verzichten im Gegensatz zu so manch anderem Regisseur glĂŒcklicherweise auf zu schnelle Schnitte und geben den Impressionen von allen sechs Bandmitgliedern und dem Publikum ausreichend Raum.

Die Ängste und Erinnerungen werden weggetanzt

Die Performance des halben Dutzends rund um den umstrittenen Frontmann Jesse Hughes wie auch die Stimmung im Zuschauerraum kommt so ausgelassen rĂŒber, wie es angesichts der UmstĂ€nde nur sein kann. Hughes stolziert, grinst und kaspert noch ein wenig mehr herum als sonst, zerstört sogar spontan mittendrin eine Gitarre. Der Rest der Band spielt konzentriert seinen Stiefel herunter, ab und an fliegt ein Crowdsurfer durchs Bild. Mit hoher Wahrscheinlichkeit genau das, was sich EODM und die Besucher vorab fĂŒr dieses Konzert wĂŒnschten. Da schaut man dann gern mal darĂŒber hinweg, dass der SĂ€nger insbesondere in den höheren Tonlagen hin und wieder ziemlich daneben haut.

Eagles of Death Metal – I love you all the Time: Live at the Olympia in Paris [Blu-ray]

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So ist Love You All The Time – Live At The Olympia in Paris im Grund genommen eine ziemlich runde Veröffentlichung. Allerdings wĂ€re sicher mehr Bonusmaterial drin gewesen als nur drei weitere Live-StĂŒcke, die bei einem Gig im Teragram Ballroom in Los Angeles aufgenommen wurden. Dass Band und Produzenten darauf verzichteten, weitere EindrĂŒcke und Stimmen zu einem derart emotional aufgeladenen Abend aufzusammeln und zu zeigen, sei es von Band oder vom Publikum, ist eigentlich absolut unentschuldbar. 19 Songs in 90 Minuten plus drei Zugaben mĂŒssen reichen. Halt wie bei einem x-beliebigen normalen Rockkonzert…

Tracklist EAGLES OF DEATH METAL – I Love You All The Time

01. Il est cinq heures, Paris s’eveille (Intro)
02. I Only Want You
03. Don’t Speak (I Came To Make A Bang!)
04. So Easy
05. Complexity
06. Whorehoppin‘ (Shit, Goddamn)
07. I Love You All The Time
08. Cherry Cola
09. The Reverend
10. Got A Woman
11. I Got A Feelin‘ (Just Nineteen)
12. Stuck In The Metal
13. Miss Alissa
14. I Like To Move In The Night
15. Secret Plans
16. Wannabe in LA
17. Bag O’Miracles
18. Save A Prayer
19. I Want You So Hard (Boy’s Bad News)
20. Speaking In Tongues

Bonus Tracks (Teragram Ballroom Los Angeles, nur DVD):
01. Anything ‚Cept The Truth
02. Bad Dream Mania
03. Shasta Beast

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