SCHEUBER – Changes

GeschÀtzte Lesezeit: 2 Minute(n)

Unsere Bewertung

10 Unsere Bewertung

Unsere Bewertung

Ganz schön produktiv, der Herr Scheuber, so möchte man meinen. Im August 2016 erschien der Erstling The Me I See, kein Jahr spĂ€ter steht nun mit Changes bereits der Nachfolger in den Startlöchern. Wobei dies aber nicht die ganze Wahrheit ist, denn so manches StĂŒck, das es auf dem neuen Album zu hören gibt, stammt bereits aus der Erschaffensphase des Solo-DebĂŒts, wie uns Scheuber im Interview verriet. Allerdings: Damals standen fĂŒr diese StĂŒcke noch keine Texte, diese wurden nun im Rahmen der Arbeit am neuen Album geschrieben. So hört man im Endergebnis ein Album, das den vom DebĂŒt bekannten Sound nach wie vor beinhaltet, aber auf ein neues Level hebt und zudem auch neue KlĂ€nge bieten kann.

Lass Dir den Beitrag vorlesen:

Beim Opener Rumors erkennt man direkt den Scheuber vom DebĂŒt wieder, mit stampfenden Elektro-Beats, viel GefĂŒhl im Gesang und zielstrebigen Melodien. Der Einstieg ist gemacht. Man findet weiter einen Scheuber, der Erlebtes verarbeitet, aber man merkt auch, dass diese Verarbeitung bereits FrĂŒchte getragen hat. So heißt es in Silhouette beispielsweise „It feels so good to be free, it feels so good to be me“. Und ja, seinen eigenen Sound und vor allem zu sich selbst hat er wahrlich gefunden, wie man hier merkt. Die Musik bei besagtem StĂŒck dazu: pulsierende KlĂ€nge, spĂŒrbare Melancholie und Nachdenklichkeit, aber immer mit der durchschimmernden Hoffnung – plus GĂ€nsehaut.

Die melancholischen Momente kommen immer wieder gerne durch und wirken mitunter sogar hymnisch. So beispielsweise in Bliss, das mit flirrenden Synthie-KlĂ€ngen arbeitet, aber auch harmonisch-sphĂ€rische Sounds enthĂ€lt und zeigt, dass dem KĂŒnstler wirklich an dem gelegen ist, was hier zu hören ist. Aber auch die schnelleren und druckvolleren KlĂ€nge fehlen nicht. So beispielsweise in Ikon, bei dem die Elektronik hĂ€rter begegnet als auf vielen anderen StĂŒcken des Albums, wĂ€hrend der Gesang förmlich auf einen einredet, bis es im Chorus wieder harmonischer, aber nicht weniger zielstrebig, zugeht. Oder auch Spiritwalker, das in Sachen Tempo noch eine Schippe drauflegt und dabei ein hohes Potenzial fĂŒr die TanzflĂ€che aufzeigt.

Mit dem zwölften Titel Not For You endet nach einer knappen Stunde das Album im mittleren Tempo sehr harmonisch. Man weiß: Man hat hier soeben ein sehr starkes Album Ă€ußerst gelungener Synthie-/Elektro-Sounds gehört. Wer KlĂ€nge dieser Art mag, sollte dringend reinhören. Und wer bereits das DebĂŒt-Album mochte, der wird Changes lieben. Sehr empfehlenswert!

Tracklist SCHEUBER – Changes:

01. Rumors
02. Wire
03. Form
04. Silhouette
05. Bliss
06. Unbound
07. Metabeats
08. Ikon
09. Vibes
10. Spiritwalker
11. Fragile
12. Not For You

Weblinks SCHEUBER:

Homepage: www.scheuber-music.de
Facebook: www.facebook.com/ScheuberMusic

Changes

Preis: EUR 15,99

4.7 von 5 Sternen (3 Kundenbewertungen)

20 neu & gebraucht ab EUR 11,04

Kommentar verfassen